Maltas Sehenswürdigkeiten: Die Insel der Riesen

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Auf der Suche nach der unvergleichlichsten Insel im Mittelmeer sind wir auf den kleinen südeuropäischen Drei-Inselstaat Malta gestoßen. Malta ist mit seinen zwei Nebeninseln Gozo und Comino auf jeden Fall einen Besuch wert: Süß, klein, aber vor allem echt ungewöhnliche! Hier findet ihr Wissenswertes über die Geschichte Maltas, die Sehenswürdigkeiten auf Malta sowie Informationen über besonders schöne Ausflugsziele, spektakuläre Naturwunder und einsame Strände.

Malta ist ein beliebtes Urlaubsziel, welches mit seinem südländischen Charme jährlich viele Besucher anlockt. Maltas Geschichte, die sogar bis ins 5. Jh. v. Chr. zurückverfolgt werden kann, ist von vielen unterschiedlichen kulturellen Ereignissen geprägt, die sicherlich zu der einzigartigen Atmosphäre des kleinen Inselstaats beigetragen haben.

Verschiedene Kulturen Maltas in einer Kirche vereintNeben den Phöniziern, Griechen und Römern, hinterließen auch die Germanen, Ostgoten, Araber und Johanniter ihre Spuren auf der Insel. Bevor Malta zur britischen Kolonie wurde und schließlich 1964 die Unabhängigkeit erklärte, wechselte die Beanspruchung der Insel zwischen den Sizilianern und den Spaniern.

Sehenswertes auf Malta

Viele dieser kulturellen Einflüsse findet man an den maltesischen Sehenswürdigkeiten wieder: Antike Städte, wie beispielsweise die UNESCO-geschützte Hauptstadt Valletta, die 1566 von den Rittern des Malteserordens erbaut wurde, oder die alte phönizische Stadt Mdina, die sogar als Drehort der ersten »Game of Thrones«-Staffel diente.

Der Hafen von ValettaValletta zählt zu einer der sichersten Städte der Welt, da rings um die Stadt Mauern und Bastionen erbaut wurden. Vor allem an den schachbrettartig Straßen erkennt man, dass beim Bau der Stadt nichts dem Zufall überlassen wurde. Daher kann Valletta auch mit prunkvollen Bauten und Plätzen glänzen.

Zu den Sehenswürdigkeiten auf Malta, denen man auf jeden Fall einen Besuch abstatten sollte, zählen die barocke St. Johns Co-Cathedral, der Großmeister Palast, das Fort St. Elmo und der Sitz des maltesischen Premierministers Auberge des Castille.

Und was es mit den Riesen auf sich hat

Wer sich eher für gut erhaltene Tempelanlagen und Katakomben aus der Altsteinzeit interessiert, kann auch diese auf Malta bestaunen. Der wohl bekannteste Tempel ist der Ggantija Tempel. Laut einer maltesischen Legende wurde er von einer Riesin errichtet, was die gigantischen Ausmaße des Tempels erklären soll und ihm gleichzeitig seinen Namen gab.

Bei den Klippen von Dingli haben Forscher kuriose Abdrücke im harten Fels gefunden, die Schleifspuren sehr ähneln. Auffällig ist, dass sich diese Schleifspuren überall in der Nähe der alten Tempelruinen befinden und wahrscheinlich durch den Transport der schweren und großen Steine für die mannshohe Anlage entstanden sind. Viele Theorien zu ihrer Entstehung existieren – sie sollen auch als Beweis dafür gelten, dass früher tatsächlich einmal Riesen auf der Insel gelebt haben – jedoch konnte das Rätsel über die seltsamen Spurrillen bis heute nicht gelöst werden.

Eine Mischung unterschiedlichster Kulturen

Boote im Hafen von MarsaxlokkEin erwähnenswertes Überbleibsel der Zeit der Phönizier sind die bekannten, traditionell, in blau, rot und gelb bemalten Fischerboote, die sich »Luzzu« nennen. Am Bug eines jeden Bootes befinden sich die Augen des ägyptischen Totengottes Osiris, die die Fischer bei ihrer Arbeit auf dem Meer vor Unheil beschützen sollen. Viele dieser Boote findet man in dem Fischerstädtchen Marsaxlokk.

Die Amtssprache der Malteser – maltesisch – spiegelt ebenfalls die abwechslungsreiche Geschichte Maltas wieder, denn sie besteht aus einem arabischen Dialekt, der italienische, spanische und englische Einflüsse aufweist. Als Erbe aus der angelsächsischen Koloniezeit hat sich allerdings Englisch als zweite Amtssprache durchgesetzt, weswegen Sprachreisen auf Malta sehr beliebt sind.

Maltas spektakuläre Naturwunder und Strände

Neben den von Menschenhand errichteten Monumenten auf Malta, gibt es auf der Insel aber auch spektakuläre Naturwunder. Dazu zählen vor allem die blaue Grotte, die blaue Lagune und das blaue Fenster von Gozo. Blau, blau blau – das liegt wohl an Maltas glasklarem, türkisem Wasser und der am Boden wachsenden Blaualgen.

Blick in die blaue Lagune auf CominoAuch Maltas Strände lohnen einen Besuch. Überall auf der Insel gibt es schöne Sandstrände, die zwar nicht direkt an den Hotels liegen, aber mit Bussen oder Mietwagen gut anzufahren sind. Zu den schönsten Stränden zählt der Melliha Beach, der sich wegen des ruhigen Wassers, des feinen Sands, und den Wassersportaktivitäten ideal für einen schönen Strandtag eignet.

Wer es allerdings ruhiger mag, der sollte auf die maltesische Insel Gozo übersetzen. Dort findet man noch idyllische Sandstrände, die selbst im Sommer nicht zu übervölkert sind. Für Taucher und Schnorchler sind die Strände Sliema Rocky Beaches, Balluta Bay und Mgiebah Beach ideal. Nicht nur wegen der unterirdischen Höhlen, den versunkenen Schiffwracks und felsigen Sandbänken ist die Unterwasserwelt vor den Küsten Maltas unglaublich faszinierend. Oft sieht man bei einem Tauchgang auch Tintenfische, Kraken, Aale oder Moränen. Auch Korallenriffe mit ihrer unglaublichen Artenvielfalt kann man entdecken.

Jule am blauen Fenster auf GozoDer Golden Bay, die Bahar Ic-Caghaq Bay und Ghajn Tuffieha Bay eignen sich besonders gut zum Surfen und Segeln, aber auch Kanu oder Kajak Fahren ist sehr beliebt. Im Wassersportzentrum in Salina Bay kann man die passende Ausrüstung mieten. Im Vergleich zu anderen Mittelmeer-Stränden sind die auf Malta noch sehr ruhig, klein und naturbelassen.

Deine Möglichkeiten auf Malta

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