Luisas letzter Bericht aus London wurde Anfang Dezember 2014, kurz vor ihrer Rückreise nach Deutschland, verfasst. Nachdem sie in ihrem vorigen Blog Post schon ausführlich von ihrem Besuch des Winter Wonderlands im Hyde Park berichtet hat, geht es heute um die wahrscheinlich teuerste Bratwurst der Welt, den Besuch der »British Youth Travel Awards« und ihren letzten Tag des drei monatigen Auslandspraktikums in der Marketingabteilung eines Hostels.

So schnell sind die drei Monate vergangen – unglaublich!

Die teuerste Bratwurst der Welt?

Vergangenen Mittwoch habe ich ein zweites Mal das Winter Wonderland im Hyde Park besucht. Dieses Mal habe ich besonders auf die Preise geachtet. Vom Crêpes für £5 hatte ich ja bereits erzählt, doch auch eine »Bratwurst in Bread Roll« hat ihren Preis – nämlich £5.50! Eine »Currywurst in Bread Roll« sogar £6.50! Und auch Sauerkraut kann man sich kaufen – für £3.00!Menschenmengen im Winter Wonderland im Hyde Park in London

Doch da hört der Spaß ja noch nicht auf – man will ja auf dem Weihnachtsmarkt nicht nur essen, sondern auch etwas erleben – also auf zur Achterbahn: für £8 ein teurer Spaß – naja, wer’s braucht…

British Youth Travel Awards

Donnerstagabend war ein besonderer Abend! Ich war bei den »British Youth Travel Awards« – ja, ihr habt richtig gelesen: eine Preisverleihung! Aber ich erkläre das Ganze mal von vorn:

Im vergangenen Jahr hat unser Hostel »Palmers Lodge Boutique Hostels« dort einen Preis gewonnen. Also haben sie sich auch in diesem Jahr wieder beworben und zwei Plätze für die Zeremonie reserviert. Zwei Wochen vor der Verleihung wurden dann die Finalisten bekannt gegeben (drei Finalisten für jede der 12 Kategorien). Leider waren wir nicht darunter.Luisa und Linda bei den »British Youth Travel Awards«

Der Manager unseres Hostels war zudem (leider) auf Geschäftsreise und Nico, unser Betreuer, wollte (leider) auch nicht alleine hingehen. So ein Pech aber auch, denn nun wurden Praktikantin Linda und ich gefragt, ob wir nicht hingehen möchten. Und da sagt man doch nicht nein, oder!?

Donnerstagabend gegen 18:00 Uhr sind wir ins Westfield Center (ein Shopping-Center), in dem es eine ziemlich aufwendige Weihnachtsdekoration plus Eislaufbahn gibt) gefahren, denn im dortigen Kino sollte die Verleihung stattfinden. Bevor die Veranstaltung in einem der Kinosäle begann, gab es zunächst ein Begrüßungsgetränk.

Zuerst wurden die Sponsoren bekannt gegeben und dann kam »Eddie the Eagle« und präsentierte die verschiedenen Preiskategorien (z.B. »Best Accomodation«, »Best Customer Service« usw.). Jetzt fragt ihr euch vielleicht, wer »Eddie the Eagle« ist!? Ich sag’s euch: Großbritanniens erster und letzter Skispringer, der sogar an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary teilnahm.Weihnachtsbeleuchtung im Westfield Shopping-Center in London

Nach der Zeremonie ging es in ein Restaurant, wo es ein bisschen Fingerfood und Getränke gab und reges »Networking« (=austauschen, reden) betrieben wurde. Es war insgesamt ein echt guter Abend und eine coole Erfahrung.

Abschiedsessen

An meinem letzten Praktikumstag habe ich Schokolade und ein sehr nett geschriebenes Arbeitszeugnis von Nico bekommen. Außerdem sind wir mittags zu fünft essen gegangen und ich wurde zum Lunch eingeladen – es gab Döner! :D Alle meine Kollegen waren wirklich super nett! Danach habe ich meine sämtlichen »sieben Sachen« (wenn’s nur sieben wären, ginge es ja, aber leider hatte sich viel viel mehr angehäuft…) zusammengepackt. Ich war am Nachmittag noch einmal am Big Ben und dem London Eye und habe mich sozusagen von der Stadt verabschiedet.

So schnell sind die drei Monate vergangen – unglaublich! Jetzt fragt sich der eine oder andere bestimmt, wie es mir denn nun insgesamt gefallen hat, was ich aus dieser Zeit mitnehme und wie es bei mir nun weiter geht. Doch all dies möchte ich euch in einem Abschlussbericht erzählen.

Eure Luisa

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