Luisa in England #6: Besuch aus der Heimat

  • Luisa in England #6: Besuch aus der Heimat
  • Luisa in England #6: Besuch aus der Heimat
  • Luisa in England #6: Besuch aus der Heimat
  • Luisa in England #6: Besuch aus der Heimat
  • Luisa in England #6: Besuch aus der Heimat

Luisas November stand im Zeichen von Besuchen aus der Heimat. Nachdem sie in ihrem letzten Bericht von Marketing-Terminen und der »Staff-Party« ihrer Firma in London erzählt hat, ist im heutigen Blog Post wieder Sightseeing pur angesagt. Es geht mit Freunden aus dem Orchester, den Eltern und einem Überraschungsbesuch aus der Heimat auf Tour durch London. Danach wird mit Freundin Maike die Weihnachtszeit eingeläutet.

Das war die beste Überraschung überhaupt.

Unterwegs mit Freunden

Luisa mit Freunden vor der Tower Bridge in LondonIn der letzten Woche ist sehr viel passiert, aber alles der Reihe nach: Vergangenen Samstagabend durfte ich an der Earl’s Court-Station zunächst Jana und Carsten, zwei Freunde aus meinem Orchester in Deutschland, begrüßen. Wir haben ihr Hostel in Paddington aufgesucht und waren anschließend im »Chicken Cottage« (ein Schnellrestaurant) essen.

Sightseeing mit anschließenden Theaterbesuch

Am nächsten Tag gab es zunächst ein leckeres Frühstück bei mir in der WG. Gut gestärkt sind wir Richtung Stadt gestartet, sind viel gelaufen und haben viel gesehen. Die nächsten Tage haben die beiden vormittags etwas allein unternommen (schließlich musste ich ja arbeiten) und nachmittags haben wir uns getroffen. Da ging es mal auf »The Monument«, zum Tower of London, nach Camden Town oder zum Gottesdienst in die Westminster Abbey – und fast immer bei schönem Wetter!

Einen Abend waren wir gemeinsam im Theater. Das Stück hieß »Who Do We Think We Are?« und spielte in einem ganz ganz kleinen Theater, mit vielleicht 50-60 Zuschauern. Es ging darum, sich an Geschichten von Menschen aus den letzten hundert Jahren, also 1914-2014, zu erinnern. Es waren Kriegsgeschichten aus den unterschiedlichsten Ländern dabei, aber auch Geschichten zum Beispiel von Woodstock. Erzählt, beziehungsweise schauspielerisch dargestellt wurden diese von 10 Personen, die alle älter als 60, aber noch topfit, waren. Die erzählten Geschichten sind alle wirklich passiert und handelten von den Eltern oder Großeltern der Schauspieler. Insgesamt war es richtig gut.

Luisas und Freunde am Victoria Memorial Monument in LondonVom Hyde Park über Horse Guard Parade nach China Town

Freitag sind dann neun weitere meiner Freunde aus dem Orchester dazugestoßen. Abends (es war Halloween und in London war viel los) war ich mit einigen von ihnen in einem Pub, um Halloween in London mal gesehen und erlebt zu haben.

Am nächsten Morgen ging es zunächst zum gemeinsamen Frühstück in ein Café. Anschließend haben wir unsere Sightseeing-Tour fortgesetzt. Durch den Hyde Park, vorbei an Marble Arch und der Speakers Corner, ging es zum Buckingham Palace. Danach haben wir unseren Weg durch den St. James’s Park fortgesetzt, vorbei an der Horse Guards Parade, zum Trafalgar Square. Dann ging es noch weiter zum Piccadilly Circus, wo wir über eine halbe Stunde lang einem tollen Musiker gelauscht haben. Er hat sich mit seiner Gitarre begleitet und Songs, wie Imagine von John Lennon oder Stand By Me von Ben E. King gespielt – und zwar richtig gut! So gut, dass zwei meiner Freunde mitten auf dem Piccadilly Circus getanzt haben – unvergesslich – einfach eine schöne Erinnerung!

Anschließend sind wir dann weiter nach China Town und haben dort zu Abend gegessen. Dann war die gemeinsame Zeit auch schon fast wieder vorbei, da meine 11 Freunde in der nächsten Nacht sehr früh abgereist sind. Mit Jana und Carsten habe ich am nächsten Morgen noch in Ruhe in Paddington gefrühstückt – diesmal gab’s bei mir mal typisch englisches Frühstück: Spiegelei, Toast, gebratene Tomate, Pilze, Sausage (Wurst) – also sehr herzhaft – aber man muss das ja auch mal gegessen haben. ;-) Am Sonntagnachmittag haben die beiden ihren Heimweg angetreten.

Überraschungsbesuch

Luisa und ihr Freund vor der Tower Bridge in LondonUnd dann fing die neue Woche an. Erst kam Montag. Dann Dienstag. Dann Dienstagabend. Ich saß auf meinem Bett und schrieb gerade an meinem Blog, als es an der Tür klingelt. Frederik, einer meiner Mitbewohner, hat wohl aufgemacht. Kurze Zeit später klopft es an meiner Tür. Und wer steht da? …? …? CHRISTOPH, mein Freund. Und ich wusste nichts davon. Gar nichts. Das war die beste Überraschung überhaupt. Ich hab vor Freude, Unfassbarkeit und Glück erstmal angefangen zu weinen. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass das wirklich passiert ist.

Mittwoch musste ich natürlich arbeiten, aber nachmittags waren wir gemeinsam auf dem Camden Town Market. Wie immer, war es dort sehr schön: leckeres Essen, interessante Stände, tolle Atmosphäre. Den Abend haben wir einfach gemütlich zu Hause verbracht, viel erzählt und einfach die kurze gemeinsame, aber dadurch sehr intensive, Zeit genossen. Diese war dann am nächsten Tag auch leider schon wieder vorbei. Ich habe Christoph wieder zu seinem Zug gebracht, der ihn zum Flughafen Gatwick brachte. Der Abschied fiel auch dieses Mal schwer, aber nun war es ja gar nicht mehr so lange, bis wir uns bald wiederhatten. Hinterher habe ich so oft gedacht: so viel Glück, einen so wundervollen Freund zu haben, muss man erstmal haben.

Übrigens haben mich meine Eltern Anfang Oktober in London besucht. Sie haben in einer kleinen Pension gewohnt, wo ein drittes Bett im Zimmer stand, in dem ich dann für zwei Nächte schlafen konnte. Auch mit ihnen hatte ich tolle Tage und wir haben viel erlebt und gesehen.

Freundin Maike zu Besuch in London

Eine Woche Später habe ich mich dann mit meinen nächsten London-Besuchern getroffen. Meine Freundin Maike war mit ihrem Freund in London. Sie haben sogar in dem Hostel geschlafen, in dem ich arbeitete.

Anschalten der Weihnachtsbeleuchtung auf der Regent Street in LondonMit ihnen war ich zunächst an der Tower Bridge, dann sind wir zur St. Pauls Cathedral gelaufen und waren im Museum of London. Anschließend haben wir entschieden, zum Oxford Circus zu fahren. Woran ich nicht gedacht hatte: auf der Regent Street war an diesem Tag das feierliche Anschalten der Weihnachtsbeleuchtung. Die gesamte Regent Street war für Autos, Busse und Co. gesperrt – dafür war sie komplett voll mit Menschen – das kann man sich so vorstellen, wie auf der Fanmeile in Berlin zur Fußball-WM. Unglaublich! Und dieser ganze Aufstand nur, weil eine Lichterkette angeschaltet wird – um es mal salopp auszudrücken. :-)

Jedenfalls waren dort zwei Bühnen aufgebaut, eine Boygroup hat gesungen, es gab eine Tanzaufführung und dann kam DER Moment: Take That kamen auf die Bühne und sie haben zusammen DEN KNOPF gedrückt und WOW!, die Beleuchtung ging an! Es sah wirklich toll aus, das muss man schon zugeben! Anschließend gab es ein riesiges Feuerwerk, um diesen Moment gebührend zu feiern. Aber ich betone es nochmal – NUR WEIL EINE LICHTERKETTE ANGESCHALTET WIRD!! Tja so ist das hier in London. Ein ähnliches Event gab es auch schon vergangene Woche, als die Beleuchtung der Oxford Street angeschaltet wurde…

Nun bleiben nur noch zweieinhalb Wochen, bis es Anfang Dezember schon wieder nach Hause geht. Wie die Zeit verfliegt…

Eure Luisa

Luisas vorheriger Artikel Mehr Infos zum Programm

Share this Story

Verwandte Artikel

Hinterlasse einen Kommentar (mind. 10 Zeichen)

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

About Luisa

Luisa

Luisa war 18, als sie ihren Heimatort in Mecklenburg-Vorpommern für ein dreimonatiges Auslandspraktikum verließ. Im Norden Londons durfte sie Marketing-Luft schnuppern und das Leben in einer der coolsten Metropolen Europas genießen. Wenige Monate später zog es Luisa dann für einen 1-monatigen Sprachkurs nach Paris.

Unsere Gratis-Kataloge

Zu unseren Programmen

Stepin auf Facebook

Stepin auf Instagram