25. September 2014: Luisa aus Mecklenburg-Vorpommern ist inzwischen fast zwei Wochen in London. Nachdem sie einen einwöchigen Sprachkurs absolviert hat, kann nun ihr Auslandspraktikum beginnen. Im heutigen Artikel berichtet sie von ihren Aufgaben in der Marketing-Abteilung eines Hostels, in dem sie drei Monate lang gearbeitet hat.

Meine Kollegen/innen waren alle sehr nett und sehr international.

Am ersten Tag meines Praktikums in London erfuhr ich, dass ich jeden Tag etwa fünf Stunden arbeiten würde, was mich im ersten Moment echt gewundert hat, denn ich hatte von meinen beiden deutschen Freunden in London, Charlotte und Tim, die ebenfalls über Stepin hier ein Praktikum machten, gehört, dass sie sieben beziehungsweise acht Stunden täglich arbeiten mussten. Ich dagegen konnte nun auch unter der Woche nachmittags die Stadt mit all ihren Facetten erkunden.

Meine Aufgaben während des Praktikums

Social Media

Meine Aufgabe im Praktikum sollte es sein, mich um die Social Media-Accounts (Facebook, Twitter, Google+ und Instagram) des Hostels zu kümmern und dort mindestens einmal täglich etwas zu posten, um die Menschen zu erreichen, anzusprechen und natürlich auf das Hostel aufmerksam zu machen.Das Gebäude Palmers Lodge Hostel Hillspring in London

Des Weiteren war es auch meine Aufgabe, ab und zu einen neuen Blogeintrag für die Webseite zu schreiben. Meinen ersten Eintrag habe ich bereits an meinem dritten Arbeitstag geschrieben und das Thema lautete »NFL back in London« (Im Wembley-Stadion wurden nämlich 3 Saisonspiele ausgetragen und es gab einen recht großen Hype darum).

Dieses ganze Thema »Social Media« war insofern gut für mich, weil es mir fast komplett selbst überlassen war, was und wann ich poste und über was ich schreiben möchte – wenn man es so sieht, ganz schön viel Verantwortung, denn das war schließlich fast der wichtigste öffentliche Auftritt des Hostels. Natürlich klärte ich dennoch vor allem die Blog-Themen mit meinem Betreuer Nico ab – nur um sicher zu gehen. Im späteren Verlauf meines Praktikums übersetzte ich die Blog-Einträge übrigens auch auf Deutsch, damit diese auf der deutschen Webseite zu lesen waren. Dies kontrollierte keiner, da niemand dem Deutschen mächtig war.

Buchungschecks und Co.

Meine zweite Aufgabe war es, täglich alle Buchungen zu kontrollieren, die über das Buchungsportal »expedia« eingegangen waren und einmal wöchentlich, alle Buchungen, die über das Portal »booking.com« kamen. Hier musste zum Beispiel darauf geachtet werden, ob eine Anzahlung eingegangen war. Natürlich musste ich mich mit allem erstmal einfuchsen, aber mit der Zeit gingen mir meine Aufgaben leicht von der Hand.

Meine Kollegen

Luisa und ihre Mitpraktikantin Linda vor dem Big Ben in London

Meine Kollegen/innen waren alle sehr nett und sehr international. Die drei Kollegen, die an der Rezeption arbeiteten, kamen aus Polen. Francesco, der für Gruppenreservierungen zuständig war und mir im Büro gegenüber saß, kam aus Portugal und mein Betreuer aus Brasilien. Es wurde also immer Englisch gesprochen.

Nach meinen ersten drei oder vier Wochen im Hostel kam außerdem eine zweite Praktikantin dazu – Linda aus München. Mit ihr verstand ich mich auf Anhieb. Wir versuchten so wenig Deutsch, wie möglich zu sprechen, haben uns einiges zusammen in London angeschaut und erledigten fortan die Arbeit gemeinsam. Wir haben bis heute (über ein Jahr danach) Kontakt. :-)

Eure Luisa

< Luisas vorheriger Artikel Mehr Infos zum Programm Luisas nächster Artikel >

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Please enter your name here