Luisa in England #1: The journey begins

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Am 7. September 2014 ist Luisa aus Mecklenburg-Vorpommern in ihr London-Abenteuer gestartet. Die damals 18-Jährige hat insgesamt drei Monate ein Auslandspraktikum in England absolviert. In ihrem ersten Artikel berichtet sie von ihrer Ankunft in London und dem ersten Aufeinandertreffen mit ihren neuen Mitbewohnern.

Nun beginnt tatsächlich mein Abenteuer London, auf das ich so lange hin gefiebert und mich vorbereitet hatte.

Anreise nach London

Wartehalle Flughafen London HeathrowDer Tag begann ziemlich früh: aufstehen, anziehen, frühstücken und los Richtung Flughafen Hamburg. Dort angekommen, musste ich meinen ziemlich schweren Koffer (24 kg) aufgeben (zum Glück hat die Dame am Schalter das nicht so richtig mitbekommen; erlaubt sind eigentlich nur 23 kg). Dann kam auch schon die doch ziemlich traurige Verabschiedung von meinen Lieben. Mir wurde bewusst: Nun beginnt tatsächlich mein Abenteuer London, auf das ich so lange hin gefiebert und mich vorbereitet hatte.

So langsam kam auch die Aufregung, die vorher noch gar nicht da gewesen war. Es ging weiter zur Sicherheitskontrolle und zum Gate. Nach einer kurzen Wartezeit standen Boarding und Abflug an und nach etwa 1,5 Stunden, bin ich in London Heathrow gelandet. Da war ich nun also.

Bei der Passkontrolle habe ich mich zuerst in der falschen Schlange angestellt, habe es aber zum Glück noch relativ schnell bemerkt, denn seltsamerweise hatten alle anderen Menschen Pässe mit arabischer Schrift in der Hand. :-)

Dann habe ich meinen Koffer geholt und bin ab zur U-Bahn (Underground). Eine Fahrkarte hatte ich mir zum Glück schon in Deutschland besorgt, daher musste ich mich nirgendwo anstellen. Ich bin 18 Stationen bis zum Green Park gefahren, dort umgestiegen und dann ging es weitere 5 Stationen bis nach Bermondsey.

Mein neues Zuhause

Von Bermondsey Station aus hatte ich noch einen relativ langen (und mit Gepäck ziemlich anstrengenden) Fußweg vor mir, bis ich vor meinem Heim, für die nächsten 13 Wochen, stand. Ich hatte Glück: Eine Mitbewohnerin kam gerade zur Tür heraus und ließ mich herein. In der Küche habe ich dann auf die Schlüsselübergabe gewartet und mich mit den anderen Mitbewohnern bekannt gemacht.

Meine Mitbewohner

Bei meiner Ankunft hatte ich vier Mitbewohner(innen) aus Italien, Schweden, Australien und Hongkong. Wir waren also ein ziemlich bunt gemischter netter Haufen. :-)

Eingangstür in London

Im Laufe meiner drei Monate in London, haben die WG-Mitbewohner ganz schön gewechselt, aber das macht ja nichts, denn umso mehr Leute habe ich kennengelernt. Später habe ich mit einem Chinesen, einer Schwedin und zwei Deutschen zusammengewohnt. Alle fünf hatten ihr eigenes Zimmer, die Küche und das Bad haben wir uns geteilt, wie das in einer WG eben so ist. In der Küche hat zum Beispiel sowohl im Kühl-, als auch im normalen Schrank jeder ein eigenes Fach gehabt, damit keine Verwechslung aufkommt.

Unsere Essgewohnheiten

Das witzige dabei ist, dass jeder von uns so unterschiedlich is(s)t. Fange ich mal bei der Schwedin (Agnes, 21) an: Sie ist für 3 Monate in London, um Englischunterricht zu nehmen. Sie kocht ein- bis zweimal in der Woche, dafür so viel, dass sie sich 4 oder 5 Boxen mit diesem Essen fertig macht, die sie einfriert, um jeden Tag eine herauszuholen und sich in der Mikrowelle warm zu machen.

Dann zum Chinesen… Er heißt York, kommt aus der Nähe von Hongkong und studiert hier. Teilweise hat er sogar samstags Prüfungen. York kocht auch immer viel und sehr oft auch recht aufwendig. Da gucken wir anderen manchmal nicht schlecht, was er sich alles kocht und dann verdrückt. Er hat übrigens sogar sein eigenes Fleischmesser und seinen eigenen Reiskocher aus China mitgebracht, den er natürlich auch so gut wie jeden Tag benutzt…! (So etwas hätte gar nicht in mein Gepäck gepasst :D)

WG-Küche in LondonDann gibt es noch Ida und Frederik. Beide sind 18 Jahre alt, haben gerade Abi gemacht, kommen aus Düsseldorf und machen, wie ich, ein Auslandspraktikum in London – sie kannten sich jedoch vorher nicht. Während Ida auch relativ oft kocht, ist Frederiks Speiseplan ziemlich einfach: Frühstück: 1 Glas Cola Light, 2 Kekse; Abendbrot: diverse Gläser Cola Light und entweder Pizza, Döner oder Nudeln (mit 2 Löffeln Pesto, nicht mehr und nicht weniger) – kann sein, dass es auch schon mal etwas anderes gab, aber das fällt mir im Moment nicht ein. Da meine beiden deutschen Freunde nach ihrem Essen dann oft noch nicht satt sind, gibt’s um etwa 21:00 Uhr nochmal Cornflakes. Das kannte ich vorher gar nicht – Cornflakes zum Abendbrot – aber wer’s mag. ;-)

Insgesamt verstehen wir uns alle gut und keiner kommt dem anderen in die Quere. Wir haben das Glück – und den Luxus – dass zum einen unsere Einrichtung echt modern ist und, dass zum anderen jede Woche eine Putzfrau kommt, die das Bad und die Küche reinigt. Das gehört zum Preis dazu.

An meinem ersten Abend habe ich also mein kleines Zimmer bezogen. Anschließend war ich ein bisschen einkaufen (ja, der Supermarkt hat hier auch sonntags geöffnet…) und am nächsten Morgen musste ich früh, um 8.15 Uhr, an der Sprachschule sein.

Eure Luisa

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About Luisa

Luisa

Luisa war 18, als sie ihren Heimatort in Mecklenburg-Vorpommern für ein dreimonatiges Auslandspraktikum verließ. Im Norden Londons durfte sie Marketing-Luft schnuppern und das Leben in einer der coolsten Metropolen Europas genießen. Wenige Monate später zog es Luisa dann für einen 1-monatigen Sprachkurs nach Paris.

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