Lena in Neuseeland #10: Ein Stück Zuhause am anderen Ende der Welt

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Lena ist schon seit einigen Monaten als Au-pair in Neuseeland. Ihre Gastfamilie ist zu ihrer zweiten Familie geworden, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Lena berichtet über die Beziehung zu ihren Gasteltern, ihren Aufgaben und Pflichten in der Familie und ihren Freizeitunternehmungen.

Wie wunderbar eine Gastfamilie sein kann

Der heutige Blog soll sich mal um das Leben in meiner Hostfamily hier in Auckland drehen. Kurz nach meiner Ankunft kam, wie bei vielen anderen Au-pairs auch, die Frage auf: Und das soll jetzt für das kommende Jahr mein Zuhause sein? Zugegeben: Aller Anfang ist schwer und vieles vielleicht doch nochmal anders, als man es sich vorgestellt hat, aber heute kann ich die Frage definitiv mit ja beantworten. Es ist mein momentanes Zuhause. Ich weiß, dass ich hier einen Platz habe und werde diesen auf alle Fälle vermissen, wenn ich in ein paar Tagen meinen Koffer packe.

Meine Gastfamilie

Natürlich hat man die engste Beziehung zu den Kindern, da man mit ihnen die allermeiste Zeit verbringt und viele ihrer Entwicklungen miterleben darf.

Lena backt Plätzchen mit ihrem GastkindernDoch auch zu meinen Gasteltern – vor allem meiner Gastmutter – habe ich ein gutes Verhältnis. Es tut gut zu wissen, dass sich jemand um dich sorgt und an den du dich wenden kannst, wenn du etwas auf dem Herzen hast. Abends einfach nochmalgemeinsam  Quatschen und gleichzeitig durch sie mehr über das Leben in Neuseeland zu lernen.

Insbesondere anfangs habe ich meine Familie oft wegen Reisezielen gefragt und sie bemühten sich stets mir zu helfen, gaben mir Tipps oder fuhren mich irgendwo hin. Alles Dinge, die nicht selbstverständlich sind, aber mir meinen Einstieg hier sehr erleichtert haben. Auch wenn die beiden durch Jobs und Kinder viel zu tun haben, essen wir zumindest jeden Abend zusammen und unterhalten uns über den Tag.

Rufus

Spaziergang mit Rufus bei SonnenuntergangEin weiteres Familienmitglied ist unser kleiner Hund Rufus. Obwohl es nicht zu meinen Aufgaben gehört, nehme ich ihn manchmal mit in den Park oder gehe abends und am Wochenende mal mit ihm spazieren. Er freut sich immer über eine Knuddeleinheit und leistet mir Gesellschaft, wenn ich alleine zuhause bin.

Meine Aufgaben und Pflichten

Das Leben in einer Gastfamilie bringt auch einige Pflichten mit sich. So arbeite ich zum Beispiel auch mal länger, falls Angela oder Rob es nicht pünktlich nach Hause schaffen oder springe kurzfristig abends zum Babysitten  ein, wenn sie nochmal wegmüssen.

Kinder spielen am StrandZudem übernehme ich auch manchmal das Kochen am Abend oder räume ein wenig auf, aber man ist eben ein Teil der Familie und da gehören solche Dinge einfach dazu. Dafür weiß ich aber auch, dass meine Gastmutter mir viele Freiräume lässt. Ich kann fast frei entscheiden, was ich mit den Kindern mache und sie lässt mir auch große Freiheit, wenn ich meinen Urlaub nehme. Alles in allem ist es ein gegenseitiges Geben und Nehmen!

Meine Freizeit

Da ich an den Wochenenden meistens mit Freunden gereist bin, habe ich da nicht viel mit meiner Hostfamily unternommen. Auch wenn ich sie alle gerne habe, lebt und arbeitet man am selben Ort und da tut es mir gut, einfach mal rauszukommen. Zudem finde ich es für sie wichtig, die begrenzte Familienzeit, die sie zusammen haben, auch alleine zu nutzen.

Aber wir haben trotzdem gemeinsame Ausflüge gemacht. Zum Beispiel auf eine Skihütte in die Berge, wo mir mein Gastvater Snowboarden beigebracht hat. Solche Ausflüge oder auch bei Festen wie Geburtstage und Weihnachten konnten wir uns  intensiver kennenlernen und enger zusammenwachsen. Das sind besondere Erinnerungen, die ich so schnell nicht vergessen werde. Mein Hostdad hat Spaß daran, mir Besonderheiten des neuseeländischen Lebens zu zeigen und mich Teil seiner Kultur werden zu lassen. Auch wenn ich an solchen Feiertagen meine Familie und Freunde in Deutschland vermisst habe, hatte ich die Chance, ganz neue Dinge kennenzulernen und die Zeit hier zu genießen.

Die Neuseeländer

Eine Besonderheit der Neuseeländer ist ihre übermäßige Freundlichkeit und Offenheit allen anderen gegenüber. Davon kann man auch als Au-pair profitieren. So wurden wir zu Verwandten von den Gasteltern von Freunden zum Urlaub machen eingeladen, durften die Autos für alle Ausflüge benutzen und ich hätte auch jederzeit alleine zum Snowboardfahren in unsere »Bach« (wie die Neuseeländer ihre Ferienhäuser nennen) fahren können.

Fazit

Lenas ZimmerIch bin sehr froh, eine tolle Gastfamilie und damit auch ein zweites Zuhause gefunden zu haben. Mir gefällt es, einen guten Einblick in den neuseeländischen Alltag zu bekommen, viel Neues zu lernen, auszuprobieren und einfach einen Platz und nicht zuletzt einen eigenen Rückzugsort zu haben. Auch wenn vielleicht nicht immer alles perfekt ist, bin ich Rob und Angela mehr als dankbar!

Eure Lena

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About Lena J.

Lena J.

Lena ist 19 Jahre alt und kommt aus Rheinland-Pfalz. Nachdem sie im Frühjahr 2016 ihr Abi bestanden hat, hat sie sich aufgemacht Richtung Neuseeland, um dort als Au-pair zu leben. Den Traum, nach Neuseeland zu gehen hatte Lena schon eine längere Zeit. Die einzigartige Natur und Kultur, aber auch die unzählige Zahl an Wassersportarten haben ihr Interesse für das schönste Ende der Welt geweckt. Da sie zudem gerne Zeit mit Kindern verbringt, ist ihr die Entscheidung dort als Au-pair zu arbeiten nicht schwer gefallen.


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