Lena in Neuseeland #9: Mein Südinsel-Trip

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Lena lässt es sich nicht nehmen, während ihrer Au-pair-Zeit in Neuseeland auch der Südinsel einen Besuch abzustatten. Nach ihrem dreiwöchigen Urlaub kommt sie aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und kann nur jedem empfehlen, das wunderschöne Land einmal selbst zu bereisen.

In meinen drei Wochen Urlaub bin ich zusammen mit meiner Freundin Julia auf die Südinsel geflogen, um mir auch den zweiten Teil Neuseelands anzuschauen. Es war alles in allem eine wunderschöne, unvergessliche und einzigartige Zeit. Wir hatten meist gutes Wetter, durften viele nette Leuten kennenlernen, bewegten uns viel und sahen vor allem ganz viel unterschiedliche Natur.

Im Vorhinein hatten wir uns für eine Bustour mit Stray entschieden, was im Endeffekt eine sehr gute Idee war, da wir nicht müde vom Fahren waren und trotzdem auch zwischen den Overnight-Stopps immer wieder anhielten.

1. Stopp: Christchurch

Los ging es für uns mit einem Flug nach Christchurch, eine Stadt, die von den vergangenen Erdbeben bis heute stark geprägt ist. Auch wenn sie viele als hässlich bezeichnen, bin ich froh dort gewesen zu sein. Erdbeben gehören leider zu Neuseeland und im Museum »Quake City« wird dieses Phänomen sehr gut erklärt.

2. Stopp: Picton – Marlborough Sound

Am nächsten Tag ging es auf die längste Busfahrt der ganzen Tour hoch bis nach Picton, da Kaikoura zu diesem Zeitpunkt immer noch auf Grund des Erdbebens schwer zugänglich war.

Lena und Freundin an Marlborough SoundsDen darauf folgenden freien Tag dort nutzten wir um eine Bootstour durch die Marlborough Sound zu machen. Bei bestem Wetter ging es direkt morgens los und es war einfach traumhaft. Wir waren umgeben von riesigen grünen Bergen und dem tiefblauen Ozean, diesen Ort hatte ich wirklich total unterschätzt.

Nachdem wir wieder zurück waren, beschlossen wir uns die Fjordlandschaft noch aus einer anderen Perspektive anzuschauen: bei einer Wanderung bis zu einem wunderschönen Aussichtspunkt. Mir fehlen wirklich die Worte, es angemessen zu beschreiben, aber bereits am dritten Tag unserer Reise erlebte ich eines meiner Highlights des ganzen Trips.

3. Stopp: Abel Tasman Nationalpark

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Abel Tasman, wo wir für drei Tage am Rande des Nationalparks wohnten. An einem Tag liehen wir uns ein Kajak und nach einer kurzen Einweisung paddelten wir das erste Stück bis kurz vor Anchorage hinauf und hinunter. Wir sahen ein paar Robben, die sich sonnten, stoppten an mehreren Stränden und genossen die Sicht vom Meer auf den Park.

Abel Tasman Nationalpark in NeuseelandWährend die Strände morgens aufgrund der Flut echt schmal waren, zeigten sie sich nachmittags in ihrer wahren Schönheit: leuchtend gelb mit feinem Sand und türkisem Wasser. Auch dies war ein Ausflug, den ich so schnell nicht vergessen werde!

Am zweiten Tag nutze ich das Wassertaxi und wanderte durch einen Teil in der Mitte des Parks. Die Strecke war zum Glück nicht allzu lange und so hatte ich genügend Zeit überall Pausen einzulegen, schwimmen zu gehen und die Aussicht zu genießen. Auch wenn ich vor Neuseeland niemals gedacht hätte, dass ich mal alleine wandern gehen würde…

4. Stopp: Cape Foulwind, Westport & Franz-Josef Village

Unsere Tour ging weiter Richtung Westküste ans Cape Foulwind sowie in die verregnete Stadt Westport. Von dort aus ging es am nächsten Tag langsam die Küste entlang mit Zwischenstopp an den beeindruckenden Pancake-Rocks sowie an einer der vielen Greenstone-Fabriken.

Am Abend erreichten wir das Franz-Josef Village, was total von Touristen überlaufen war. Für den kommenden Tag hatte ich eine Helikopterwanderung auf dem Gletscher gebucht, welche aber wegen des Wetters gecancelt wurde. So wanderten wir von unten an den Gletscher heran. Es war faszinierend, dass der Regenwald direkt bis an den Gletscher reichte, aber zugleich schockierend, wie stark der Gletscher in den letzten Jahren geschmolzen war.

5. Stopp: Lake Matherson & Roys Peak

Am nächsten Morgen ging es zurück in den Bus und weiter die Westküste entlang. Vormittags machten wir eine Pause am wunderschönen Spiegelsee Lake Matherson und später noch einem tollen Strand. Dann näherten wir uns langsam wieder den Bergen und die Fahrt entlang der Seen Wanaka und Hawea war wirklich eine der schönsten Strecken der ganzen Reise.

Wiederrum ging es aus dem Bus und direkt rein in die Natur. Nachmittags besuchten wir den berühmten Lonely Tree und abends ging es auf den Berg Iron, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es war wunderschön!

Roys Peak in NeuseelandFür den nächsten Tag hatten wir wohl die anstrengendsten unserer Wanderungen auf der Südinsel geplant: wir wollten hoch zu Roys Peak. Schon vorher war uns klar, dass wir uns diesen tollen Blick erst erarbeiten mussten, aber dass es so hart werden würde hätten wir auch nicht gedacht. Es ging drei Stunden lang nur bergauf und wären Julia & ich nicht zu zweit unterwegs gewesen, hätten wir sicherlich aufgegeben.

Die Aussicht von oben war aber einfach mega und alle Anstrengung hatte sich ausgezahlt – gewiss einer der tollsten Ausblicke meines bisherigen Lebens. Wir waren mehr als glücklich und wollten eigentlich gar nicht mehr herunter. Eindeutig ist diese Region mit den schönen Bergen, dem tollen See und der einzigarten Landschaft im Hinterland ein weiteres meiner Highlights, wenn nicht sogar das Beste, auf der Südinsel!

6. Stopp: Queenstown – Paragliding

Von dort machten wir uns am folgenden Tag auf in die Action- und Partymetropole Neuseelands: Queenstown. Ob Bungy Jump, Skydive, Jetboat oder oder oder – hier gibt es wohl alles. Um die Frage im Vorhinein zu beantworten: nein, ich war nicht mutig genug und so entschied ich mich für einen vielleicht etwas unspektakulären, aber dennoch superschönen Gleitschirmflug.

Lena beim Paragliding in NeuseelandLeider war die Thermik an dem Tag nicht gut und so war der Flug relativ kurz, doch es war ein tolles Gefühl durch die Luft zu schweben und das Hinterland von Queenstown aus der Vogelperspektive zu sehen. Sollte man auf alle Fälle mal in seinem Leben gemacht haben!

Ansonsten gingen wir mit dem kompletten Bus inklusive Fahrer feiern, was richtig gut war, probierten die angeblich besten Burger der Welt (gut waren sie, aber ersteres bezweifle ich), entspannten am Seeufer und wanderten mal wieder ein wenig (aber nach vier Bergen in fünf Tagen hatten wir echt genug).

Nach drei Nächten ging es dann aber weiter, denn Neuseeland bietet einfach noch sooo viel mehr und wir wollten unbedingt zum Fjordland, dem größten Nationalpark Neuseelands.

7. Stopp: Fjordland-Nationalpark – Milford Sound

Insbesondere bei diesem tollen Wetter war die Fahrt dorthin einfach ein Traum und man konnte gar nicht genug Stopps machen. Langsam schlängelten wir uns an den Bergen, vielen Wasserfällen sowie kleinen Seen und Flüssen vorbei zum Milford Sound. Der Blick, als wir aus dem steinzeitartigen Tunnel herausfuhren, haute mich einfach nur um: Ich hatte das Gefühl in einer anderen Welt angekommen zu sein.

Fjordland in NeuseelandDie Fahrt zum Hafen war fast schöner als die Bootstour selbst. Auch wenn die spitz aus dem Wasser herausschießenden Berge, die mehr als 100 Meter hohen Wasserfälle und die tolle Farbkombination natürlich auch beeindruckend war. Wahnsinn, wie unbeschreiblich schön und vor allem abwechslungsreich dieses Land ist :-).

So war ich auch mehr als froh, dass wir nicht am gleichen Tag weiter mussten, sondern nach ein paar weiteren Stopps direkt im Nationalpark übernachten konnten.

Der Wanderung am nächsten Morgen fiel auf Grund des schlechten Wetters leider aus und wir verbrachten mehr oder weniger den ganzen Tag im Bus, da unsere Fähre nach Steward Island erst abends ging. Aber unser Busfahrer versuchte die Fahrt mit Musikwünschen und Zwischenstopps so angenehm wie möglich zu gestalten.

8. Stopp: Steward Island

Nachdem wir am südlichsten Punkt Neuseelands angekommen waren, setzten wir nach Stewart Island über. Trotz des schlechten Wetters beobachteten wir abends am Hafen über zehn wildlebende Pinguine und hielten fast drei Stunden lang nach Kiwis Ausschau, doch leider sahen wir nur kurz einen wegrennen.

Am nächsten Tag erkundeten wir bei einer Wanderung zu Fuß noch ein wenig die Insel, bevor es wieder zurück ans Festland ging.

9. Stopp: Über Queenstown Richtung Mount Cook

Unsere Reise neigte sich nun leider schon langsam dem Ende zu und nach einer weiteren Nacht in Queenstown fuhren wir Richtung Mount Cook. Die Fahrt dorthin war schon total sehenswert und wieder einmal veränderte sich die Landschaft alle paar Meter.

Mount Cook in NeuseelandAls wir dann am Lake Pukaki vorbeikamen traute ich meinen Augen kaum, noch nie habe ich solch einen türkisleuchtenden See gesehen. Es wirkte, als hätte man Leuchtfarbe ins Wasser geschüttet und mit den Bergen im Hintergrund sah es einfach wunderschön aus. Zum Glück hielten wir auch hier mehrfach an und konnten die Szenerie bei strahlendblauem Himmel genießen.

Das tolle Wetter hielt zum Glück auch noch den übrigen Nachmittag an und wir wanderten zum Gletschersee unterhalb von Mount Cook. Die grünen Berge mit weißen Spitzen, das Tal, durch das wir liefen, sowie der leuchtende See im Hintergrund waren atemberaubend schön.

10. Stopp: Zurück nach Christchurch

An unserem letzten Tag im Bus ging es mit Pause am See Pukaki sowie am See Tekapo zurück nach Christchurch. Ich hatte mich auf letzteren eigentlich nochmal total gefreut, aber es war ziemlich grau und dazu war die bekannte Kirche am Ufer total überlaufen von Touristen.

Nachmittags kamen wir wieder an unserem Ausgangspunkt an und auch wenn wir unsere Zeit mit den anderen aus dem Bus noch etwas genossen, kam bei uns doch ein wenig Wehmut auf, denn die vergangenen drei Wochen waren einfach viel zu schnell vergangen.

An unserem letzten Tag passierte dann nicht mehr viel Spannendes, wir hatten uns entschieden etwas auszuschlafen und machten uns dann auf den Weg zum Flughafen. Mit einem super Blick über die Südinsel verabschiedeten wir uns auf dem Heimflug von diesem wunderbaren Teil Neuseelands.

Es war wirklich eine wundervolle Zeit und wer mich fragt, was wohl das Beste gewesen sei, dem werde ich nur sehr schwer eine Antwort geben können. Klar habe ich Favoriten, es war vieles so unterschiedlich und einfach alles super super schön. Diese drei Wochen bzw. auch die ganze Zeit hier in Neuseeland werde ich niemals vergessen und ganz bestimmt werde ich zurückkommen!!! Und an alle, die noch einen Reisetipp brauchen, dieses Land am anderen Ende der Welt ist es auf alle Fälle wert. <3

Bis bald,
Eure Lena

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About Lena J.

Lena J.

Lena ist 19 Jahre alt und kommt aus Rheinland-Pfalz. Nachdem sie im Frühjahr 2016 ihr Abi bestanden hat, hat sie sich aufgemacht Richtung Neuseeland, um dort als Au-pair zu leben. Den Traum, nach Neuseeland zu gehen hatte Lena schon eine längere Zeit. Die einzigartige Natur und Kultur, aber auch die unzählige Zahl an Wassersportarten haben ihr Interesse für das schönste Ende der Welt geweckt. Da sie zudem gerne Zeit mit Kindern verbringt, ist ihr die Entscheidung dort als Au-pair zu arbeiten nicht schwer gefallen.


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