Lena in Neuseeland #8: Freunde finden als Au-pair

Lena in Neuseeland #8: Freunde finden als Au-pair

Wie findet man eigentlich neue Freunde am anderen Ende der Welt? Das ist bestimmt eine der Fragen, die ihr euch vor eurem Auslandsaufenthalt stellt. Au-pair Lena kann euch beruhigen, denn es geht viel schneller und einfacher als ihr denkt. Sei es bei der »Orientation« in Auckland, verschiedenen »Coffeegroups« oder durch Facebook-Gruppen – Lena hat sich innerhalb der letzten paar Monate einen Freundeskreis aufgebaut und Menschen kennengelernt, die sie in ihrem Leben nicht mehr missen möchte.

Erste Bekanntschaften bei der Au-pair-Orientation

Heute möchte ich euch berichten, wie das mit dem Freunde finden bei mir war, als ich vor einigen Monaten in Neuseeland ankam. Auch wenn aller Anfang nicht leicht ist, gibt es hier in Auckland viele verschiedene Möglichkeiten, neue Freunde zu finden.

Au-pair-Treffen der Partnerorganisation in NeuseelandEinen ganz großen Vorteil bietet meiner Meinung nach die Orientation zu Beginn eures Aufenthalts. Denn in diesen zwei Tagen lernt ihr nicht nur einiges über Kindererziehung, Erste Hilfe und das Leben in Neuseeland, sondern trefft auch andere Au-pairs. Wie ihr starten auch die anderen gerade in ihren Auslandsaufenthalt und möchten ebenfalls möglichst schnell neue Freunde finden. Während und nach dem Workshop bleibt genügend Zeit, die anderen kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.

Wir waren im Mai 2016 gerade einmal sieben Mädels, aber es hatte den Vorteil, dass man mit allen ins Gespräch kam. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden, nur mit den beiden Französinnen war die Kommunikation ein wenig schwierig, da sie nicht wirklich gut Englisch sprachen.

Ich habe mir damals für die Nacht ein Zimmer mit Julia geteilt und auch wenn wir uns erst wenige Stunden kannten, konnten wir kaum aufhören zu quatschen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie bis heute meine beste Freundin hier ist und wir, wenn möglich, jedes Wochenende zusammen unterwegs sind. Mit den anderen Au-pairs hatte ich anfangs noch mehr Kontakt, aber es ist über die Zeit weniger geworden, weil jeder neue Leute bei sich in der Umgebung kennengelernt hat.

In der neuseeländischen Gastfamilie

Nach der Orientation kommt man in seine »Hostfamily« und ich muss ehrlich zugegeben, dass die ersten Tage nicht gerade die Leichtesten sind. Es ist einfach alles neu: Sprache, Menschen, Umgebung, Tagesablauf… Aber die Gastfamilien versuchen ihr Bestes, dass sich die Au-pairs wohlfühlen. Oft wird man auch noch – wie bei mir – von dem alten Au-pair in den Alltag eingeführt und lernt so auch schon einige junge Leute kennen.

Kontakte knüpfen bei einer Coffeegroup

Darüber hinaus bietet die neuseeländische Partnerorganisation jeden Monat eine »Coffeegroup« an, bei der man viele andere Au-pairs kennenlernt. Also, wie ihr bereits merkt, gibt es zumindest rund um Auckland Au-pairs wie Sand am Meer.

Besuch mit meiner Coffeegroup auf dem Skytower in AucklandMir war es dann wichtig auch noch andere Mädels bei mir in der Umgebung kennenzulernen und so habe ich in einer der vielen Facebook-Gruppen geschrieben. Auch wenn es erstmal ein komisches Gefühl war, zu posten, ob jemand Lust hat, etwas zu unternehmen oder sich auf einen Kaffee zu treffen, hilft es auf alle Fälle.

Ich bin auf diesem Weg u.a. auf unsere private Coffeegroup gestoßen, zu der ich immer noch jeden Mittwoch gehe, und durch die ich richtig viele Leute kennengelernt habe. So auch Jasmin, die so nah bei mir wohnt, dass ich sie zu Fuß besuchen kann oder auch Christina und Meike, mit denen ich gemeinsam ins Fitnessstudio gehe. Mittlerweile ist unsere Coffeegroup immer weitergewachsen und wir sind teilweise bis zu 20 Leute. Selbst die Angestellten des Cafés, in welches wir immer gehen, kennen uns schon gut.

Kontakt zu neuseeländischen Gleichaltrigen?

Ich hatte den den Vorteil zwei Mädels aus meiner Schule in Deutschland zu kennen, die auch kurz nach mir als Au-pair nach Auckland gekommen sind. Gerade am Anfang hat es mir enorm geholfen auch mal auf bekannte Gesichter zu treffen, statt immer nur neue Leute kennenzulernen.

Freundinnen im Urlaub in NeuseelandSo habe ich mir im Laufe weniger Monate einen guten Freundeskreis aufbauen können. Das Einzige was ich ein bisschen schade finde ist, dass ich bis heute kaum Einheimische in meinem Alter kennengelernt habe. Aber dies ist leider gar nicht so einfach, wie erwartet…

Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, wenn man sich einem örtlichen Sportverein, einem Chor oder Ähnlichem anschließt, aber da ich nur ins Fitnessstudio gehe und ansonsten auch nicht so viel Zeit habe, hatte ich bisher noch nicht wirklich die Möglichkeit.

You are not alone!

Dennoch bin ich hier mehr als glücklich, so viele tolle Menschen kennengelernt zu haben. Ich habe das Gefühl, dass man durch alles, was man zusammen erlebt und die ähnliche, nicht immer leichte Situation, viel schneller zusammenwächst, als wenn man neue Leute in Deutschland kennenlernt. So möchte ich einige meiner Freunde hier echt nicht mehr in meinem Leben missen und kann euch zugleich die Angst nehmen, dass ihr im Ausland alleine dasteht. Dafür gibt es in Neuseeland eindeutig zu viele Touristen und insbesondere Deutsche!

Bis bald,
Eure Lena

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About Lena J.

Lena J.

Lena ist 19 Jahre alt und kommt aus Rheinland-Pfalz. Nachdem sie im Frühjahr 2016 ihr Abi bestanden hat, hat sie sich aufgemacht Richtung Neuseeland, um dort als Au-pair zu leben. Den Traum, nach Neuseeland zu gehen hatte Lena schon eine längere Zeit. Die einzigartige Natur und Kultur, aber auch die unzählige Zahl an Wassersportarten haben ihr Interesse für das schönste Ende der Welt geweckt. Da sie zudem gerne Zeit mit Kindern verbringt, ist ihr die Entscheidung dort als Au-pair zu arbeiten nicht schwer gefallen.


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