Lena in Neuseeland #7: Roadtrips zum Cape Reinga & nach Rotorua

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Lena zieht es schon wieder raus aus Auckland. Zusammen mit ihren Au-pair-Freundinnen geht es diesmal für einen Wochenentrip in den Norden Neuseelands: zum Cape Reinga. Bereits eine Woche später macht sich Lena erneut auf nach Rotorua, diesmal unter anderem für eine actiongeladene Rafting-Tour.

In den letzten Wochen ist es in Neuseeland wärmer geworden und man merkt, dass der Sommer vor der Tür steht. Cooper und Kyla hatten zwei Wochen Ferien und gemeinsam haben wir einiges unternommen und viel Spaß gehabt. Aber ich bin natürlich auch wieder ein wenig gereist, diesmal ging es zum einen ganz in den Norden Neuseelands und dann nochmal nach Rotorua zum Raften.

Wochenendtrip zum Cape Reinga

Die Entscheidung mit Jasmin, Kristina (ein Au-pair, das ich über Jasmin kenne), Meike und Savannah (beide aus meiner »Coffeegroup«) wegzufahren, habe ich relativ spontan getroffen, da mir an dem Wochenende davor wegen Dauerregen und einer Erkältung die Decke fast auf den Kopf gefallen ist.

Cape Reinga mit den MädelsDa es bis in den Norden ein ganz schönes Stück zu fahren ist, machten wir uns schon freitags nach der Arbeit auf den Weg nach Paihia. So konnten wir samstags direkt Richtung Cape Reinga aufbrechen. Nach nochmal drei Stunden Fahrt kamen wir endlich an. Die Natur »dort oben«, aber auch schon auf dem Weg, war superschön und so stoppten wir bereits an einem anderen Aussichtspunkt, bevor wir am »Cape« zum bekannten Leuchtturm liefen.

Am »Cape« treffen der Pazifik und die Tasmansee aufeinandertreffen und bei richtig gutem Wetter kann man das sogar an unterschiedlichen Wasserfarben erkennen. Dieses Glück hatten wir leider nicht, trotzdem hatte man eine tolle Aussicht, vor allem vom Nachbarhügel, auf den wir im Anschluss liefen. Ich staunte echt, wie viele Leute trotz Nebensaison hier unterwegs waren und ich will gar nicht wissen, wie voll es im Sommer wird.

Sandboarding auf den Giant Te Paki Sand Dunes

Nach einem entspannten Picknick ging es für uns weiter zu den Giant Te Paki Sand Dunes. Als wir auf dem Parkplatz hielten, hatte ich das Gefühl, auf eine Wüste zu blicken und genauso warm war es dort plötzlich auch. Die Sanddünen sind in ganz Neuseeland fürs Sandsurfing bekannt und so wollten auch wir uns das Spektakel nicht entgehen lassen.

Mit Meike und Savannah machte ich das Schnäppchen des Tages und wir bekamen für den Preis von einem gleich drei Bretter. So machten wir uns auf den Weg zur Spitze der größten Düne. Der Aufstieg war zwar anstrengend, aber die tolle Aussicht sowie der Spaß beim Heruntersausen machte es wieder wett.

Abstecher zum 90 Miles Beach

Als wir platt waren, kehrten wir zum Auto zurück und fuhren zu unserem letzten Stopp des Tages, an den 90 Miles Beach süd-westlich von Te Kao.

90 Miles Beach mit den MädelsDieser ist ein offizieller Highway, aber eigentlich fahren dort nur ein paar geländefähige Autos und extra dafür gedachte Touristenbusse. Es war trotzdem eine coole Erfahrung und wir hätten mit einem entsprechenden Auto bestimmt auch mal eine Runde gedreht.

Auch zu Fuß war es lustig, da der Sand so fein ist, dass es die ganze Zeit quietscht, wenn man darauf rumläuft. Geschafft aber glücklich kehrten wir am frühen Abend wieder ins Hostel zurück, wo wir den Tag in einem Restaurant sowie später im Whirlpool ausklingen ließen.

Mit der Fähre nach Russel

Da wir samstags doch relativ früh aufgestanden waren, gingen wir es Sonntag etwas ruhiger an. Trotz des schlechten Wetters wagten wir den Versuch mit der Fähre von Paihia nach Russel überzusetzten, wo wir an einem Strand sowie an der Promenade waren.

Doch während es bei unserem ersten Halt nur ein wenig tröpfelte, schüttete es später wie aus Eimern. So tranken wir entspannt einen Kaffee und entschieden uns langsam mit mehreren Stopps zurück Richtung Auckland zu fahren.

Whangarei & Waipu-Caves

So schauten wir uns zuerst die Hundertwassertoilette (genannt nach seinem Gestalter Friedensreich Hundertwasser) in Kawakawa an, machten einen kleinen Spaziergang an den Whangarei Falls und waren auch in Whangarei ein wenig unterwegs. Als dann auf einmal wieder die Sonne rauskam und es augenblicklich super warm wurde, wollten wir den Tag an einem Strand ausklingen lassen. Da uns in der Touristeninformation die Bream Bay empfohlen wurde, setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren nach Waipu.

Lena als Höhlenforscherin in den Waipu-Caves in NeuseelandDort erkundeten wir erst die bekannten Waipu-Caves, die, nachdem wir unsere Angst vor Dunkelheit, nassen Füßen sowie Aalen überwunden hatten, richtig toll waren. Es gab dort viele neuseeländische  Glowworms, die wir schon aus Waitomo kannten, und die sehr viel Ähnlichkeit mit einem nächtlichen Sternenhimmel haben. Einfach wunderschön!

Dann ging’s aber endlich an den Strand, der mit dem Blick auf die Whangarei Heads richtig schön war. Spontan entschieden wir uns baden zu gehen und so war ich zum ersten Mal in Neuseeland im Meer. Besser hätte das Wochenende echt nicht enden können.

Wochenendtrip nach Rotorua

Eigentlich hatte ich vor das darauffolgende Wochenende entspannt anzugehen und mich mit Julia um die Planung unserer Reise über die Südinsel zu kümmern (wir werden nach Weihnachten eine dreiwöchige Tour mit einem Hop-on-Hop-off-Bus machen). Doch dann hatte ich doch mal wieder Lust auf ein wenig Action.

Rafting in NeuseelandGemeinsam mit Julia, Chiara sowie Hannah und Laura (zwei Freundinnen von Chiara) entschied ich mich für eine Rafting-Tour in Rotorua. Mal wieder hatten wir Glück und bekamen einen guten Deal über eine Rabatt-Internetseite. Ein wenig Internetrecherche lohnt sich hier echt, wenn man gerne ein paar Dollar spart.

Stopp bei den »Redwoods« & Spaß mit den »Zorbs«

Um die lange Autofahrt komplett auszunutzen, machten wir uns schon Samstagvormittag auf den Weg nach Rotorua. Zuerst machten wir dort einen Spaziergang durch die Redwoods, die leider doch nicht so toll wie erwartet waren und dem Weg über die Hängebrücken, der total überteuert war. Aber naja, so hatten wir uns zumindest ein wenig Bewegung…

Zorbing in NeuseelandNachmittags sind wir dann noch zu den Zorbs gefahren – riesige Bälle, in denen man mit bis zu drei Personen den Hang runterrollen kann. Eine weitere Attraktion für die Rotorua bekannt ist und die Hannah, Julia und Chiara unbedingt testen wollten.

Zu dritt in einem Ball nahmen sie die steile Strecke den Hügel herunter und man konnte bis unten hören welchen Spaß die drei hatten.

Mein Highlight: Die Hotpools

Mein ganz persönliches Highlight waren dann die natürlichen Hotpools, die wir im Anschluss besuchten. Davon gibt es dort im Umkreis verschiedene und wir entschieden uns für die wohl bekanntesten: Kerosene Creek.

Lena und ihre Freundinnen in natürlichen Hotpools in NeuseelandÜber eine Schotterpiste erreichten wir den kleinen Fluss, durch den badewasserwarmes Wasser fließt. Umgeben von Bäumen kann man hier zwischen verschiedenen Wasserfällen baden gehen und möchte am liebsten gar nicht mehr aus dem Wasser heraus. Es ist einfach wunderschön und keinesfalls mit einem der künstlich angelegten Hotpools zu vergleichen.

Nach wir abends noch gemeinsam gekocht hatten und in einer Bar waren, liefen wir am nächsten Morgen zum See herunter, an den es bis jetzt noch keiner von uns geschafft hatte. Bei dem guten Wetter war es hier richtig schön und wir genossen die Sonne auf einem der Stege. Julia und ich entdeckten bei einem kurzen Spaziergang noch ein echtes Maori-Dorf (nicht so touristisch geprägt wie Whakarewarewa, aber dennoch sehr schön).

Rafting-Tour

Gegen Mittag wurden wir dann zum Raften von einem kleinen Bus abgeholt und zur »Base« gebracht. Dort bekamen wir eine kleine Einführung von einem der Guides und wurden mit Neoprenanzug, Fleecepulli, Regenjacke, Füßlingen, Helm sowie Rettungsweste ausgestattet, bevor wir uns mit einem anderen Bus auf den Weg zum Fluss machten.

Rafting in NeuseelandDie etwa zwanzig Teilnehmer wurden auf vier Boote mit jeweils einem Guide aufgeteilt, der in unserem Falle Dan hieß und echt cool war. Er verteilte schnell die Plätze auf unserem Boot unter uns fünfen auf und erklärte nochmal, wie wer von uns in welchen Situationen reagieren sollte, bevor es auch schon auf den Fluss ging.

Nach ein paar kleineren Stromschnellen zur Probe stand auch schon die Überwindung des ersten kleinen Wasserfalls bevor. Auf sein Kommando »get down« wechselten wir alle unsere Position, um den Wasserfall ohne Zwischenfälle herunterfahren zu können. Immer mal wieder hielten wir am Rand, damit Dan verschiedene Maori-Traditionen, wie ein Gebet, durchführen konnte.

Schneller als erwartet erreichten wir dann auch schon den mit 7 Metern höchsten »beraftbaren« Wasserfall der Welt. Wir alle hatten vorher hiervor echt Respekt gehabt, aber es machte total viel Spaß und war wie eine riesige Wildwasserbahn. Ohne dass auch nur einer von uns raus fiel, überwanden wir den Wasserfall und waren danach echt stolz. Auf der restlichen Strecke spielten wir noch ein paar kleine Spiele mit den anderen Booten. Dennoch ging die Zeit leider viel zu schnell rum und wir waren ein wenig traurig, als es schon vorbei war.

Wieder in trockenen Klamotten machten wir uns bald auf den Rückweg nach Auckland. Nun geht es für mich schon in wenigen Tagen nach Samoa und ich freue mich echt auf meinen ersten richtigen Urlaub und werde euch im Anschluss auf alle Fälle davon berichten.

Bis bald,
Eure Lena

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About Lena J.

Lena J.

Lena ist 19 Jahre alt und kommt aus Rheinland-Pfalz. Nachdem sie im Frühjahr 2016 ihr Abi bestanden hat, hat sie sich aufgemacht Richtung Neuseeland, um dort als Au-pair zu leben. Den Traum, nach Neuseeland zu gehen hatte Lena schon eine längere Zeit. Die einzigartige Natur und Kultur, aber auch die unzählige Zahl an Wassersportarten haben ihr Interesse für das schönste Ende der Welt geweckt. Da sie zudem gerne Zeit mit Kindern verbringt, ist ihr die Entscheidung dort als Au-pair zu arbeiten nicht schwer gefallen.


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