Lena in Neuseeland #5: Der typische Tagesablauf eines Au-pairs

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Frühstücken, die Kinder zur Schule bringen, Spielen, Kochen… Wie kann man sich das Leben als Au-pair in Neuseeland eigentlich genau vorstellen? Natürlich ist kein Tag wie der andere, aber eine gewisse Routine hat Lena mit der Zeit schon bekommen. Heute möchte Lena mal nicht davon berichten, was sie an ihren Wochenenden so alles in Neuseeland erlebt, sondern ihren Alltag als Au-pair vorstellen.

07:30 Uhr: Zeit fürs Frühstück

An einem normalen Arbeitstag klingelt mein Wecker morgens um kurz vor halb acht. Wenn ich dann endlich aus dem Bett gekommen bin, ziehe ich mir nur schnell etwas über und fange um halb acht an zu »arbeiten«. Jedoch ist zu diesem Zeitpunkt meine Hostmum noch zuhause und kümmert sich um die Kids. Für mich bedeutet das: Zeit genug, mir genüsslich mein Frühstück vorzubereiten und erstmal entspannt in den Tag zu starten.

Porridge mit KiwiZum Frühstück gibt es fast immer Porridge, also in Milch aufgekochte und mit verschiedenen Extras verfeinerte Haferflocken. In meinem Fall meist wechselweise Äpfel, Bananen, Kiwis, Rosinen, Kokosflocken, Zimt und Honig.

Wenn ich mit meinem Frühstück fertig bin, fährt meine Hostmum los zur Arbeit. Da die Kids aber meistens noch nicht fertig sind, setze ich mich entweder ein bisschen zu ihnen, mache ihnen noch etwas zu Essen oder räume schon mal die Spülmaschine ein.

08:00 Uhr: Anziehen, Zähne putzen und los!

Gegen acht Uhr ist es dann Zeit Cooper und Kyla anzuziehen. Meine Große ist da relativ selbstständig und hat generell nur die Auswahl zwischen zwei Schuluniformen. Cooper hingegen diskutiert gerne mal, bekommt von mir eine neue Windel verpasst und wird komplett angezogen.

Im Anschluss geht’s ins Bad, wo wir alle drei unsere Zähne putzen und Kyla ihre Haare für die Schule gemacht bekommt. Meistens spielen die beiden noch ein wenig, während ich mich schnell umziehe und fertigmache. Wobei ich das mit der Zeit auf ein Minimum reduziere, weil ich ja eh nur mit den Kids unterwegs bin.

08:30 Uhr: Kyla zur Schule bringen & Haushalt

Nun laufen wir los zur Schule, die praktischerweise direkt nebenan ist. Oft lesen wir dort noch ein Buch in der Library, bevor der Unterricht um zehn vor neun beginnt. Gemeinsam mit Cooper mache ich mich dann wieder auf den Heimweg.

Zuhause will er meistens erstmal mit seinen Monstertrucks, seinen absoluten Lieblingsspielzeugen, spielen. So habe ich Zeit, die Küche aufzuräumen und seine Lunchbox vorzubereiten. An zwei Tagen der Woche bringe ich ihn in eine Art Kindergarten und nutze meine freie Zeit zum Sport machen und um Freunde zu treffen.

Restlicher Vormittag: Playdates, Schwimmkurs und Co.

Cooper im Schwimmbad in NeuseelandJe nachdem welcher Tag ist, geht es dann zum Kinderprogramm ins Shopping Center, zum Schwimmkurs, in die Playgroup, an den Strand, auf einen der vielen Spielplätze, zum Playdate mit einem anderen Au-pair, in die Library oder oder oder…

Ist das Wetter wirklich mal schlecht, legen wir auch gerne mal einen Bastel- oder Backvormittag ein, was Cooper sehr gut gefällt. Hauptsache es gibt was zu erleben und der Spaß kommt nicht zur kurz. :-)

Coopers Mittagsschlaf = Mittagspause

So geht der Vormittag meist wie im Flug vorbei und wir kommen kurz vor Coopers Nap wieder nach Hause. Nach einer neuen Windel, eventuell noch einem Snack sowie einer Runde Vorlesen, ist es für ihn dann Zeit zum Schlafen.

Meine Mittagspause nutze ich häufig, um mir eine Kleinigkeit zu kochen, eine Runde am Handy zu spielen, den Haushalt zu erledigen, meine Fotos am Laptop zu sortieren oder einen neuen Blogbeitrag zu schreiben. Wenn er wieder wach ist, wird erstmal ausgiebig gekuschelt und gespielt, bevor wir Kyla gegen 15:00 Uhr abholen.

Ab 15:00 Uhr: Spielen im Garten oder am Strand

Daheim bekommen die Kids schon wieder was zu Essen – auch bekannt als Afternoon Tea – was bei uns meistens Kräcker mit Käse, Obst oder auch mal Muffins sind.

Tiere aus Klopapierrollen bastelnWenn meine Große kein anderes Freizeitprogramm hat, verbringen wir die Nachmittage zuhause im Garten oder drinnen mit Basteln, Spielen und Tanzen… Oder wir gehen auf einen Spielplatz, an den Strand oder fahren mit Fahrrad, Roller & Co. durch die Gegend. Im Anschluss räumen wir, wenn es nötig ist, auf, wobei dies meist nicht viel ist, weil wir viel unterwegs sind.

16:30 Uhr: Zeit fürs Abendessen

Dann bade ich die Kleinen gegen halb fünf und danach ist es auch schon Zeit zum Kochen. Da meine Kids aber – sagen wir mal – sehr »wählerisch« sind, ist das in 10-15 Minuten erledigt, sodass sie pünktlich um fünf ihr Dinner essen können. Damit endet dann auch mein Arbeitstag, denn meine Hostparents kommen nach Hause und kümmern sich dann um die Kids.

17:00 Uhr: Feierabend

Ich ziehe mich nach dem Essen meist erstmal ein wenig auf mein Zimmer zurück oder mache mich auf den Weg ins Fitnessstudio. Zu Abend esse ich später gemeinsam mit meinen Hostparents, wobei wir wie viele hier in Neuseeland myFoodbag nutzen. Das heißt, wir bekommen sonntags Lebensmittel und Rezepte für die kommende Woche nach Hause geliefert. Auch wenn es vielleicht ein wenig ungewohnt klingt, finde ich es super lecker und ich freue mich jede Woche aufs Neue auf die tollen Kochideen.

Abendgestaltung unter der Woche

Coffeegroup in NeuseelandAbends bin ich häufig noch verabredet bzw. treffe mich mit meiner Coffee Group in einem Café bei uns in der Nähe. Ansonsten verbringe ich auch gerne Zeit mit meiner Gastfamilie, chille einfach in meinem Zimmer oder skype mit Familie und Freunden.

Im Sommer wird sich das bestimmt noch ein wenig ändern, wenn ich auch nach der Arbeit nochmal schnell ans Meer kann und es lange warm und hell ist.

Zwischenfazit meines Au-pair-Aufenthalts

Auch wenn man sich natürlich auf das Reisen am Wochenende freut, mache ich meinen Job wirklich gerne. Das liegt daran, dass jeder Tag anders ist, meine Gasteltern mir viele Freiheiten lassen, was ich mit den Kids mache (und mit den Kleinen sowie einer Freundin am Strand zu sitzen kann man ja kaum noch Arbeit nennen) und Kyla und Cooper mir im Laufe der Zeit sehr ans Herz gewachsen sind.

Bis bald,
Eure Lena

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About Lena J.

Lena J.

Lena ist 19 Jahre alt und kommt aus Rheinland-Pfalz. Nachdem sie im Frühjahr 2016 ihr Abi bestanden hat, hat sie sich aufgemacht Richtung Neuseeland, um dort als Au-pair zu leben. Den Traum, nach Neuseeland zu gehen hatte Lena schon eine längere Zeit. Die einzigartige Natur und Kultur, aber auch die unzählige Zahl an Wassersportarten haben ihr Interesse für das schönste Ende der Welt geweckt. Da sie zudem gerne Zeit mit Kindern verbringt, ist ihr die Entscheidung dort als Au-pair zu arbeiten nicht schwer gefallen.


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