Lena in Neuseeland #3: So viel zu entdecken!

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Nach einigen sehr verregneten Tagen im neuseeländischen Winter, ist die Sonne endlich mal wieder rausgekommen und Lena hat das gute Wetter genutzt, um während ihres Aufenthalts als Au-pair in Neuseeland das Land weiter zu entdecken. Im heutigen Blogpost berichtet sie von ihren Wochenendtrips – ins Reich der Hobbits und zu einer actiongeladenen Tour inklusive »Black Water Rafting«.

Wochenendtrip Nr. 1: Im Land der Hobbits

Auf zu den Hobbits!

Vorletzten Samstag war früh aufstehen angesagt, weil ich schon gegen halb neun von meinen Mädels abgeholt wurde, um nach Matamata zu fahren. Dort wurden damals auf einer riesengroßen Farm große Teile von den Hobbit– und Herr der Ringe-Filmen gedreht.

Lena mit Freundin in HobbitonNachdem wir mal wieder eine gefühlte Ewigkeit – in Wahrheit waren es grade mal zwei Stunden – durch die Pampa gefahren waren, kamen wir endlich an. Zum ersten Mal erlebte ich Neuseeland so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte: So weit wir blicken konnten, sahen wir grüne Hügel, ein paar einsame Straßen, Schafe und Kühe.

Bereits wenige Zeit später bestiegen wir voller Vorfreude einen der grünen Busse, der uns ins Dorf der Hobbits und somit zu der zweistündigen Führung brachte. Es war interessant und toll, einmal die verschieden »Hobbitlöcher«, den Pub Green Dragon, die Wassermühle und vieles mehr zu sehen, was man aus den Filmen kennt. Auch wenn drei von uns vier Mädels die Filme gar nicht oder nur unvollständig kannten, hatten wir alle unseren Spaß.

Spaziergang an der Blue Spring

Lena an der Blue SpringDa wir schon relativ früh in Matamata angekommen waren, hatten wir nachmittags noch Zeit zur Blue Spring zu fahren, die wir unbedingt sehen wollten, es aber bei unserem Weekend-Trip nach Rotorua zeitlich nicht geschafft hatten. Die Blue Spring ist eine Quelle, aus der glasklares, von Wasserpflanzen durchzogenes Wasser fließt.

Die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr über konstante 11°C. Damit ist es zwar zum Baden ein wenig zu kalt, aber genau richtig für einen wunderschönen Spaziergang entlang des Wassers.

Und zum Abschluss: Fish’n’Chips

Auf dem Rückweg waren wir nach dem langen Tag alle super hungrig, jedoch ist es in der Einöde Neuseelands nicht so einfach, etwas zu Essen zu finden. Unsere Wahl fiel auf einen Take-Away-Shop im nächstgrößeren Ort, indem wir uns alle für eine Portion Fish’n’Chips entschieden. Diese wurde uns typisch neuseeländisch in einer übergroßen Lage Papier serviert und schmeckte sehr lecker. Wir ließen den Abend bei einer Runde Musik im Auto langsam ausklingen.

Wochenendtrip Nr. 2: Waitomo Caves

Kein guter Start…

Vergangenen Samstag war dann wieder etwas mehr Action und Adrenalin angesagt: Wir hatten unsere Tickets bereits am Vorabend über eine Internet-Plattformen gebucht, jedoch war uns nicht bewusst, dass es so viele verschiedene Unternehmen gibt, die Touren durch die Waitomo Caves anbieten. So landeten wir dreimal bei einem falschen Anbieter, bevor uns das Navi schließlich auf eine Farm lotste. Ja, ihr habt richtig gehört, während die anderen Anbieter teilweise riesig und modern waren, standen wir nun irgendwo im Nirgendwo neben ein paar Kühen und einem geschlossenen Büro.

Der nächste Schock folgte direkt im Anschluss: wir hatten noch nicht einmal Handyempfang und wir brauchten etliche Versuche, um mit dem Telefon, das zum Schutz vor Wind und Wetter in einer Art grünem runden Kasten aufbewahrt wurde, anzurufen. Nachdem der erste Schock überwunden war und wir uns noch ein wenig die Sonne ins Gesicht scheinen lassen hatten, konnte die Tour beginnen.

Die Action-Tour kann losgehen!

Glücklicherweise bestand unsere Gruppe nur aus uns vier Freundinnen und unserer Betreuerin Hannah. Das war echt vorteilhaft, weil wir in den kommenden Stunden einiges vorhatten: Zuerst fuhren wir mit einem Van noch weiter auf Feldwegen hinein in die Pampa, bevor wir schließlich bei einigen Baucontainern und einer kleinen Hütte anhielten, um unsere Ausrüstung anzuziehen. Neben Neoprenanzug, Stiefeln und Helm mit Taschenlampe bekam jeder von uns einen Klettergurt, den wir schon sehr bald brauchen würden.

Abseilen Waitomo Caves, NeuseelandNach einer kurzen Weiterfahrt ging unser Abenteuer dann auch schon mit dem Abseilen in die etwa 27 Meter tiefe Höhle los. Im ersten Moment war ich ein wenig unsicher, weil man selbst dafür verantwortlich ist, sich langsam hinunter zu lassen und dir die Anderen nicht wirklich helfen können. Aber es machte total viel Spaß und war ein guter Anfang.

Danach bekam jeder einen Reifen zum Raften, jedoch mussten wir erstmal gegen die Strömung laufen bzw. an den Seiten der Höhle klettern. Die Betreuerin zeigte uns immer wieder ziemlich kleine Felslöcher, durch die wir hindurch klettern sollten und es war öfters etwas Überwindung nötig.

Weiter ging es mit ein wenig Entspannung in einer großen Höhle mit sehr vielen Glühwürmchen und ein paar Stücken Schokolade als Snack. Es war einfach wunderschön und wir hätten dort alle ewig verweilen können.

Eine Herausforderung folgt der nächsten

Black Water Rafting-GruppeZurück zum Ausgangspunkt ließen wir uns mit den Ringen über den Fluss gleiten, bevor es weiter in die andere Richtung ging. Hier war die Strömung schon deutlich heftiger, aber es machte uns allen viel Spaß, mit oder ohne Licht, den Fluss entlang zu fahren.

Auch hier gab es zwischendurch wieder viele Möglichkeiten zum Canyoning. Vicki und ich trauten uns schließlich sogar durch das Loch, bei dem unsere Betreuerin uns erzählt hatte, wer das schafft, könnte sich als Trainer bewerben. Ich hätte es zwar anfangs fast abgebrochen, weil meine Lampe nicht ganz in Ordnung war und als ich gerade mit meinem Oberkörper in der Höhle festhing ausfiel, war aber stolz, dann doch weiter gemacht zu haben.

Glühwürmchen Waitomo CavesAuf dem Rückweg beobachteten wir an einer anderen Stelle nochmals hunderte von Glühwürmchen, bevor wir uns auf den Rückweg zum Ausgang der Höhle machten. Die letzte Etappe während es schon dämmerte, war die 20 Meter hohe Steinwand, die wir hochklettern mussten, um zurück zum Van zu kommen.

Ziemlich platt ließen wir uns zurückfahren und genossen die warme Dusche, wobei wir alle in der Höhle kaum gefroren hatten. Danach schauten wir bei einer heißen Tasse Tomatensuppe die Bilder des Tages an, die Hannah von uns gemacht hatte und machten uns schließlich von der Farm aus auf den Heimweg.

So viel zu entdecken!

Wie ihr hoffentlich schon gemerkt habt, gibt es hier unten einfach so viel Verschiedenes zu sehen und zu erleben, dass man sich teilweise schon montags wieder aufs Wochenende freut, um gemeinsam mit anderen Au-pairs wieder irgendwohin zu fahren. Dennoch warte ich mittlerweile fast schon sehnsüchtig darauf, dass es endlich Sommer wird und wir auch etwas mehr von den teilweise wunderschönen Stränden haben. :-)

Bis bald,
Eure Lena

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About Lena J.

Lena J.

Lena ist 19 Jahre alt und kommt aus Rheinland-Pfalz. Nachdem sie im Frühjahr 2016 ihr Abi bestanden hat, hat sie sich aufgemacht Richtung Neuseeland, um dort als Au-pair zu leben. Den Traum, nach Neuseeland zu gehen hatte Lena schon eine längere Zeit. Die einzigartige Natur und Kultur, aber auch die unzählige Zahl an Wassersportarten haben ihr Interesse für das schönste Ende der Welt geweckt. Da sie zudem gerne Zeit mit Kindern verbringt, ist ihr die Entscheidung dort als Au-pair zu arbeiten nicht schwer gefallen.


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