Lena in Australien #2: »Swimming Carnival«

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Im Rahmen ihres Schüleraustausch in Australien lebt Lena schon seit über einem Monat im »Sunshine State« Queensland. In ihrem ersten Artikel berichtete sie uns von ihrem Ausflug zum Inselparadies Lady Elliot Island. Heute geht es um eine große jährliche Schulveranstaltung, den sogenannten »Swimming Carnival«. Lest hier, was daran so besonders ist und wie gut Lena sich ins australische Schulleben integriert…

Nach diesem Tag hatte ich wirklich das Gefühl, etwas mehr in Australien eingetaucht zu sein!

Wie bei Harry Potter…

Die meisten Menschen in meinem Alter kennen Harry Potter und haben mindestens einen Film gesehen oder ein Buch gelesen. Jeder stellt sich Hogwarts richtig toll vor, die Hexen und Zauberer, die Unterrichtsfächer und natürlich die verschiedenen Häuser: Gryffindor, Slytherin, Ravenclaw und Hufflepuff. Jedes Mal, wenn die Häuser gegeneinander wetteifern, sei es aufgrund schulischer oder sportlicher Leistungen, kann man den Teamspirit, der dabei entsteht, aus den Zeilen herauslesen oder in jeder Szene verfolgen. Wer hat nicht beim Lesen oder Sehen der Quidditch-Turniere heimlich die Daumen für Gryffindor gehalten?

Yellow's the spiritSo ähnlich ging es mir, als ich am »Swimming Carnival«, der von unserer Schule veranstaltet wird, teilnehmen konnte. Zur Erklärung: Wir haben drei Häuser, Cowrie in der Farbe Gelb, Triton in Grün und Baler in Lila. In welchem Haus man ist, hängt von der »Formclass« ab. Für alle, die nicht wissen, was »Formclass« ist: Jeden Tag müssen Schüler australischer Schulen vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn in der »Formclass« erscheinen; da wird notiert, ob jeder anwesend ist und wichtige Mitteilungen bekannt gegeben.

Ich bin im Haus Cowrie, das heißt, ich kramte alle meine gelben Kleidungsstücke und Accessoires hervor, um mich dem Anlass entsprechend zu kleiden. Ein gelbes Kleid hatte ich bereits aus Österreich mitgebracht, gelben Nagellack hatte ich am Tag davor besorgt und meine Gastschwester steuerte zu meinem Outfit noch einen gelben Hut und knallgelbe Sonnencreme bei.

Was mich erwartete

Ich fuhr morgens zu dem Veranstaltungsort des »Swimming Carnivals« – ein eher kleines Freibad auf halben Weg zwischen unserem Haus und der Schule. Dort traf ich mich mit ein paar Freunden, wir waren jedoch alle in verschiedene Farben gekleidet. Anfangs teilte ich mir den Platz mit den »Internationals« und meiner bislang besten australischen Freundin.

Lena und ihre FreundinnenDann jedoch entdeckte ich ein paar Mädchen von der Gruppe, mit der ich normalerweise in der Schule saß und sie luden mich ein, bei ihnen unter dem Zelt im Schatten zu sitzen. Dieses Angebot konnte ich nicht ausschlagen, ich gesellte mich zu ihnen. Wir waren eine ziemlich große Truppe, auch Leute, die ich in der Schule zuvor noch nicht gesehen hatte.

Die Stimmung war gewaltig – Teamspirit lag in der Luft, jeder versprühte gute Laune, alle grinsten, sonnten sich und beobachteten die Schwimmwettkämpfe. Musik und gute Beats durften dabei nicht fehlen und Essen gab es natürlich auch reichlich. Der Tag hätte nicht besser sein können!

Ein Tag mit ordentlich »School Spirit«

Das wahrscheinlich coolste an diesem Tag war eine Fun-Competition, an der ich – als stolze Cowrie – natürlich auch teilnahm. Unser Haus wurde aufgerufen und viele gelbgekleidete Schüler setzten sich in Bewegung. Ich fragte eine meiner Cowrie-Freundinnen, was denn jetzt los sei, aber sie nahm nur meine Hand und meinte, das sei ein Fun-Race: Es ginge nur darum, so viele Leute des eigenen Hauses ins Wasser zu kriegen und so viele Bahnen wie möglich in zwei Minuten zu schwimmen.

Haus CowrieDiese Chance, unserem Haus zum Tagessieg (durch jeden Wettkampf bekam das eigene Haus Punkte und wer am Ende des Tages die meisten Punkte hatte, war Tagessieger) zu verhelfen, ließen wir uns nicht entgehen. Beim Startschuss sprangen wir gleichzeitig mit etwa 50 anderen Schülern ins Wasser und schwammen voller Eifer. Der Soundtrack dazu konnte nicht besser sein: »We are the Champions« und »Eye of the Tiger«! Jedes Mal, wenn ich auftauchte, sprühte diese Musik durch meinen Körper! Am Ende des Tages landeten wir auf Platz 2, unsere Energie hatte sich also teilweise ausgezahlt.

Nach dem »Swimming Carnival« hatte ich wirklich das Gefühl, etwas mehr in Australien eingetaucht zu sein!

Bis ganz bald,

Eure Lena

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About Lena

Lena

Lena kommt aus St. Pölten in Österreich. 2016 hat es die 16-Jährige allerdings für ganze sechs Monate ans andere Ende der Welt verschlagen. An der Ostküste Australiens verbringt sie als Austauschschülerin eine aufregende Zeit.


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