Leandra in Australien #4: Schulferien in Down Under

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Leandra hat die australischen Frühlingsferien ihrer Au-pair-Kinder genutzt, um das Land etwas besser kennenzulernen. Gemeinsam mit ihrer Gastfamilie fährt sie von Sydney aus die Küste runter bis Moruya. Unterwegs geht sie am Pebbly Beach auf Tuchfühlung mit wilden Kängurus und füttert wilde Papageien. Im Anschluss begibt sich das Au-pair weiter auf einen Roadtrip ins Australian Capital Territory – also in die Hauptstadt des Landes – Canberra.

Wochenendtrip nach Moruya

Die zweiwöchigen Frühlingsferien (im Deutschen Herbst) gaben meiner Gastfamilie und mir eine Auszeit vom stressigen Schulalltag.

Leandra mit ihren Hostkids in AustralienDie erste Woche durfte ich mit den Jungs noch in Sydney verbringen, aber in der zweiten Woche ging es für meine Gastfamilie auf einen »Farmstay« mit Freunden. Sie haben noch versucht mich einzubuchen, aber das Haus hatte eine maximale Personenanzahl, die ohnehin schon überschritten wurde. Deshalb konnte ich leider nicht mit.

Damit ich allerdings nicht ganz leer ausging und mit ihnen einige Tage Urlaub verbringen konnte, haben wir das Wochenende in der Mitte der Ferien genutzt, den Onkel (Terry) meiner Gastmutter Cathy in Moruya zu besuchen. Er hat dort ein Stück Land mit vielen verschiedenen Obstbäumen und drei kleinen Ponys.

Entlang der Küste von New South Wales nach Pebbly Beach

Der Weg in die ländliche Region Australiens war atemberaubend. Wir sind extra für mich an der Küste entlang gefahren. Die Landschaften sind unglaublich schön und wir haben den Sonnenaufgang beobachten können. Alles war so still und friedlich, die Strände waren leer, das Wasser klar und ruhig. Die Städte, durch die unser Weg führte, sind kleine Surferstädtchen mit vielen Läden und Cafés.

Leandra mit PapageienBei unserem ersten Stopp gab es ein üppiges und leckeres Frühstück, beim zweiten einen Kaffee oder für mich einen Chai Latte, nach dem ich übrigens süchtig bin, seit ich hier bin. Allerdings habe ich auf einen ganz bestimmten Stopp gewartet, nämlich der am Pebbly Beach.

Ihr fragt euch bestimmt was so besonders an einem Strand sein könnte, aber das ist nicht nur irgendein Strand. An diesem Strand wohnen nämlich Kängurus! Wilde Kängurus, die ihr Leben am Strand genießen. Es waren die braunen Kängurus, nicht die roten, denn die roten und großen findet man nur im Outback. Diese waren etwas kleiner.

Vor Ort hatten wir die Möglichkeit, Papageien mit Weißbrot zu füttern. Kaum haben sie gemerkt, dass wir etwas zu essen hatten, kamen sie alle auf einen zugeflogen und haben es sich gemütlich gemacht. Ich konnte mich nicht mehr einkriegen vor Lachen, als sich zwei auf meine Schulter setzten und nicht aufhörten konnten, sich zu kebbeln.

Auf Tuchfühlung mit wilden Kängurus

Danach sind wir weiter zum Strand gegangen und da waren sie – die Kängurus, wunderschöne, kleine, wilde Kängurus!

Känguru am Pebbly Beach in AustralienDas war vielleicht ein Anblick, sie in freier Wildbahn zu sehen und das auch noch am Strand. Einige entspannten sich auf der Wiese, andere haben uns bemerkt und neugierig geschaut und geschnuppert und ein, zwei haben gegessen. Es ist erstaunlich wie nah man an diese Kängurus rangehen konnte.

Es war alles so ruhig und friedlich, aber ich muss gestehen, dass ich ein wenig Respekt vor diesen Tieren hatte, da sie immer noch wild waren und ich ihre Handlungen nicht vorhersagen konnte.

Känguru füttern am Pebbly Beach in AustralienZurück am Parkplatz habe ich die Chance genutzt, um einem Känguru so nahe zu kommen, dass ich es streicheln konnte. Ich habe einen Burgerring (eine Art runder Chips mit Burger-Geschmack) genommen und versucht es zu füttern.

Es hat nicht sofort angebissen, aber als es gemerkt hat, wie lecker ein Burgerring doch sein kann, wollte es mehr. Dementsprechend kam es direkt auf mich zu und hätte mich beinahe umgeworfen! Doch alles gut, Nachschub kam vom Cousin der Jungs, den wir mitgenommen hatten. Nun hat jeder die Chance genutzt, das Tier zu streicheln. Erstaunlich wie flauschig ein Känguru sein kann.

In Moruya angekommen haben wir Verwandte besucht, Spaziergänge unternommen und das Leben genossen. Ehe wir uns versahen, war es auch schon Montag und für Cathy und die Jungs hieß es: auf zum »Farmstay« und für mich hieß es: auf nach Canberra.

Auf nach Canberra!

Ich bin den ganzen Weg alleine gefahren. Es war ein abenteuerlicher Weg. Berg auf, Berg ab, durch den Busch und an Feldern vorbei, sogar einen kleinen Wasserfall habe ich gesehen. Weit und breit keine Menschenseele und wenn doch, dann waren es kleine Dörfer oder einzelne Wohnsiedlungen, vor deren Einfahrt zig tausende Briefkästen aneinander gereiht waren.

Ich bin erst spät in Canberra angekommen und habe direkt in das »YHA« eingecheckt. Es war ganz schön viel los im Hostel, denn es war Zeit fürs Abendessen und viele haben gemeinsam gekocht, gegessen und gequatscht. Man konnte ganz leicht Kontakte knüpfen, da alle so offenherzig waren und sich dafür interessierten, was man macht und woher man kommt.

Ehe ich mich versah, war es auch schon Zeit, schlafen zu gehen. Ich hatte ein Bett in einem 8-Personen-Zimmer, aber im Endeffekt hatte ich das Zimmer für mich alleine, da nur eine andere Person dort geschlafen hat und sie erst mitten in der Nacht angekommen ist.

Spinnenausstellung in der Questacon

Am nächsten Morgen beschloss ich Canberra zu erkunden und habe mich auf den Weg in die Questacon, ein Wissenschaftsmuseum, gemacht.

Questacon in CanberraEs hat riesen Spaß gemacht dort zu sein, auch wenn die meisten Besucher Familien mit kleinen Kindern waren. Es ist eben für alle etwas dabei. Ganz besonders toll fand ich die limitierte Spinnenausstellung. Eines der Dinge, die mir hängen geblieben sind ist, dass von den 140 Spinnenarten, die schon entdeckt wurden, ganze 80 in Australien wohnen. Nur mal so nebenbei: Ich habe eine Spinnenphobie…

Nach meinem kleinen Ausflug bin ich zu meiner nächsten Bleibe gefahren. Eine Arbeitskollegin von Cathy hatte mir angeboten, ein paar Tage bei ihr zu bleiben. Sie war ganz lieb und eine echte Hilfe, wenn es darum ging, was man in der Umgebung alles machen kann. Und in Canberra gibt es viel zu unternehmen! Viele unterschätzen diese Stadt oder geben ihr keine Chance, aber es ist eine Stadt, die man mal gesehen haben muss.

Parlamentshäuser, War Memorial & Floriade

In den darauf folgenden Tagen hatte ich demnach viel zu tun: Ich war in beiden Parlamentshäusern, ja Canberra hat zwei Stück, habe das War Memorial besucht, für das man sich mindestens drei Stunden Zeit nehmen und bis zur Schließung bleiben sollte, da es am Ende jeden Tages eine Art Lesung und Gedenkzeremonie für die Gefallenen gibt.

Floriade in Canberra, AustralienZu guter Letzt habe ich mich mit einem anderen Au-pair getroffen. Wir waren auf dem Frühlingsfestival Floriade und haben die Geburtsstätte der sogenannten »Freakshakes« (Milchshakes mit kalorienreichen Toppings) besucht.

Es war eine erfolgreiche Woche und ich konnte am Freitag wieder entspannt nach Hause fahren. Um ehrlich zu sein, habe ich meine Gastfamilie schon etwas vermisst und sie mich anscheinend auch, denn sobald ich zur Tür rein bin, haben die Jungs nach meiner Aufmerksamkeit gesucht und mir vieles erzählt, was sie so erlebt haben.

Bis bald,
Eure Leandra

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About Leandra

Leandra

»Warum Australien? Das macht doch momentan jeder.« Diese Worte schwächen Leandras Traum von einem Au-pair-Aufenthalt in Down Under nicht mal annähernd ab. Schon seit sie klein war, wollte die 19-Jährige einmal als Au-pair in einem weit entfernten Land arbeiten. Ihr wollt wissen, wie es ihr in Australien gefällt? Dann begleitet sie durch ihr Aussie-Abenteuer!


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