Leandra in Australien #3: Mein erster Monat als Au-pair

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Leandra ist inzwischen über einen Monat als Au-pair in Australien und hat sich in ihrer Gastfamilie in Sydney schon so richtig eingelebt. Hier wurde sie direkt ins kalte Wasser geschmissen und ist voll in den Familienalltag eingetaucht. Auch in ihrer Freizeit hat Leandra schon viel erlebt – heute berichtet sie von der Suche nach Backpulverpäckchen und BBQs ohne deutsche Bratwurst.

»Einen Monat ist es inzwischen her, dass ich meine Familie und Freunde in Deutschland das letzte Mal gesehen habe. Es war ein Monat voller Achterbahnfahrten. Ein Monat voll im Leben.«

Erste Aufgabe als Au-pair: Vertrete die Gastmutter

Ich weiß nicht, ob jedes Au-pair direkt nach der Ankunft ins kalte Wasser geschmissen wird, ich jedenfalls wurde es. Cathy, meine Gastmutter, war zwei Wochen lang auf einer Geschäftsreise und ich habe sie quasi vertreten. Ich habe alles gemacht: Von Wäsche waschen, die Kinder zur Schule bringen und wieder abholen über »Afternoon Tea« vorbereiten (kleine Snacks nach der Schule) bis hin zum Abendessen kochen für die ganze Familie. Leider essen die Jungs, Hamish und Lachlan, nicht alles, aber nach einiger Zeit habe ich mich an ihre Essgewohnheiten angepasst und es gab nur noch Essen nach ihrem Geschmack.

Hostkids Australien in PyjamasDann hat Lachlan in meiner zweiten Woche in Australien die Windpocken bekommen und er konnte nicht zur Schule gehen. Mein Plan war, viel mit ihm zu spielen und ihn besser kennenzulernen. Leider hatte Lachlan auf nichts Lust, sodass ich ihn aus purer Verzweiflung vor einen Film setze. Er freute sich natürlich, denn normalerweise dürfen die Jungs nur am Wochenende an ihre technischen Geräte und nur einen Film pro Woche gucken.

Nach zwei Wochen war Cathy endlich wieder da und alle haben sich gefreut, denn es hieß: Mitbringsel aus den USA! Für mich hieß es zum Glück außerdem: Nicht mehr so oft kochen!

Sightseeing, Shopping & BBQ in Sydney

Im vergangenen Monat durfte ich Sydney auf eigene Faust erkunden, den Aufstieg zum Leuchtturm am Palm Beach machen, eine Menge neue Leute kennenlernen und lustige Abende mit meiner Gastfamilie verbringen.

Palm Beach Sydney AustralienWir, also meine Gasteltern und ich, haben uns sehr viel über unsere Kulturen ausgetauscht und uns über so manche Dinge gewundert aber auch Parallelen festgestellt. Ich finde, dass alles hier viel interessanter und schöner erscheint, beispielsweise die Bucheinbände.

Letztes Wochenende ging es dann zu einem Markt in Sydney. Wir haben für 6 Familien eingekauft und sogenannte »Veggieboxes« zusammengestellt. Das hat echt Spaß gemacht, obwohl wir schon um 5:00 Uhr morgens los mussten. Erstaunlicherweise war ich überhaupt nicht müde.

Am Sonntag hatte ich mein erstes »Aussie BBQ«, da mein Gastvater Matthew Geburtstag hatte und wir gemeinsam mit Freunden gefeiert haben. Allerdings sind die BBQs hier etwas anders als in Deutschland und ich habe die deutsche Bratwurst schon etwas vermisst. Immerhin gab es Kuchen, der mich wieder aufgemuntert hat.

Kuchen backen in Australien

Apropos Kuchen, eins vermisse ich hier auch: Mamas hausgemachten Kuchen! Wer vermisst Mamas Essen im Ausland nicht? Denn alles, was die eigene Mutter kocht und backt, schmeckt doch gleich viel besser. Also beschloss ich, meine Mutter nach dem Rezept für einen Kuchen, den wir zuhause sehr oft backen und der quasi zu unserem Familienkuchen wurde, zu fragen – »Monczkas Schmandkuchen«.

»Monczkas Schmandkuchen«So hatte ich gleich zu Beginn die Möglichkeit, meiner Gastfamilie die deutsche Kultur etwas näher zu bringen. Allerdings habe ich mir Backen in Australien ganz anders vorgestellt, eben genauso einfach wie in Deutschland, aber nix da! Weder Puddingpulver von Dr. Oetker, noch vorportionierte Backpulvertütchen oder Quark konnte ich im Supermarkt finden.

Ja, ihr habt richtig gehört: die kennen hier keinen Quark! Zu meinem Glück führte immerhin die Supermarktkette Woolworths wenigstens eine Marke Quark und so konnte der Kuchen doch noch gebacken werden.

Als alle Familienmitglieder zuhause waren, schmachteten sie nach meinem Kuchen. Es war ein schönes Gefühl zu sehen, dass sie etwas mochten, was ich gebacken hatte und was sie vorher noch nicht kannten.

Bis bald,
Eure Leandra

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About Leandra

Leandra

»Warum Australien? Das macht doch momentan jeder.« Diese Worte schwächen Leandras Traum von einem Au-pair-Aufenthalt in Down Under nicht mal annähernd ab. Schon seit sie klein war, wollte die 19-Jährige einmal als Au-pair in einem weit entfernten Land arbeiten. Ihr wollt wissen, wie es ihr in Australien gefällt? Dann begleitet sie durch ihr Aussie-Abenteuer!


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