Lea in Australien #4: Mein erster Umzug – Noosa Heads

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Nachdem Lea trotz Suchaktion in Brisbane partout keinen Strand finden konnte, war die logische Konsequenz: Sie muss umziehen. Da die Backpackerin unbedingt am Meer wohnen möchte, führte sie ihre erste Etappe an den Küstenort Noosa an der Sunshine Coast. Heute berichtet sie von einem perfekten Tag im Noosa Heads Nationalpark und einem actiongeladenen Ausflug in die Noosa Everglades.

Wo ist der Strand?

Nachdem ich mich in Brisbane gut eingelebt und die Vorzüge der Großstadt genossen habe, wollte ich nun doch endlich ans Meer. Also fragte ich erst einmal an der Hostel-Rezeption nach, welchen Bus ich nehmen muss, um an den Strand in Brisbane zu kommen.

Tourist information signIch hatte mir den Weg auf der Karte ja bereits angeschaut, aber zum Laufen war es eindeutig zu weit. Die Rezeptionisten schauten mich bei meiner Frage komisch an und schrieben mir Bus- und Zugverbindungen raus, wie ich innerhalb von zwei Stunden an die Gold Coast käme.

Das musste wohl ein Missverständnis sein! Da ich nicht dumm dastehen und noch einmal nachfragen wollte, bedankte ich mich und ging. Weil ich sowieso noch ins Stadtzentrum musste, um mein Abendessen zu kaufen, beschloss ich, einfach noch einmal im Touristen-Informationscenter nachzufragen. Dort wurde mir dann erklärt, dass Brisbane gar keinen Strand hat. Welche Stadt liegt denn bitte direkt am Meer und hat keinen Strand?

Umzug ans Meer

Somit stand mein Entschluss fest: Der City Beach ist zwar nicht schlecht, aber ich musste unbedingt ans Meer ziehen!

Greyhound bus signAuf dem Rückweg ins Hostel legte ich einen Zwischenstopp bei Greyhound ein, Australiens bekanntestes Busunternehmen (vergleichbar mit Flixbus in Deutschland). Dort wurde ich gut beraten und investierte in ein Hop-on-hop-off Busticket von Brisbane nach Cairns.

Das bedeutet, dass ich die nächsten 6 Monate Zeit habe, entlang der australischen Ostküste von Brisbane bis Cairns zu reisen und »auf- und abspringen« kann, wo ich möchte. Als erstes Ziel suchte ich mir das Küstendorf Noosa Heads aus, das 135 km nördlich von Brisbane liegt.

Bereits am nächsten Tag sollte meine Reise ans Meer losgehen!

Noosa Heads – ich komme!

Um 10:30 Uhr morgens begann meine Reise Richtung Noosa Heads. Das Reisen mit Greyhound ist sehr angenehm und innerhalb von zwei Stunden war ich auch schon am Busbahnhof von Noosa. An dieser Stelle möchte ich anmerken, wie stolz ich bin, dass all mein Hab und Gut in meine beiden Taschen passt – die anderen Mädels schleppen alle noch fünf Plastikbeutel zusätzlich mit sich herum. In Noosa musste ich erst einmal einen Hügel überqueren, um an die Strandpromenade zu gelangen – mit meinem ganzen Gepäck kam ich mir vor wie auf einem Militärmarsch.

Noosa Main BeachAber das Schleppen hat sich wirklich gelohnt und ich hatte eine tolle Aussicht aufs Meer. Glücklicherweise bekam ich spontan noch ein Bett im Halse Lodge YHA Hostel, das quasi direkt am Main Beach von Noosa liegt. Nach dem Einchecken verstaute ich mein Gepäck nur kurz in meinem Zimmer, zog meinen Bikini an, cremte mich ein und ging direkt an den Strand.

Ich konnte mein Glück kaum fassen. Was gibt es schöneres als im Sand zu liegen, den Wellen zuzuhören und zu lesen? Da es mir so gut gefiel, blieb ich bis nach Sonnenuntergang am Strand und erkundete danach die wunderschön beleuchtete Strandpromenade. Hier fühlte ich mich richtig zuhause!

Perfekter Tag im Noosa Heads Nationalpark

Nach zwei Tagen am Strand hatten meine Mitbewohnerin Sophie und ich genug vom Faulenzen und beschlossen, uns den Nationalpark von Noosa anzuschauen, der ja quasi direkt vor unserer Haustür lag. Zusammen liefen wir in Wanderklamotten los, hatten aber natürlich Handtuch und Bikini im Rucksack, denn man weiß ja nie. Der Nationalpark ist wirklich atemberaubend schön – der perfekte Mix aus einsamen Sandstränden und Buchten, Klippen und Märchenwald.

Meer und Palmen in AustralienAm Dolphin Point sahen wir sogar Delfine im Wasser, konnte der Tag noch besser werden? – Ja, konnte er! Wir fanden eine unglaublich schöne Stelle zum Baden: Eine Art Becken zwischen Felsen und Klippen mit klarem, frischem Meerwasser – unser privater Pool. Dort verbrachten wir den ganzen Tag mit Schwimmen, Klippenspringen und in der Sonne sitzen – und holten uns beide einen Sonnenbrand. Auf dem Heimweg durch den Nationalpark sahen wir sogar noch einen Koala in freier Wildbahn. Ich hätte mir keinen perfekteren Tag vorstellen können.

Mystische Stimmung in den Noosa Everglades

Da es auf der ganzen Welt nur zwei Everglades Nationalparks gibt, durften die Everglades in Noosa auf meiner »Bucket List« natürlich nicht fehlen. Aus Zeit- und Kostengründen habe ich mich für eine halbtägige Tour (12:00 Uhr – 16:00 Uhr) entschieden. Mittags wurde ich ganz bequem mit dem Bus von meinem Hostel abgeholt, der mich zu dem Boot brachte. Dort ging es auch schon direkt los, den schönen Noosa River hinauf, während wir die Hausboote bewunderten.

Noosa-EvergladesDanach ging es weiter in die unberührte Natur – unglaublich schön: Endlose Seerosenteppiche und verwunschene Flüsse und Wälder. Je weiter wir in die Everglades vordrangen, desto ruhiger und mystischer wurde die Stimmung. Nach zwei Stunden auf dem Wasser legten wir einen Zwischenstopp ein und picknickten zusammen mit Riesenechsen. Anschließend durften wir uns im frischen Wasser der Everglades abkühlen – nach der tausendsten Bestätigung, dass es hier wirklich keine Krokodile gibt.

Schnell abtrocknen, umziehen und wieder ab auf das Boot, doch das Abenteuer war noch nicht vorbei: Wir blieben im Sand stecken und konnten uns keinen Meter mehr nach vorne oder hinten bewegen – das Picknick war vielleicht doch keine so gute Idee. Zum Glück nahmen alle Passagiere das Missgeschick mit Humor und nach vielen Gewichts-Verlagerungs-Versuchen konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Zurück am Anlegeplatz stand der Bus schon bereit und brachte uns zurück nach Noosa ins Hostel. Ein gelungener Ausflug!

Bis bald,
Eure Lea

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About Lea

Lea

Lea ist 18 Jahre alt und kommt aus Mittelfranken in Bayern. Im Juni 2016 hat sie ihr Abitur bestanden und nimmt sich nun vor ihrem Soziologie Studium acht Monate Auszeit zur Selbstfindung in Australien.


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