Karrierekick: Auslandspraktikum

Karrierekick: Auslandspraktikum

Eine Zeit im Ausland zu verbringen und dabei wertvolle Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln? Nichts leichter als das! Ein Auslandspraktikum verbindet nämlich genau diese zwei Aspekte: Für einen bestimmten  Zeitraum hat man die Möglichkeit in einen bestimmten Beruf hineinzuschnuppern und das eben in einem anderen Land. Viele junge Menschen streben eine Karriere im Ausland oder im internationalen Umfeld an. Ein Auslandspraktikum ist da der erste Schritt.

Karriere im Ausland: Auslandspraktikum in Indien

Vorteile eines Praktikums im Ausland

Interessiert man sich für einen bestimmten Bereich, in dem man später einmal arbeiten möchte, ist ein Praktikum der ideale Weg herauszufinden, ob einem dieser Beruf wirklich gefällt. Ist man sich darüber schon sehr sicher, eignet sich das Praktikum, um erste Praxiserfahrungen in der Branche zu sammeln und Einblicke in die Berufswelt zu erhaschen. Automatisch lernt man mit MS Office umzugehen, darf an Meetings teilnehmen und lernt kleine Projekte zu übernehmen.

Bei einem Praktikum hat man außerdem die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, sei es nun Kollegen, die zu Freunden werden oder Business-Partner, mit denen man auch nach der Zeit des Praktikums noch in Kontakt steht, um sich auszutauschen. Manchmal sind Praktikanten auch so überzeugend, dass sie direkt einen festen Job angeboten bekommen und es zu einer Übernahme kommt.

Karriere im Ausland: Auslandspraktikum bei Hawaiian Airlines

Auslandspraktika sind besonders gern auf dem Lebenslauf gesehen, denn meistens gelten sie als Referenz für gute Sprachkenntnisse und allumfassende Soft-Skills, wie interkulturelle Kommunikation, Flexibilität und Offenheit. Diese sogenannten Soft-Skills erwirbt man fast automatisch, wenn man sich in der neuen Kultur des Landes zurechtfinden und anpassen muss. Während der Arbeit mit den Kollegen sowie in der Freizeit kann man etwas über die Menschen, ihre Gewohnheiten und Gepflogenheiten und ihre Kultur erfahren. Aber auch ein Geschäftsmodell, die Führung einer Firma und die Arbeitsweise sagen viel über die kulturellen Hintergründe einer Firma aus. Während die Hierarchien in amerikanischen Firmen häufig sehr flach sind, man sich duzt bzw. mit Vornamen anspricht, ist es in Deutschland eher üblich sich zu siezen, mit Nachnamen und Titel anzusprechen. Auch die Hierarchien sind in Deutschland tendenziell stärker ausgeprägt. In Asien ist die kollektive Zusammenarbeit sehr wichtig, während in Deutschland die individuelle Leistung des Einzelnen in den Vordergrund geschoben wird. All das kann man zwar in der Theorie lernen, doch am ehesten begreift man diese Unterschiede, wenn man wirklich in einem kulturell ungewohnten Umfeld arbeitet. Ein Auslandspraktikum ist also ein kultureller Austausch, der auf zwei Ebenen stattfindet: In der alltäglichen Kultur, aber auch im Arbeitsumfeld. Das verändert nicht nur den Blickwinkel, aus dem man die Welt betrachtet, sondern auch wie man die Arbeitswelt wahrnimmt, die verschiedenen Management Ansätze und die Organisationskultur. Viele Firmen schätzen die Offenheit und Flexibilität junger Absolventen, die für eine Karriere im Ausland Arbeitserfahrung sammeln konnten.

Karriere im Ausland: Teilnehmer beim Kochkurs

Voraussetzungen für ein Auslandspraktikum

Die Hauptvoraussetzung, die man für ein Auslandspraktikum mitbringen sollte, sind Sprachkenntnisse in der jeweiligen Sprache des Landes, in dem man arbeiten möchte. Um sich während der Arbeit verständigen zu können, ist es schon wichtig, dass man ein gewisses Niveau der Sprache beherrscht.  Außerdem muss man häufig gewisse Qualifikationen besitzen, wie zum Beispiel die Fachoberschulreife, das Fachabitur oder – je nachdem für was man sich bewirbt – auch einen Studienabschluss.  Oft muss man für ein Praktikum im Ausland auch mindestens 18 Jahre sein, da man zum Beispiel in manchen Ländern ein Arbeitsvisum braucht, das man erst ab 18 erhält. Wichtig, aber nicht unbedingt notwendig, sind die bisherigen Arbeitserfahrungen. Hat man zum Beispiel schon einmal vorher ein Praktikum im Inland gemacht, nebenher gejobbt  oder anderweitig Einblicke in die Arbeitswelt gesammelt, macht sich das natürlich immer gut auf dem Lebenslauf und hilft auch bei der Bewerbung im Ausland.

Karriere im Ausland: Auslandspraktikum im Labor in Australien

Ein Praktikum in Ausland sollte man nicht mit der gleichen Erwartung angehen wie einen Urlaub. Klar befindet  man sich im Ausland, besucht Sehenswürdigkeiten, reist herum und lernt die Kultur kennen, doch steht bei diesem Programm auch die Arbeitserfahrung, die Entwicklung und die Karriere im Ausland im Mittelpunkt.

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