Justin in Australien #8: Top 10 meiner Neuseeland-Reise

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Bei seiner Farmarbeit in Australien hat Justin schon so einiges erlebt. Allein 6.710 Kilometer ist er bereits mit seinem Kumpel durch Australien gefahren. Zuletzt haben die beiden in 4 Wochen die Nord- und Südinsel Neuseelands umrundet. Justin stellt dir seine Reise-Highlights und Top 10 Neuseelands vor.

Blick auf Küste bei DämmerungSeit meinem letzten Bericht »Top 10 Spots meiner Reise durch Oz« ist schon einige Zeit vergangen. Was in der Zwischenzeit passiert ist, welche meine Top 10 Spots in Neuseeland sind und wie mein Australien-Abenteuer zu Ende ging, kannst du in diesem Bericht nachlesen. Mein Reisekollege Clemens ist wieder zurück in Österreich und ich bereite mich im Moment darauf vor, als Englischlehrer in China zu arbeiten. Natürlich mit der Hilfe von Stepin!

Von Alice Springs sind wir nach Christchurch auf die Südinsel Neuseelands geflogen und haben uns dort unseren Mietwagen abgeholt. Wir hatten einen Monat Zeit und haben in diesem Zeitraum beide Hauptinseln in jeweils 2 Wochen umrundet. Dabei haben wir viel von diesem spannenden Land gesehen. Hier meine Top 10:

10) Fox- und Franz-Josef-Gletscher

Diese beiden Gletscher liegen nicht weit auseinander im Westen der Neuseeländischen Alpen auf der Südinsel. Sie sind beide einfach durch Wanderwege zu erreichen und lassen ihre wahre Größe nur erahnen, da man nur das Ende der Gletscherzungen sieht und der längste Teil verborgen bleibt. Die Ausflüge durch die beiden Täler machen Spaß und der Wind vom nahen Meer trocknet den Schweiß vom Wandern ganz gut.

9) Nelson

Herr der Ringe-RingDie Stadt im Nordwesten der Südinsel ist erstmal nichts besonderes, aber hier arbeitete der Goldschmied des Rings von »Der Herr der Ringe«! Clemens ließ es sich nicht nehmen den Shop von Jens Hansen zu besuchen und entschied sich einen silbernen Ring im originalen Stil der Saga zu kaufen.

Die Verkäuferin zeigte uns noch einen großen Ring, den es nur in einstelliger Ausgabe gibt und der für Filmaufnahmen mit den Hobbits benutzt wurde. So konnte man die Darsteller kleiner erscheinen lassen.

Nach dem Kauf strahlte Clemens über das ganze Gesicht und versteckte seinen Schatz sicher in seinem Koffer.

8) Bluff/Cape Reinga

Bluff ist der südlichste Ort der Südinsel und das Cape Reinga liegt ganz im Nordwesten der Nordinsel. In Bluff endet der Highway 1, der die beiden Haupinseln verbindet und ist daher einfach zu erreichen. Das Cape Reinga dagegen ist 100 Kilometer vom nächsten Dorf entfernt und man gelangt nur über eine kurvige Straße dorthin.

Blick auf Strand bei blauem HimmelBluff ist ein rostiger Fischerort, der vor allem durch seine Austern bekannt ist. Auch ich habe nach Empfehlung meines Ex-Bosses in Boonah eine probiert und kann nicht verstehen, wie man so etwas freiwillig essen kann. Da gefiel mir der Leuchtturm im Cape Reinga viel besser und es gab eine schöne Wanderung mit Ausblick über das Meer. Man kann von dort schon Australien erahnen, während man von Bluff aus die Stürme der Antarktis spürt.

7) Wellington

Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und an fast allen Tagen im Jahr ist es windig. Auch bei unserem Besuch wehte es heftig durch die Innenstadt am Hafen, sodass wir uns etwas Stille im Parlament suchten. Dort wurde hitzig über irgendetwas diskutiert, allerdings nur von einer Hand voll Politiker.

Nach dem Besuch im Machtzentrum sind wir in den Zoo gefahren, wo ich endlich einen Kiwi sehen konnte. Wir waren schon fast 3 Wochen unterwegs, aber das Wappentier von Neuseeland ist sehr scheu und daher schwer zu finden. Umso glücklicher war ich dieses Erlebnis von der To-do-Liste zu streichen!

6) Milford Sound

Justin vor Wasserfall mit RegenbogenFür jeden Neuseelandreisenden ist ein Abstecher in den Nationalpark des Milford Sounds im Südwesten der Südinsel ein Muss. Es ist sicherlich das natürliche Highlight der Neuseeländischen Alpen und schon die mehrstündige Fahrt unter anderem durch einen dunklen Bergtunnel macht Laune.

Der Milford Sound ist ein Fjord inmitten hoher, schneebedeckter Berge mit vielen Wandermöglichkeiten. Für mich war einerseits der Blick auf ein großes Schiff zwischen diesen Gipfeln etwas Unvergessliches, andererseits ein nahegelegender Wasserfall mit ständigem Regenbogen. Wir fühlten uns wirklich wie im Elfenland.

5) Fahrt über das East Cape

Das East Cape ist ein Zipfel im Osten der Nordinsel und führt von Opotiki über Ruatoria bis nach Gisborne. Unser Reiseführer hatte uns diese Strecke empfohlen, da man hier am besten die aktuelle Lebensweise der Maoris entdecken kann. Einzelne der buntgebauten Häuser liegen direkt am Ozean, die Dörfer wirken ruhig und die Straße bietet viel Meerblick und Aussicht auf Schafe und Kühe.

BasketballMan sieht den Zusammenhalt der Menschen auf den Straßen, wenn Kinder aller Altersklassen miteinander spielen und die Erwachsenen sich Tattos in Truckshops stechen lassen. Begeistert war ich von einem Basketballplatz wenige Meter vom Pazifik entfernt und den Maoris, die mit mir ein paar Körbe geworfen haben.

4) French Pass

Wir hatten gerade Nelson verlassen und Clemens strahlte immer noch, als mir ein Mopedfahrer am Straßenrand auffiel. Er sah sich gerade eine große Karte an und ich glaubte irgendwie, er könnte uns etwas empfehlen. Er war ganz aufgeregt und erzählte uns von einem Weg zu einer kleinen Bucht. Er machte einen so glücklichen Eindruck, dass wir dieser spontanen Idee folgten…

Justin mit Hund vor einem Auto… und wirklich nicht enttäuscht wurden! Wir brauchten für 20 Kilometer über 2 Stunden, weil die Straße einfach so kurvig und eng war und die Aussicht unbeschreiblich. Die Straße lag ganz nah an einem steilen Abhang und das Meer floss zwischen zwei Inseln stürmisch hindurch. Der Ort in der Bucht hat einen Campingplatz und einen lieben Hund, der sich neben mich setzte und mit mir diesen Ort genoss.

3) Fahren

Wie schon in Australien machte uns vor allem die Fahrerei sehr viel Spaß. Wir haben beide Inseln komplett umrundet und haben auf unserem Weg Städte entdeckt, Clemens hat die Hügellandschaften den »Herr der Ringe«-Filmen zugeordnet und wir haben uns einfach wohl in unseren Autos gefühlt. Das Erste haben wir in Christchurch abgeholt und zurückgebracht, das zweite in Auckland. Clemens hat immer im Auto geschlafen und ich habe nebenan mein Zelt aufgeschlagen. Insgesamt sind wir 7057 Kilometer gefahren, davon 3254 auf der Süd- und 3803 auf der Nordinsel.

2) Rotorua

Thermalquelle bei bedecktem HimmelRotorua liegt im Mittelpunkt der Nordinsel und ist bekannt für seine geothermalen Aktivitäten. An vielen Stellen der Stadt qualmt es aus der Erde und die Maoris benutzen bis heute diese Energie, um in ihren alten Dörfern zu kochen oder warme Bäder zu genießen.

Wir besuchten eines dieser Dörfer und sahen den Te Puia Geysir und eine Aufführung des berühmten Haka-Tanzes. Diese Menschen sind einfach sehr gastfreundlich und friedfertig, was sich auch in ihren wunderbar lächelnden Augen zeigt.

1) Hobbiton

Hobbiton Haus im FilmsetObwohl ich die Filme nie gesehen habe, ist der Besuch im Hobbiton Movie Set meine Nummer 1. Das hätte ich vorher nicht gedacht, aber dieser kleine Ort auf der Nordinsel hat etwas Magisches und man möchte glauben, dass die Hobbits hier wirklich leben.

Zwar ist der Ort völlig von Touristen überlaufen, aber man hat trotzdem genug Zeit ganz viele Fotos zu schießen und dem Reiseleiter zuzuhören.

So gibt es einen Baum über Bilbos Haus, dessen tausende Blätter einzeln angeklebt werden mussten, weil der Direktor Peter Jackson eine bestimmte Art Baum haben wollte, es diese hier aber nicht natürlich gab. Alles ist sehr detailgenau gebaut und man verpasst wirklich was, wenn man nach Neuseeland reist und den Weg nach Hobbiton nicht findet.

Fazit

Nach zwei Monaten ging unsere gemeinsame Reise vorbei und ich verabschiedete mich auf unbestimmte Zeit von Clemens. Er flog zurück nach Linz und ich machte mich auf den Weg nach Brisbane. Mit der Hilfe von VisitOz fand ich einen neuen Job in Millicent/Südaustralien und lernte auf einer Rinderfarm einen Traktor zu fahren. Die Bezahlung war allerdings nicht die Beste und ich spürte schon wieder Neugier nach Neuem. Also fragte ich meinen Boss, ob ich früher als ausgemacht, gehen darf.

Am nächsten Tag nahm ich den Bus nach Melbourne und flog von dort nach Singapur. Mittlerweile bin ich in Kambodscha und bereite mich auf meinen nächsten Job in China vor. Stepin unterstützt mich dabei und ich bin froh mit ihnen 10 Monate in Australien verbracht zu haben. Sie waren immer hilfsbereit und ich freue mich, dass ich über meine Zeit in Down Under berichten durfte!

Euer Justin

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About Justin

Justin

Justin hat nach einem unvergesslichen Farmaufenthalt in Island nun wieder seinen Rucksack geschnallt und sich auf den Weg nach Australien gemacht. In den nächsten Monaten berichtet der 23-Jährige live aus Australien von seinen Erlebnissen auf verschiedenen Farmen in Down Under.


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