Justin in Australien #7: Top 10 Spots meiner Reise durch Oz

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Von Brisbane über Sydney und Melbourne bis ins Outback – Backpacker Justin hat bei seinem Work & Travel-Abenteuer in Australien den roten Kontinent einen Monat lang per Campervan bereist. Welche Spots solltest du bei einer solchen Reise auf keinen Fall verpassen? Welche Geheimtipps hat er auf Lager? Justin verrät dir die Top 10 seiner Tour.

Australien KarteAnderthalb Jahre hatten wir uns nicht mehr gesehen, bevor ich meinen Kumpel Clemens aus Österreich vom Flughafen in Brisbane abholte. Wir kennen uns mittlerweile seit 10 Jahren und hatten beschlossen, gemeinsam einen Roadtrip zu starten. Insgesamt waren wir 26 Tage unterwegs, sind in dieser Zeit durch 6 Bundesstaaten gefahren und hatten am Ende der Reise 6.710 Kilometer zurückgelegt. Wir haben vieles erlebt und noch mehr gesehen. Das sind meine persönlichen Top 10 unserer Tour. Wir freuen uns schon auf Teil 2 unserer gemeinsamen Reise – diesmal in Neuseeland.

10. Strände

Wir haben einen Großteil der Ost- und Südostküste Australiens erkundet. Eines meiner Highlights war der östlichste Punkt des Festlandes an der Gold Coast zwischen Brisbane und Sydney – Cape Byron.

Strand in AustralienDieser wird durch ein Schild und einen weißen Leuchtturm markiert. Uns gefiel es sehr, an den schroffen und steilen Felsküsten herum zu klettern und auf Entdeckungstour zu gehen.

Die buntesten Algen, die rundesten Muscheln und gefährlichsten Felsen haben wir allerdings auf Philipp Island gefunden. Anschließend haben wir die Wellen im kühlen Ozean zum Gleiten ausgenutzt und uns vom warmen Wetter erholt.

9. Melbourne

In der angeblich lebenswertesten Stadt der Welt gab es für uns zwei Highlights: die Pinguine und der Eureka Tower. Aber erst einmal möchte ich von der Verwarnung berichten, die uns ausgesprochen wurde. Der Stadtteil Port Philipp liegt am Strand und bietet jungen Familien und naturbewussten Menschen Flächen für Spielplätze und Gärten. Generell gibt es überall in Melbourne viel Platz, um Sport zu treiben und die warme Sonne in Parks zu genießen. Allerdings sollte man diesen nicht zum Campen nutzen (Wohnmobil eingeschlossen)! Wir bekamen netterweise noch eine Verwarnung, uns lieber ein Hostel zu suchen, und entkamen so der 1.000 Dollar Strafe fürs Campen an nicht offiziell deklarierten Plätzen.

Ausblick vom Eureka Tower in MelbourneMelbourne City ist nicht so sehr mit Touristen überlaufen, sodass man schnell vom Fluss Yarra mit seinen sehenswerten Brücken zum höchsten Dach Australiens gelangt. Das Hochhaus heißt Eureka Tower (297,3 m) und man kann für 20 Dollar einen weitläufigen Blick über ganz Melbourne werfen. Am meisten gefiel mir aber der Besuch bei den bekannten Pinguinen in St. Kilda, die jeden Abend von knapp 100 Zuschauern erwartet werden und in ihre Nester zwischen den Felsen zurückkehren. Wir haben nur ein paar wenige entdeckt, aber auch diese waren auf jeden Fall das stundenlange Warten Wert (sie kommen gegen 21:00 Uhr).

8. Mount Kosciuszko

Manche zählen den höchsten Berg des australischen Festlandes zu den »Seven Summits« (den höchsten Gipfeln der Kontinente), er ist aber viel leichter zu besteigen, als zum Beispiel der Mount Everest. Da ich lange in Österreich gewohnt habe, erschien mir der ausgebaute Aufstieg auf diesen Berg (2.228 Meter) fast zu einfach für den höchsten Punkt Australiens.

Kosciuszko-Nationalpark in AustralienTrotzdem war es ein schöner Blick über den Nationalpark der Snowy Mountains, der mich sehr an die kargen, grasigen Landschaften in Island erinnerte. Dabei half, dass es sogar noch ein paar Schneereste gab und ich tatsächlich australischen Schnee berühren konnte. Die weitere Fahrt durch den Nationalpark führte über eine richtige Alpinstraße wie in Österreich – mit engen Kurven und steilen Abhängen gleich neben der Straße. Nur dass diese anstatt mit Tannen mit Eukalyptus bewachsen sind. Immer weiter fuhren wir hinauf und konnten immer weiter über den Nationalpark mit seinen grünen Wäldern blicken, bis es schließlich flacher wurde und wir den Bundesstaat Victoria erreichten.

7. Blue Mountains

Die Blue Mountains bzw. ihre »Hauptstadt« Katoomba erreichten wir mitten in der Nacht, nachdem wir Sydney erst um 3:00 Uhr nachts verlassen konnten. Die Autobatterie von unserem Wohnmobil war zu sehr vom Aufladen der Handys geschwächt und wir mussten lange diskutieren und warten, bis endlich ein hilfsbereiter Autoservice vorbei kam und unseren Motor startete. Dann schloss ich auch noch die Tür, obwohl der Schlüssel noch im Auto lag und es zugeschlossen war. Clemens musste daher durch ein Fenster klettern und macht sich heute noch über diese dumme Aktion lustig.

Justin in den Blue MountainsAm nächsten Tag besuchten wir erst die Bergkette Three Sisters und machten dann eine Wanderung durch einen Fluss und weiter zu einem schönen Ausblick. Wir blickten über ein riesiges Tal mit Eukalyptus und konnten noch den blauen Dunst erahnen, der durch das Verdunsten ätherischer Öle in den Blättern der Eukalyptus-Bäume entsteht und einen feinen Nebel über die Gegend wirft. Nicht umsonst sind die Blue Mountains ein nettes und schnell erreichbares Erholungsgebiet für die »Sydneysider«.

6. Sydney

Justin und seine Freunde vorm Opera House in SydneyDenn Sydney ist eine sehr lebendige Stadt und es gibt viel zu sehen und noch mehr Touristen. Ich konnte aber auf Joe zählen – meinen chinesischen Freund von der Trainingsfarm – der uns neben den Highlights auch ein paar ruhige Orte zeigte. Erst fuhr er mit uns in einem der Fährentaxis in die Watsons Bay und nach einem Abstecher zum Darling Harbour und Chinatown zu einem Park, in dem gerade ein Klassik-Konzert des Stadtorchesters Sydney stattfand und alle begeisterte. Es endete mit einem großen Finale von Geigen, Trompeten und Trommeln und einem riesigen, bunten Feuerwerk.

Justin und sein Freund vor dem Hard Rock Café in SydneyNatürlich gehört zu einem Sydney-Besuch auch eine Wanderung um die weltbekannte Oper und über die Harbour Bridge. Es ist schon etwas Besonderes, etwas zu sehen, was soweit von Europa entfernt liegt und man trotzdem schon seit der Kindheit kennt. Es ist ein wirklich schöner Platz an der Oper mit der Brücke im Hintergrund, doch mehr Spaß hatte ich im berühmten Hard Rock Café, in dem man Kleidung von Elvis Presley, Bob Dylan und Taylor Swift bestaunen kann. Meiner Mutter habe ich einen Traum erfüllt und ihr ein originales Hard Rock Café-Shirt aus Sydney gekauft.

5. Koalas und Kängurus streicheln

Justin mit weißem KänguruIn Port Macquarie in New South Wales besuchten wir ein Koala-Krankenhaus, in dem sich Freiwillige um verletzte oder kranke Koalas kümmern. Kurz vor Melbourne waren wir dann noch in einem kleinen Wildpark (Maru Wildlife Park), in dem man den braunen und weißen Kängurus ganz nah kommen und sie füttern und streicheln kann.

Obwohl sie nicht in freier Wildbahn leben, sehen sie glücklich aus und nehmen ganz entspannt frisches Futter entgegen. Mir hat es sehr gefallen neben ihnen zu sitzen und den Tag zu genießen und außerdem Dingos, Tasmanische Teufel und ein Krokodil zu sehen.

Justin reitet Kamel im australischen OutbackAuf unserer Reise sind wir neben Emus noch Wombats, Meerratten und Kamelen begegnet. Es gibt ca. 300.000 bis 1.000.000 wilde Kamele in Australien. Ich konnte auf einer Farm sogar auf einem reiten und als Abschluss einen Kamel-Burger essen. Er hat fast wie Rindfleisch geschmeckt, trotzdem war es spannend es zu probieren.

4. Schnabeltiere – Jenolan Caves

Überraschenderweise konnte ich auch einem Schnabeltier beim Schwimmen zuschauen, was immer schon ein Traum von mir gewesen war. Wir dachten, dies wäre nur in Tasmanien oder Nordaustralien möglich, doch nachdem wir die wirklich schönen Jenolan Caves besucht hatten und auch schon den nahe gelegenen See abgewandert hatten, sprach mich plötzlich eine ältere Frau an und zeigte auf den tiefblauen, mit grünen Farnen umrundeten See. Erst verstand ich nicht, was sie mir zeigen wollte, etwa einen Fisch oder Vogel?

Auf der Suche nach SchnabeltierenWir wollten schon aufbrechen und hatten einen weiten Weg nach Canberra vor uns, bis ich es schließlich realisierte und sofort motiviert war, ganz ruhig am Ufer zu sitzen. Ich konnte es erst glauben, als tatsächlich ein Schnabeltier auftauchte und wieder verschwand. Es war ein unvergesslicher Moment für mich und ich freute mich sehr an diesem Abend, ein ganz besonderes Tier gesehen zu haben. Ein Schnabeltier ist nämlich ein Kloakentier, ein eierlegendes Säugetier, es ist das einzige in der Klasse der Schnabeltiere und unterscheidet sich stark von allen anderen Säugetieren.

3. Coober Pedy

Coober Pedy liegt 850 km nördlich von Adelaide und 700 Kilometer von Alice Springs. Seit 102 Jahren werden mitten im Outback Opale abgebaut und über 70% der ca. 1.500 Einwohner leben unter der Erdoberfläche oder in Häusern in den Bergen. Um den heißen Temperaturen zu entkommen und um Opale zu finden, werden mit Hilfe von großen Bohrmaschinen und per Hand Höhlen und Wohnräume geschaffen. Es gibt eine große Straße – »Hutchison Street« – die nach dem Jungen, der als Erster in der Gegend Opale gefunden hat (1915) benannt wurde, dazu Hotels und Hostels eingebohrt in die Berge und eine serbisch, orthodoxe Kirche.

Coober Pedy in AustralienMehr als 45 Nationen leben in Coober Pedy, sodass unsere Tour durch die Stadt für 65 Dollar nicht überraschend von einem Griechen Jimmy »The Runner« durchgeführt wurde. Er lebt seit über 50 Jahren in Coober Pedy und zeigte uns zuerst ein Museum über die Geschichte der Gegend und das beeindruckende Hotel. Die Wände glitzern und sind glatt geschmiedet von den Bohrmaschinen, sodass man erahnen kann, dass man bei der Erbauung des Hotels Opale im Wert von 250.000 Dollar gefunden hat.

Er zeigte uns, wo vor Millionen von Jahren ein riesiges Meer bis nach Queensland lag und Fossilien hinterlassen hat. Außerdem den »Salz- und Pfefferberg«, den »Schlafendes Kamel Berg« und den »Dogfence« (längster Zaun der Welt, 5.614 km), der die Dingos aus dem Norden abhält, zu den Schafen im Süden zu gelangen. Es ist wirklich ein besonderer Ort, in dessen Umgebung einige Filme gedreht worden sind, viele Aborigines über die Straßen laufen und man funkelnde Opale kaufen kann.

2. Roadtrippin‘ – Great Ocean Road

Fast jeden Abend führten mein Kumpel und ich eine Diskussion um einen sicheren und kostenlosen Schlafplatz, wobei es einfacher war, einen Parkplatz außerhalb von Städten zu finden, z.B. am Straßenrand oder in kleinen Dörfern. An vielen Plätzen ist das Übernacht-Parken verboten und wir wollten nicht immer für einen Caravan Park bezahlen. Meistens haben wir aber einen guten Platz gefunden und erholten uns von den vielen Eindrücken, die wir auf den 6.710 Kilometern erlebt haben.

Justin bei den Twelve ApostlesWir haben ganz viel Gegend gesehen, wo nur Bäume, Hügel und Sträucher zu sehen sind. Die Rinder freuen sich über das grüne Gras und man bekommt ein Gefühl dafür, dass in diesem riesigen Land nur 22 Millionen Menschen leben. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, hunderte Kilometer durch das Outback zu fahren und höchstens 5 Autos auf 300 Kilometern zu begegnen.

Die Landschaften und Orte sind wunderschön und es gibt wohl keinen besseren Weg, Australien wirklich zu erleben, als in einem Auto den Kontinent zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist natürlich die Great Ocean Road mit den 12 Aposteln, die zu großen Teilen direkt am Ozean vorbei führt und das längste Kriegsdenkmal der Welt ist.

1. Uluru

Zum Abschluss unserer Reise erreichten wir einen ganz speziellen Ort, wo ich seit ich ein Kind war einmal hin wollte und es hat sich total gelohnt. Dass wir selbst dorthin gefahren sind, machte die Erfahrung noch besonderer. Die Farben um diesen roten Felsen sind einfach nur spektakulär. Die grünsten Bäume stehen um den Uluru (Ayers Rock) herum, er selbst wird durch die warme Sonne rot angeleuchtet und über ihn strahlt der wolkenlose, blaue Himmel.

Justin beim Ayers RockWir genossen jeden Moment in der Nähe des Felsens, haben uns Kängurufleischbällchen auf dem »Sunset« Parkplatz gebraten und die untergehende Sonne bestaunt. Der Felsen selbst liegt in einem Nationalpark, für den man 25 Dollar Eintritt für 3 Tage zahlen muss und der 16 Kilometer vom Ayers Rock Resort entfernt ist, das mit allem was man braucht ausgestattet ist. So bekommt man auch Benzin, das allerdings statt normal ca. 1,30 Dollar/Liter 1,92 Dollar kostet…

Bereits in Brisbane redeten wir über das letzte Highlight unserer Zeit in Australien und ließen uns nicht aufhalten, 150 Dollar pro Person für einen 15-minütigen Helikopterflug über den Uluru zu zahlen. Jeder Cent war es Wert, diese ganz unvergesslichen Momente in der Luft über dieses Naturphänomen erleben zu dürfen!

Mein Fazit

Wer die Weite Australiens erleben möchte, sollte sich ein Wohnmobil mieten und sich auf den Weg machen. Wir sind weit gefahren, haben aber höchstens ein Drittel des Kontinents bereist. Die Australier sind zu großen Teilen hilfsbereite, lockere und nette Menschen. Zwar kann man großen Spinnen und giftigen Schlangen begegnen, aber wenn man ruhig bleibt und den Hausverstand benutzt, sind solche Begegnungen eher selten. Ich werde nach einem Monat in Neuseeland nach Australien zurückkehren und mir für 3 weitere Monate einen Job suchen. Also, stay tuned! :-)

Bis bald,
Euer Justin

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About Justin

Justin

Justin hat nach einem unvergesslichen Farmaufenthalt in Island nun wieder seinen Rucksack geschnallt und sich auf den Weg nach Australien gemacht. In den nächsten Monaten berichtet der 23-Jährige live aus Australien von seinen Erlebnissen auf verschiedenen Farmen in Down Under.


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