Justin in Australien #2: Mein erster Job

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Nachdem Justin die Trainingsfarm erfolgreich abgeschlossen hatte, ging es für ihn im Rahmen seiner Farmarbeit in Australien auch schon weiter zu seinem ersten richtigen Job. Auf der Suche nach harter Arbeit und neuen Erfahrungen hatte sich der 23-Jährige für das Jobangebot mit dem Titel »Zäune bauen, Australien sehen und gutes Geld verdienen!« entschieden. Mal sehen, wie Justin die Arbeit auf der Baustelle im Hinterland von Queensland gefällt…

Sightseeing in Brisbane

Skyline Brisbane mit blauem HimmelNach meiner Zeit auf der Trainingsfarm, blieb ich noch ein paar Tage in Brisbane, da es in der Gegend der Farm, wo ich anfangen wollte zu arbeiten, regnete und man deshalb nicht arbeiten konnte. Obwohl ich lieber früher als später mit dem Arbeiten (und Geldverdienen) beginnen wollte, machte ich das Beste daraus, verbrachte die freien Tage im Hostel und schaute mir die Stadt an.

Durch Brisbane fließt ein Fluss mit einigen spektakulären Brücken. Es gibt schöne Parks mit tropischen Pflanzen und einen riesigen öffentlichen Poolbereich direkt an der Promenade beim Fluss, der sich South Bank nennt.

Endlich geht’s zur Farm!

Nach vier Tagen war es dann endlich soweit und ich durfte mich auf den Weg zu Max, meinem zukünftigen Chef, machen. Ich nahm den nächsten Bus nach Miles. Die Fahrt ins Hinterland von Queensland dauerte einige Stunden bis mich Max freundlich an der Haltestelle begrüßte und wir mit seinem Truck zu seinem Haus in einen Ort namens Contamine fuhren. Dort luden wir ein paar Stahlträger auf und trafen meinen neuen Kollegen Jamie. Jamie ist 37 Jahre alt und arbeitet seit 21 Jahren in allen möglichen Jobs. Max hat bereits 50 Jahre Erfahrung als Stahlbauer.

Unterkunft auf der FarmNach weiteren zwei Stunden Fahrt durch die Weite des Hinterlandes kamen wir auf einer Farm an und Max sagte: »Hier wohnt der Manager der Farm und in diesem Haus übernachten wir.« Es war ein ganz einfaches Haus, ich musste meinen Schlafsack benutzen und die Tür ließ sich durch die Schieflage des Hauses nicht ganz schließen.

Zäune bauen im Nirgendwo

Unsere Arbeitstage sollten um 5:45 Uhr beginnen, dann arbeiteten wir mit Pausen bis zum Sonnenuntergang, aßen zu Abend und gingen in unsere Zimmer.

Stahlarbeiten im OutbackMein erster Tag war natürlich der spannendste und ich war froh am Abend für meine Arbeit gelobt zu werden. Ich hatte schnell gelernt Stahlträger zu schneiden und zusammenzuschweißen. In den nächsten 8 Tagen arbeitete ich täglich ca. 9 Stunden, wobei ich für das Schneiden von Stahl, Schweißen, Zementarbeiten und Aufräumen zuständig war sowie Jamie beim Montieren der Zäune half. Wir bauten großflächig Zäune, in die die Rinder rennen sollten, um durch Tore sortiert werden zu können.

Die Baustelle lag mitten im Nichts und weit und breit waren nur Kühe und Vögel zu sehen. Beide Australier waren nett, ruhig und zeigten gerade in den ersten Tagen viel Geduld. Nach und nach konnte ich immer mehr helfen und die Arbeit ging leichter von der Hand.

Mein Fazit

Ich bin dankbar für die Dinge, die ich lernen durfte und genoss jeden Abend das frisch gekochte, leckere Essen. Es war spannend im Morgenfrost zu beginnen, einen durchstrukturierten Tagesplan zu haben und aufregende Arbeiten zu erledigen.

Leider hatte der Farmer jedoch in den darauf folgenden 12 Tagen keine Arbeit für mich, da er selbst auf ein Musikfestival gefahren war. Da ich arbeiten und Geld verdienen wollte, grübelte ich, ob ich den Job behalten wollte oder mir in den freien Tagen in Brisbane und Umgebung etwas Neues suchten sollte. Doch zunächst machte ich eine 100-Kilometer-Wanderung und lernte einen neuen, sehr interessanten Freund kennen. Doch dazu mehr in meinem nächsten Blogpost. ;-)

Bis bald,
Euer Justin 

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About Justin

Justin

Justin hat nach einem unvergesslichen Farmaufenthalt in Island nun wieder seinen Rucksack geschnallt und sich auf den Weg nach Australien gemacht. In den nächsten Monaten berichtet der 23-Jährige live aus Australien von seinen Erlebnissen auf verschiedenen Farmen in Down Under.




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