Justin in Australien #1: Ein neues Farm-Abenteuer

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Was wir Reiseverrückten nicht alles für unsere Träume auf uns nehmen… Bis Justin seine Farmarbeit in Island, von der er in seinem Erfahrungsbericht bereits erzählte, beendet und seine Reise nach Australien hinter sich hatte, vergingen ganze drei Tage. Der 23-Jährige war heilfroh, schließlich von freundlichen Australiern für sein neues Abenteuer »Farmarbeit in Australien« in Empfang genommen zu werden. In seinem ersten Blogpost der neuen On Tour-Serie »Justin in Australien« berichtet er von seiner Zeit auf der Trainingsfarm im Hinterland der Sunshine Coast.

Ich werde immer diese Neugier nach neuen Kulturen verspüren. Die Welt ist voller Wunder, von denen ich so viele wie möglich erleben möchte, auch wenn ich dafür auf andere Sachen verzichten muss…

Ankunft in Noosa

Hostelzimmer in NoosaBei dem Hostel, in dem mein Australienaufenthalt startete, handelt es sich um eine wunderschön gelegene Unterkunft mitten in Noosa (Queensland) nur ca. 200 Meter entfernt vom Strand. Doch am Tag meiner Ankunft ruhte ich mich erstmal aus, um am nächsten Morgen fit für das Treffen mit der Partnerorganisation zu sein, welches im Garten des Hostels stattfand. Umgeben von im Gras wühlender Truthähne, lernte ich Will und Jules kennen, die einen sehr freundlichen Eindruck machten und mir und den anderen Teilnehmern viele Infos und Verhaltensregeln vermittelten. Außerdem bekamen wir australische SIM-Karten und gingen gemeinsam die Bewerbungsunterlagen durch.

Sie sagten, dass das Wichtigste die positive Einstellung zur Arbeit, Fleiß, Lernbereitschaft und der gute Umgang mit Mensch und Tier seien, um auf der Trainingsfarm einen guten Eindruck zu hinterlassen und später einen geeigneten Job zu finden. So ließe sich auch fehlende Erfahrung wettmachen, denn »skills« (Fähigkeiten) kann man schließlich erlernen, eine gute Einstellung eher nicht. Das restliche Wochenende in Noosa konnten wir unsere Freizeit genießen und die anderen Teilnehmer der anstehenden Woche auf der Trainingsfarm kennenlernen.

Sonnenuntergang am Meer in NoosaDen Abend vor unserer Fahrt zur Trainingsfarm verbrachten wir z.B. am Strand und bestaunten den Sonnenuntergang.

Dies war für mich besonders toll, da ich während der letzten zwei Monate in Island, in denen es fast 24 Stunden lang hell gewesen war, nichts dergleichen erlebt hatte.

Weiter zur Trainingsfarm

Nachdem ich mir mit einer frühmorgendlichen Joggingrunde am Strand mit anschließendem Bad im kalten Ozean einen langgehegten Traum erfüllt hatte, fuhren wir am Montagmorgen mit einem Bus zur Trainingsfarm im Hinterland der Sunshine Coast. Hier trafen wir Joanna, die Gründerin der Partnerorganisation und eröffneten unsere Bankkonten. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, neue Arbeitsklamotten zu kaufen.

Es gibt viel zu lernen!

Reitenlernen auf der Trainingsfarm in AustralienDer Chef der Trainingsfarm heißt auch Justin. Er lebt und arbeitet dort mit seiner Familie und den Pferden, die er unter anderem für Polocrossturniere trainiert. Nebenbei kümmert er sich immer wieder um die neuen Backpacker und bringt ihnen alles bei, was man als Farmarbeiter eben wissen muss.

Sein Mitarbeiter Rusty aus Dänemark und seine zwei Töchter helfen ihm dabei. Sie zeigten uns in der Woche einiges: Wir lernten reiten, wie man mit Kettensägen umgeht, den Umgang mit Rindern, Zäune bauen und Traktor-, Quad- und Motorradfahren. Auch wenn nicht alles auf Anhieb klappte, waren alle stets nett und munterten uns wieder auf.

Wohncontainer auf der Trainingsfarm in AustralienAuf der Trainingsfarm haben wir alle in einem Containerhaus übernachtet, zusammen gegessen und morgens und abends die Pferde gefüttert. Abends saßen wir oft mit einem Bier zusammen und Justin, hinter dessen rauer Schale sich ein total netter Kerl verbirgt, erzählte Geschichten von 7 Jahren Backpacking und seiner Jugend.

Erste Jobangebote

Nach einigen Tagen kamen auch schon die ersten Jobangebote eingetrudelt und wir telefonierten mit den Farmern, die uns anstellen wollten. Ein Farmer wollte mich als »Grasschneider« auf Quads engagieren, doch ich wusste, dass noch ein Angebot kommen würde, was noch besser zu mir passt. Schließlich entschied ich mich für einen Job mit der Beschreibung »Zäune bauen, Australien sehen und gutes Geld verdienen!«. Das Angebot klang genau nach dem, was ich suche: Harte Arbeit, herumreisen, neue Erfahrungen, campen in der Wildnis… Aber davon werde ich euch in meinem nächsten Blogpost berichten.

Mein Fazit

Justin und seine neuen Freunde in AustralienAm Ende der Woche auf der Trainingsfarm hatte ich nicht nur viel gelernt und Spaß gehabt, sondern auch neue Freunde gewonnen und einen neuen Job in einem spannenden Land gefunden. Joanna hatte für uns alle die Weiterreise organisiert, die wir nach einer weiteren Nacht im Hostel antraten.

Zhou »Joe« aus China, Anna aus Deutschland, Clea aus Frankreich, Morven und Iona aus Schottland, ein südafrikanisches Pärchen namens Maylyn und Davin und ich sind nun alle auf dem Kontinent verstreut und erleben neue Abenteuer. Aber davon bald mehr in meinem nächsten Bericht. :-)

Bis bald,
Euer Justin

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About Justin

Justin

Justin hat nach einem unvergesslichen Farmaufenthalt in Island nun wieder seinen Rucksack geschnallt und sich auf den Weg nach Australien gemacht. In den nächsten Monaten berichtet der 23-Jährige live aus Australien von seinen Erlebnissen auf verschiedenen Farmen in Down Under.




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