Jule auf Malta #3: Ein typischer Arbeitstag als Praktikantin

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Morgendlicher Frühstücksservice, vielfältige Arbeiten an der Rezeption, ein kleiner Plausch mit den internationalen Gästen – Praktikantin Jule wird in ihrem Hotelbetrieb auf Malta so schnell nicht langweilig. Wir wollen’s genau wissen! Wie sieht ihr typischer Arbeitstag auf der Mittelmeerinsel aus und welche Aufgaben übernimmt sie während ihres Auslandspraktikums?

05:30 Uhr: Aufstehen & zur Arbeit fahren

Mein Tag beginnt morgens früh um 05:30 Uhr. Meine Mitbewohner schlafen dann noch alle, also kann ich ganz in Ruhe in den Morgen starten. Da ich mittlerweile alleine in meinem Dreibettzimmer wohne (die anderen zwei Mädels sind leider abgeflogen und es ist noch niemand Neues gekommen), störe ich niemanden.

Ich brauche etwa eine Stunde zur Arbeit, je nachdem, ob die Busse tatsächlich kommen. Da meine Kollegen wissen, wie unzuverlässig das maltesische Bussystem ist, bin ich, was meinen Arbeitsbeginn angeht, recht flexibel und darf zwischen 7:30 und 8:00 Uhr erscheinen.

07:30 – 09:30 Uhr: Frühstücksservice im Hotel

Eier fürs Frühstück im Hotel auf MaltaNachdem ich selbst am Hotelbuffet gefrühstückt habe, startet mein Arbeitstag so richtig. Wir sind während des Frühstücks zu zweit für das gesamte Restaurant zuständig.

Wer neu ankommt, wird nach seiner Zimmernummer gefragt, wir räumen die Tische ab und machen sie sauber, füllen Speisen und Getränke nach und be-/entladen die Geschirrspülmaschine.

Nach Frühstücksende (09:30 Uhr) wird alles wieder aufgeräumt, das dauert etwa eine Stunde. Die Tische werden abgewischt, das restliche Essen aufgefüllt oder entsorgt, Geschirr gespült und zurücksortiert… Ich habe aus Neugier einige Male meine Schritte bei der Arbeit mit einer App gemessen und festgestellt, dass ich während dieser drei Arbeitsstunden ca. 3 Kilometer täglich laufe.

Es wird nie langweilig

Was ich bisher geschildert habe, klingt für euch Leser vermutlich nicht nach den spannendsten Aufgaben, allerdings stehe ich hierbei im ständigen Kontakt zu den Hotelgästen und oft entstehen sehr nette Frühstücksgespräche.

Gleichzeitig kommt es fast täglich zu lustigen Vorfällen, über die meine Kollegin und ich uns dann unterhalten können. Besonders beliebt war bei uns bisher die Dame, die ihren Kuchen mit Ketchup und Mayonnaise bestrichen konsumierte. So wird es trotz der weniger anspruchsvollen Aufgaben nicht langweilig.

Ab 10:30 Uhr: Arbeit an der Rezeption

Sobald der Frühstücksraum fertig gesäubert und alles zurück an seinen Platz geräumt wurde, gehe ich zur Rezeption, an der ich zusammen mit dem Hotelmanager arbeite. Am Anfang hat er mir noch viel erklärt, aber mittlerweile kann ich das meiste selbst erledigen. Hauptsächlich fülle ich Formulare für bevorstehende Ankünfte aus, arbeite mit Excel-Tabellen und verschiedenen Hotel-Softwares und bin für die Kasse zuständig.

Ab und zu verlege ich das Gepäck von Kunden in andere Räume oder mache Besorgungen für meinen Chef.

Ab 11:45 Uhr: Mittagspause & neue Gäste begrüßen

Eis essen in der Mittagspause auf  MaltaGegen 11:45 Uhr startet meine 15-minütige Mittagspause und danach kommen meist schon die ersten Gäste zum Check-In bei uns an.

Ich darf mittlerweile eigenständig Buchungen entgegennehmen und Reservierungen überprüfen, ausstehende Gelder abbuchen und die Gäste über Angebote des Hotels informieren. Allerdings schaut Mario (der Hotelmanager) immer noch einmal über die Unterlagen drüber, bevor die Gäste endgültig eingecheckt werden. Nach einem Check-In trage ich die Gäste ins System ein, notiere ihre Zahlungen in dem passenden Portfolio und drucke entsprechende Belege.

Abgesehen von den regulären Aufgaben helfe ich aus, wo ich gerade benötigt werde – so haben wir vor kurzem gemeinsam das Aufbewahrungssystem an der Rezeption überarbeitet und umgebaut.

Kontakt zu internationalen Gästen

Zu Beginn meines Praktikums kannte ich mich noch sehr wenig auf Malta aus und konnte bei Fragen von Gästen meist selbst keine Antworten geben. Mittlerweile weiß ich aber genug, um bei vielen Fragen behilflich sein zu können. So komme ich mit den verschiedenen Kunden in Kontakt und kann oft Englisch sprechen.

Wenn es mal etwas ruhiger ist, bringt mir Mario neue Dinge bei, erklärt mir Vorgehensweisen des Hotels und deren Sinn oder bringt mir Teile der maltesischen Kultur näher. Manchmal trinken wir aber auch einfach nur zusammen einen Kaffee und unterhalten uns über unsere Wochenendpläne.

Ab 14:00 Uhr: Feierabend – Stadtbummel, Strand & Schlafmangel

Gegen 14:00 Uhr habe ich frei und kann den restlichen Tag nach meinen eigenen Wünschen gestalten. Oft bin ich nicht mehr fit genug für richtige Erkundungsausflüge, aber für den Strand oder einen kleinen Stadtbummel ist meistens trotzdem noch genug Energie vorhanden.

Abends versuche ich dann zwar meist rechtzeitig ins Bett zu gehen, aber da die anderen in meinem Haus alle erst deutlich später aufstehen müssen als ich, lasse ich mich meistens doch noch dazu verleiten, zusammen in der Küche zu sitzen, sich zu unterhalten und manchmal auch gemeinsam ein Gläschen Wein zu trinken.
So klingen auf Malta selbst die Arbeitstage noch entspannt und gemütlich aus. :-)

Bis bald,
Eure Jule

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About Jule

Jule

Jule ist 24 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Um ihr Masterstudium (Englisch und Musik auf Lehramt) abschließen zu können, muss sie drei Monate im englischsprachigen Ausland verbringen. Da sie bereits in England und Neuseeland war, beschloss sie, sich dieses Mal im Rahmen eines Auslandspraktikums auf nach Malta zu machen.


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