Jule auf Malta #1: Zum Auslandspraktikum ab auf die Insel

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Jule tauscht für ihr Auslandspraktikum die Hansestadt Hamburg drei Monate lang gegen den Inselstaat Malta. Wie sie ihre ersten paar Tage auf der Mittelmeer-Insel empfunden hat, verrät sie uns im ersten Bericht ihrer neuen On Tour-Serie »Jule auf Malta«. Außerdem hat die 24-Jährige immer wieder hilfreiche Insider-Tipps für euch, die ihr für eure Reise nach Malta nutzen könnt.

Malta ohne Backpack

Vorfreude auf Malta im FlugzeugAm Sonntag, den 3. Juli ging es für mich los nach Malta. Nach einer liebevollen Verabschiedung meiner Liebsten am Flughafen in Hamburg und einem reibungslosen Umstieg in Frankfurt kam ich – zwar etwas müde, aber bester Laune – mittags auf Malta an.

Nach einer Weile stellte sich nur leider heraus, dass mein Backpack den Umstieg nicht ganz so problemlos überstanden hatte wie ich und ich wurde zum Baggage Reclaim-Schalter gebeten, an dem ich ein paar Angaben zu meinem Gepäckstück und Aufenthaltsort auf Malta machen musste.

Tipp: Packt für solche Momente immer auch ein paar Klamotten ins Handgepäck und hängt ein Schild mit eurem Namen an den Koffer bzw. Rucksack!

Ankunft in der Wohngemeinschaft

Als ich endlich den Flughafen verlassen durfte wurde ich von einem netten Herrn mit einem Schild, auf dem der Name der maltesischen Partnerorganisation stand, erwartet. Er brachte mich zu meiner Unterkunft in Gudja, welche praktischerweise bloß wenige Minuten vom Flughafen entfernt liegt. Hier lernte ich einige meiner MitbewohnerInnen kennen und konnte mir ein paar grundlegende Dinge (Adapter, Ladekabel, Shampoo) leihen.

IJules Unterkunft auf Malta-Mehrbettzimmerm Laufe des Abends lief ich noch einige Male zum Flughafen, da ich beim Online Tracking meines Backpacks herausfand, dass die eingetragene Lieferadresse falsch war (der Herr am Baggage Reclaim-Schalter hatte die Adresse der Partnerorganisation aufgeschrieben), eine Auskunft zu meinem Gepäck erhielt ich leider dennoch nicht.

Da sonntags die Läden auf Malta geschlossen haben, kaufte ich mir ein paar Nahrungsmittel und Wasser am Flughafen; als ich zurück am Haus ankam, wurde ich allerdings von meinen MitbewohnerInnen zum gemeinsamen Kochen und Abendessen eingeladen. So klang der erste, etwas stressige Tag dennoch sehr angenehm aus.

Unterwegs auf Malta

Montags stand das Treffen mit der Partnerorganisation in Salini an. Zwei meiner Mitbewohnerinnen und ich fuhren gemeinsam hin und trafen auf dem Weg zahlreiche nette Leute, die uns beim Suchen des Treffpunktes halfen. Einige von uns erhielten ihre Tallinja-Card (Bus-Fahrkarte); meine konnte leider nicht zugestellt werden und wartete am Postamt in Naxxar auf mich.

Tipp: Wer für einen längeren Zeitraum nach Malta kommt, sollte diese Karte unbedingt beantragen, da sie die Fahrten von 2,00€ auf 0,25€ reduziert.

Auf dem Rückweg von Salini fanden wir einen LIDL und kehrten mitsamt Großeinkauf zurück zu unserem Haus, in dem wir erneut alle gemeinsam kochten. Nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Abendessen spazierten wir noch eine Weile durch Gudja und verbrachten den Abend zusammen. Abends konnte ich auch endlich mein Gepäck vom Flughafen abholen.

Wichtig in solchen Fällen: Immer hartnäckig bleiben und regelmäßig Informationen einholen!

Mein erster Arbeitstag

Am ersten Arbeitstag – Dienstag – stellte sich heraus, dass meine Zimmergenossin und ich den selben Anfahrtsweg haben; so konnte sie mir zeigen, an welcher Haltestelle ich am besten umsteigen kann und welche Buslinien am schnellsten zum Ziel führen. Da ich viel zu viel Zeit für den Weg eingeplant hatte, konnte ich noch in einem der lokalen Läden einen Kaffee trinken.

Tipp: Die Anwohner Maltas sind meiner Erfahrung nach sehr höflich und kommunikativ. So brachte mir der Ladenbesitzer beispielsweise bei, wie man sich auf Malti begrüßt und verabschiedet. Man sollte sich also definitiv auf Gespräche einlassen!

Auf der Arbeit angekommen, wurde mir das Team vorgestellt. Ich wurde direkt in alle Aufgaben miteinbezogen und wir sprachen meine Arbeitszeiten (9:00 – 17.30 Uhr) ab.

Jule in ValettaInfo: Nicht alle Malteser sprechen fließend Englisch, daher ist die Kommunikation teils nur eingeschränkt möglich. Vor allem bei der Arbeit mit Kindern sollte man sich darauf einstellen, dass es Verständigungsschwierigkeiten geben könnte.

Den Nachmittag verbrachte ich mit ein paar entspannten Stunden in Valletta, der Hauptstadt Maltas. Ich spazierte durch die Stadt und bewunderte die vielen schönen Gassen, bevor ich mich auf den Rückweg machte.

Fazit der ersten Tage

Alles in allem kann ich nach den ersten paar Tagen hier auf Malta sagen, dass zwar manche Dinge einer gewissen Eingewöhnungszeit bedürfen, ich aber dennoch sehr froh bin, mich für Malta entschieden zu haben.

Malta Fun-TrainsBeispielsweise die unregelmäßigen und stets verspäteten Busse, die nur halten, wenn man den Busfahrern durch Winken zu verstehen gibt, dass man einsteigen will sowie die doch sehr tropischen Temperaturen draußen und die im Gegensatz dazu extrem starke Klimatisierung in allen Gebäuden und Verkehrsmitteln, bin ich aus Deutschland nicht wirklich gewöhnt. ;-)

Ich fühle mich aber trotz kleiner Startschwierigkeiten insgesamt sehr wohl auf der Insel und blicke den kommenden 12 Wochen mit viel Vorfreude und Neugier entgegen. Hoffentlich stehen mir viele weitere Bekanntschaften und schöne Momente bevor. :-)

Bis bald,
Eure Jule

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About Jule

Jule

Jule ist 24 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Um ihr Masterstudium (Englisch und Musik auf Lehramt) abschließen zu können, muss sie drei Monate im englischsprachigen Ausland verbringen. Da sie bereits in England und Neuseeland war, beschloss sie, sich dieses Mal im Rahmen eines Auslandspraktikums auf nach Malta zu machen.


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