3. Holi Colors Festival Bonn: Farbrausch zwischen Campervans & Retro-Wohnwagen

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Die Holi-Festival-Saison hat begonnen. In Indien startet das Frühlingsfest immer rund um den Vollmond im März und dauert zwischen zwei und zehn Tagen. Auch in Deutschland und dem Rest der Welt sind Menschen im Holi-Rausch und bewerfen sich mit buntem Farbpulver. Warum eigentlich genau? Diese und andere Fragen hat uns Thomas Lenz vom Holi Colors Festival in Bonn beantwortet. Zusätzlich haben wir noch ein paar interessante Facts rund um das älteste Fest Indiens für euch zusammengetragen.

Legenden des Holi-Festes: Von Dämonen und Liebe 

Zahlreiche Legenden ranken sich um den Ursprung von Holi in Indien. Die am weitesten verbreitete Geschichte dreht sich um einen Dämon, der ein Kind namens Prahlad hatte. Dieser vergötterte allerdings nicht seinen Vater, sondern glaubte an den Gott Krishna, was dem Dämon überhaupt nicht gefiel.

Holi Colors Festival

Quelle: BaseCamp Bonn UG

Nach einigen Kämpfen und dem erfolglosen Versuch seinen Sohn zu töten, verfügte der Dämon, dass Prahlad im Schoß seiner Dämonenschwester Holika im Feuer verbrennen solle. Entgegen der Erwartung starb Holika, aber Prahlad überlebte das Feuer. Das Holi Fest wird deshalb heute als Sieg von Gut über Böse und Wahrheit über Lüge gefeiert.

Holi wird auch als Fest der Liebe bezeichnet, weil Prahlad durch die Liebe des Gottes Krishna aus dem Feuer gerettet wurde. Auch die Themen Wiedergeburt und Erneuerung sind ganz eng damit verbunden und unterstreichen den religiösen Ursprung des Festes. Ähnlich wie beim Karneval in Deutschland markiert Holi außerdem den Übergang vom Winter zum Frühling. Oft wird in der ersten Nacht ein Feuer entzündet, in welchem die Dämonin Holika symbolisch verbrannt wird und als Zerstörung aller Unreinheiten oder Reinigungsprozess gefeiert wird.

Bunt sind alle gleich!

Das vom Hinduismus geprägte Indien sieht ein strenges Kastensystem vor, in welchem jeder Hindu in eine bestimmte gesellschaftliche Klasse (Kaste) hineingeboren wird und dieser sein Leben lang angehört.

Farbschlacht beim Holi Colors Festival

Quelle: BaseCamp Bonn UG

Einmal im Jahr werden alle gesellschaftlichen Schranken aufgehoben und alle Menschen bewerfen sich ausgelassen mit buntem Farbpulver oder bespritzen sich mit gefärbtem Wasser – »Holi Hai«, Frohes Holi-Fest! Durch die bunt eingefärbte Haut und Kleidung werden alle gleich – niemand kann wirklich wiedererkannt oder eingeordnet werden. Die ansonsten vorherrschenden sozialen Unterschiede werden beim Holi-Fest für eine Zeit lang vergessen und alle können entspannt zusammen feiern.

Traditionell wird die Farbe als Punkt zwischen den Augen aufgetragen und öffnet dadurch sozusagen ein drittes Auge auf der Stirn. Damit folgt man dann – analog zur Dämonengeschichte – dem Pfad der Wahrheit und kann die ganze Welt sehen. Mit dem Abwaschen der Farben nach Ende des Festes befreit man sich gleichzeitig symbolisch von der Last des alten Jahres, verabschiedet den fahlen Winter und begrüßt den bunten Frühling!

3. Holi Colors Festival in Bonn

Bunt beim Holi Colors Festival

Quelle: BaseCamp Bonn UG

Inspiriert vom indischen Holi, eines der ältesten Feste Indiens, wird mittlerweile auch in vielen Städten Deutschlands und weltweit gefeiert. In den importierten »Holi Colors Festivals« spielt die religiöse Bedeutung meist keine Rolle mehr.

Die großangelegten Partys finden oft im Sommer als Outdoor-Event statt, denn das ekstatische Farbenwerfen bleibt natürlich fester Bestandteil der Veranstaltung.

Auch in Bonn, dem Unternehmenssitz von Stepin, findet jetzt schon zum dritten Mal in Folge das »Holi Colors Festival« statt. Thomas Lenz vom Veranstalter des Bonner Holi-Event sagt uns unter anderem, warum gerade ihre Location besonders cool ist:

Die Holi-Festivals haben in den letzten Jahren in Deutschland ja einen regelrechten Hype erfahren. Was genau macht den Reiz dabei aus?

In erster Linie handelt es sich dabei ja um ein unbeschwertes und friedliches Outdoor-Event, bei dem sich gemeinsam sehr entspannt feiern lässt. Live-Musik, Sonne und die Tatsache, dass alle spätestens nach einer Stunde von Kopf bis Fuß bunt herumlaufen, macht das Ganze zu einer Art Kurzurlaub vom sonst ja meistens eher grauen Alltag. Durch die stündlichen Farb-Aktionen gibt es zudem auch eine gewisse Dramaturgie, auf die man sich immer neu im Laufe des Tages freuen kann.

Kann man die bunten Farbenpartys, die ja mittlerweile weltweit stattfinden, mit der ursprünglich indischen Tradition und der Art dort zu feiern vergleichen?

Die Ursprünge von Holi sind ja eher religiös geprägt. Das bleibt in der europäischen Variante eher außen vor. Die Grundidee allerdings, dass alle gleich sein dürfen, wenn sie im Farbregen miteinander feiern, die ist völlig identisch. Deshalb gibt es bei uns auch keine VIP-Tickets oder ähnliches. Das würde dem Gedanken von Holi einfach zuwiderlaufen.

Was macht die Location im Bonner BaseCamp so besonders? Warum sollte man unbedingt dort am Holi-Colors-Festival teilnehmen?

Das BaseCamp steht per se schon für bunt, irgendwie anders und – sagen wir – eine klassenlose Gemeinschaft. Bei uns übernachten die unterschiedlichsten Gäste auf völlig gleiche Weise in lustigen bunten Wohnwagen.

Retro-Wohnwagen im BaseCamp Bonn

Quelle: BaseCamp Bonn UG

Studenten, Backpacker, junge Familien, aber auch Geschäftsleute, Senioren, manchmal sogar namhafte Künstler, und für keinen gibt es eine Sonderbehandlung. Im Gegenteil, wer zu uns kommt, freut sich, mit den unterschiedlichsten Menschen auf gleiche Weise für eine kurze Zeit unter demselben skurrilen Dach zu leben.

Das ist ein bisschen wie eine überdimensionale WG, wenn man so will. Und dieser Spirit gehört auch zu Holi. Alle kommen mit einem gemeinsamen Wunsch zusammen: bunt zu feiern. Außerdem haben wir eine schöne und großzügige Außenfläche mit kleinem Wald, Biergarten, zwei Airstreams und einem Zugwaggon. Vergleichbares muss man lange suchen.

Frage zum Schluss: Klamotten und Haare nach dem Holi Colors Festival ruiniert oder alles halb so wild?

Haare sind bei uns kein großes Problem, wie uns die Gäste in den vergangenen Jahren bestätigten. Mit einmal gründlich waschen ist es meistens schon getan. Das hat damit zu tun, dass wir auf hochwertigeres Maismehl-Pulver setzen. Die paar Euro im Einkauf zahlen wir dann gerne mehr. Ansonsten kommen fast alle Besucher einfach mit weißem Shirt und Jeans. Da kann man nichts falsch machen. Teure Kleidung sollte es nicht gerade sein, dann ist alles gut.

Alle Rheinländer sollten sich das 3. Holi Colors Festival im BaseCamp in Bonn definitiv nicht entgehen lassen! Du kannst natürlich auch gleich selber nach Indien fliegen und nimmst ganz authentisch am Farbrausch teil. In Goa und Rajasthan kann man aber nicht nur feiern, sondern auch entspannen und Gutes tun: Im Body & Mind Projekt erlernst du Meditationstechniken, während du im Community Projekt in verschiedenen Einrichtungen als Volunteer helfen kannst. Verbinde das bunte Holi-Fest mit Freiwilligenarbeit in Indien!

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