Unsere Stipendiatin Lena absolviert gerade ein High School-Jahr in der malerischen Provinz Nova Scotia (Kanada). Nach ihrem ersten Bericht über die Ankunft in Kanada, berichtet sie uns heute von den ersten Tagen in der Gastfamilie und ihren ersten Eindrücken.

Mein erster Tag in Kanada hatte schon perfekt begonnen: Meine Gastschwester Mary-Ann hat extra Pancakes mit Ahornsirup für mich gemacht und sie mir ans Bett gebracht. Das war so lecker und eine unglaublich nette Geste!

Eine Reihe von »Ich war auch schon einmal in Deutschland«-Momenten

Später sind wir dann gemeinsam in die Kirche gegangen. Auch hier bin ich von allen sehr freundlich empfangen worden und wurde während der Messe vom Pastor allen vorgestellt. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir nach der Messe alle in eine Art Gemeinderaum gegangen sind und Tee und Kaffee getrunken und eine Kleinigkeit gegessen haben. Alles von Gemeindemitgliedern organisiert! So kam ich ganz schnell mit allen ins Gespräch. Die Leute sind so offen und kamen direkt alle total begeistert auf mich zu.

Einige von ihnen waren bereits in Deutschland, denn direkt in der Nähe ist eine Militärbasis und viele waren früher in Deutschland stationiert. Der Pastor hat drei Jahre lang in Vallendar, vielleicht zehn Minuten von Koblenz, meiner Heimat, entfernt gelebt. Witziger Zufall, oder? Er hat sich plötzlich einfach in fließendem Deutsch mit mir unterhalten!Leckere Pancakes auf einem Tablett

Eine spontane Theaterrolle?

Mittags sind meine Gastschwester und ich zu einer »Theater Audition« gegangen. Ich wollte erst nur zuschauen, weil ich nicht dachte, dass ich verstehe, was im Script steht. Mary-Ann wusste aber, dass ich in Deutschland auch Theater spiele und hat mich überredet, auch vorzusprechen. Die Jury ließ mich direkt für eine der Hauptrollen vorsprechen und entgegen aller Erwartungen fiel mir das gar nicht schwer.

Außerdem hat mir meine Gastschwester gut geholfen, wenn ich doch mal ein Wort nicht wusste. Nächste Woche geben sie mir Bescheid, ob ich die Rolle habe. Ich habe ein gutes Gefühl und hoffe, sie nehmen uns beide, sodass ich mit Mary zusammen spielen kann. Das wäre toll!

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