Wir haben eine neue Stipendiatin für unser High School Kanada-Programm ausgewählt: Lena! In den nächsten Monaten berichtet sie uns in regelmäßigen Abständen aus Nova Scotia von ihrem Aufenthalt und ihren Erfahrungen! Hier nun ihr erster Bericht über die Reise, Ängste und Vorfreude.

Nach viel Vorbereitungszeit, einem Haufen Dokumente, die ausgefüllt werden mussten, dem Abschied von Freunden und Familie und einer langen Flugreise von insgesmat ca. 11 Stunden über fünf Zeitzonen hinweg mit Aufenthalt in Toronto habe ich es endlich geschafft: Ich bin angekommen in Nova Scotia!

In der Gruppe ist alles einfacher!

Als wir morgens zum Flughafen gefahren sind, konnte ich noch gar nicht glauben, dass es nun wirklich losgeht. Dieses unwirkliche Gefühl hatte ich auch noch während des gesamten Fluges. Ich bin wirklich sehr froh, nicht alleine gereist zu sein, sondern die anderen Steppies dabeigehabt zu haben. So hatte man immer einen Gesprächspartner, schließlich haben wir ja alle das Gleiche vor uns liegen: Ein Leben in Kanada. Außerdem findet man sich in der Gruppe an den großen Flughäfen viel besser zurecht. Irgendjemand weiß immer, was als nächstes zu tun ist.

Vor der Einreise nach Toronto hatte ich am meisten Respekt, weil ich befürchtet hatte, die Beamten vom Zoll verstehen mich nicht oder ich sie nicht, doch alles ist gut gegangen. Die Flughafenmitarbeiter in Kanada waren sehr höflich und verständnisvoll. Wir waren alle davon ausgegangen, drei Stunden Flughafenaufenthalt in Toronto seien viel zu viel, aber im Nachhinein bin ich froh, soviel Zeit zur Verfügung gehabt zu haben, denn so konnten wir alles ohne Stress und Hektik erledigen.

Lenas Gastfamilie mit einem »Welcome«-SchildIm Flieger nach Halifax war der Großteil von uns sehr erschöpft, doch kurz vor der Landung waren wir alle hellwach und sehr aufgeregt. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, wie ich meine Gastfamilie begrüßen soll. Kann ich sie umarmen oder gebe ich lieber nur die Hand? Ich war einfach nur total nervös.

Und dann ist doch alles nur halb so schlimm

In Halifax angekommen wartete ein riesiges Empfangskomitee auf uns. Alle Familien und die Mitarbeiter der Stepin-Partnerorganisation hatten sich hinter der Glastür im Ankunftsbereich versammelt und empfingen uns Austauschschüler mit bunten Ballons, Kanada-Flaggen und selbst gemalten Schildern. Das war ein wirklich schöner Moment und plötzlich war meine gesamte Anspannung einfach verschwunden. Auch die Begrüßung verlief dann auf einmal wie selbstverständlich. Meine Familie hat mich sehr herzlich willkommen geheißen und alle umarmten mich – meine Besorgnis war also ganz umsonst gewesen!

Seitdem habe ich mich schon so richtig zu Hause gefühlt. In Kingston angekommen habe ich meiner Gastfamilie dann ihre Gastgeschenke überreicht, die sehr gut ankamen und bin danach einfach nur noch totmüde in mein Bett gefallen. Ich bin gespannt, was mich die nächsten Tage noch so erwartet!

Mehr Infos zum Programm Zu Lenas nächstem Artikel >

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Please enter your comment!
Please enter your name here