High School in Australien – Surfen an der Gold Coast

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Die Gold Coast im Osten Australiens gehört zu den beliebtesten Surf-Revieren der Welt und Wellenreiten ist hier neben Rugby Volkssport Nummer 1. Kein Wunder also, dass Alex aus Königswinter, der 2015 als Austauschschüler für ein halbes Jahr vor Ort war, sehr viel Zeit auf dem Board verbracht hat…

»Der Suchtfaktor beim Surfen ist riesig.«

Die Australier und ihr Sport

Die Australier lieben Sport. Egal ob Rugby, Cricket oder Surfen, Bewegung ist für die Einheimischen sehr wichtig.

Surfboard und Hang Loose-Zeichen in AustralienFür uns Austauschschüler ist Surfen natürlich besonders interessant. Ein Sport, der super viel Spaß macht, den man in den meisten Teilen Deutschlands aber leider nicht wirklich ausüben kann. In Australien gehört das Wellenreiten zum Alltag dazu und zu meinem gehörte es ganz besonders!

Freunde finden leicht gemacht

Einer meiner schnell gefundenen Freunde war so nett und bot mir an mit ihm Surfen zu gehen. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch kein eigenes Board hatte, lieh er mir eines von seinen aus. Während einiger Urlaube an der Atlantikküste in Frankreich hatte ich bereits die Grundlagen des Surfens gelernt, aber in Australien war die Situation ganz anders: Es gibt häufig schöne, lange Wellen und zahlreiche begeisterte Surfer. Das Wasser ist für die Einheimischen ein Ort, um mit Freunden Spaß zu haben und sich vom Alltag zu entspannen.

Ein eigenes Surfboard

Einige Tage später kaufte ich bereits mein erstes Surfboard. Ein Freund beriet mich und half mir bei der Auswahl des geeigneten Boards.

Alex mit seinem Surfboard am Meer in Queensland, AustralienFür ca. 150 € habe ich ein gebrauchtes, aber dennoch sehr gutes Board bekommen. Und dann fing es so richtig an… Der Suchtfaktor beim Surfen ist riesig. Anfangs ist es verdammt anstrengend und nervenaufreibend, aber sobald man seine ersten vernünftigen Wellen reitet, macht es einfach nur noch Spaß!

Surfen als Unterrichtsfach für Austauschschüler

Mit der Schule ging ich einmal pro Woche surfen. Der Kurs war ausschließlich für uns Austauschschüler und wir bekamen hilfreiche Tipps von ausgebildeten Lehrern. Die richtig guten Surfer (gut ist man in Australien, sobald die Sponsoren Schlange stehen…) durften an einem »Surfing Excellence«-Programm teilnehmen. Das bedeutet, dass sie Surfen jeden Tag als Schulfach haben.

Von uns »Internationals« hat es auf Grund der sehr hohen Anforderungen niemand geschafft. Surf Stars wie Joel Parkinson und Mick Fanning waren vor einigen Jahren selbst Schüler an meiner Schule, der Palm Beach Currumbin State High School – ziemlich cool!

Vor der Schule ein paar Wellen reiten

Da mir das Surfprogramm der Schule lange nicht reichte, traf ich mich so gut wie jeden Tag mit meinen Freunden, von denen ich mir einiges abschauen und lernen konnte.

Wellenreiten AustralienIch verbrachte jede freie Minute im Wasser und wurde immer besser. An den meisten Tagen stand ich bereits um fünf Uhr auf, um vor der Schule noch ein paar Wellen zu erwischen und am Wochenende verbrachte ich oft mehr als fünf Stunden auf dem Surfboard. Die Sonnenaufgänge mit meinen Freunden beim Surfen bleiben für mich unvergessliche Erinnerungen.

Alex Videotagebuch: Typischer Tagesablauf in Australien

Während meiner Zeit in Australien habe ich einen YouTube-Vlog geführt. Im folgenden Video seht ihr den Ablauf eines ganz normalen Tages als Austauschschüler an der Gold Coast.

Aller Anfang ist schwer

Ich kann wirklich JEDEM empfehlen, diesen tollen Sport auszuprobieren. Es ist ganz normal, dass es anfangs nicht so gut klappt und man es kaum schafft, raus zu paddeln. Aber wenn man nicht sofort aufgibt, wird man Surfen lieben und merken, dass es mehr als ein Sport ist.

Meine engsten Freunde, zu denen ich immer noch viel Kontakt habe, habe ich alle durch das Surfen kennengelernt und ich kann es kaum erwarten, bald wieder mit ihnen Wellen zu jagen! :-)

Euer Alex

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