High School Kanada: Lauras Erfahrungen dank einem Stepin Stipendium

High School Kanada: Lauras Erfahrungen dank einem Stepin Stipendium

Fünf Monate im Land des Ahornsirups, der Eisbären und der Iglus: Mit einem Stipendium von Stepin hat für Laura Schneider alles begonnen. Nova Scotia, die kleine kanadische Provinz an der Atlantikküste, wurde für die Schülerin aus Bergisch Gladbach zum zweiten Zuhause. Familie, Schule, Freunde – diese Mischung erwies sich als Glücksgriff. Wie Laura das Leben als Austauschschülerin vor Ort erlebte, schildert sie in diesem Erfahrungsbericht über ihr High School-Jahr in Kanada. Für alle zukünftigen High School-Schüler hat sie außerdem einige Tipps parat…

Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war als ich durch die Türen  des Flughafens in Halifax ging. Meine Gastfamilie begrüßte mich herzlich und ich fühlte mich bei ihnen direkt wie zuhause. Meine kanadischen Mitschüler wurden mir zu wahren Freunden, mit ihrem Humor und lockeren Art. Allerdings gab es auch einige lustige Missverständnisse. Auf die Frage ob wir in Deutschland Deutsch sprächen, antwortete ich scherzend: »Nein, italienisch«, was einige ernst nahmen.

Von Theater, »Free WiFi« und dem Schulleben

Laura und ihre High School-FreundeAuch meine Lehrer fand ich klasse! Ich freute mich jeden Tag, in die Schule zu gehen und »Drama« zu haben – mein absolutes Lieblingsfach. Wir hatten mit dem Drama Club sogar einen Auftritt am »International Day of Rights«. Die Proben waren super und die Leute in Kanada sind einfach so nett und humorvoll, dass ich mein Leben in Deutschland gar nicht vermissen konnte.

Am besten fand ich, dass meine Schule auch kostenlos WiFi für alle anbietet und Handys als Taschenrechner und Kalender benutzt werden. Der Hang zur Technik ist in Kanada sowieso viel stärker: Tafel und Kreide gibt’s fast gar nicht mehr. Stattdessen benutzt man nur noch die elektronische Version. Wir hatten zudem sehr viele kreative Projekte und schauten beinahe jeden Tag Filme.

Laura mit einer Freundin vor einer Schneelandschaft

An meiner Schule gab es viele andere Internationale, mit denen wir einen Ausflug pro Monat machten. Wir wurden alle richtig gute Freunde und es war toll, so viele Kulturen kennenzulernen – nicht nur die kanadische! Man fühlte sich vor allem von ihnen verstanden, weil sie ja im selben Boot saßen, wie man selbst.

War das wirklich noch eine »Gast«-Familie?

Den anderen Part meines Lebens in Kanada machte meine Gastfamilie aus. Wir machten unglaublich viele Ausflüge, sogar einmal nach Montreal und nach Lunenburg, einer Stadt, die von Deutschen gegründet wurde. Spaß hatten wir zusammen immer ohne Ende, ich liebe sie einfach, sie sind wie meine zweiten Eltern!

Mein Auslandsaufenthalt in Kanada kann ich definitiv als die beste Zeit meines Lebens bezeichnen. Ich werde meine Freunde und Erfahrungen niemals vergessen! Alles in allem kann ich jedem nur empfehlen, sich auch auf die Reise zu begeben und genauso viel Spannendes zu erleben wie ich.

Ein paar Tipps für zukünftige High School-Reisende

Schneeengelmachen in KanadaSpaß, Action und Überwindung: Das alles gehört zu einem Auslandsjahr. Es gibt viele Gründe eins zu machen: Um die Kultur eines Landes kennenzulernen, die Fremdsprache zu verbessern oder einfach nur, weil man neugierig und abenteuerlustig ist. Ob exotische Ziele wie Indien, Brasilien und Japan oder ganz klassisch in die USA oder nach England – setz dir keine Grenzen!

Ein Auslandsjahr macht sich gut im eigenen Lebenslauf und wird in Zukunft immer gefragter sein. Es gibt inzwischen sogar Studiengänge, die einen Auslandsaufenthalt vorschreiben. Vor seinem Studienabschluss zu gehen, ist aber noch einmal etwas ganz anderes: Man geht dort zur Schule und lebt in einer Gastfamilie. So kann man die Kultur noch viel direkter erleben.

Blick auf einen kanadischen Leuchtturm an der KüsteAllerdings ist es wahrscheinlich, wenn man ein ganzes Jahr beziehungsweise für zehn Monate ins Ausland geht, dass man die Klasse in Deutschland wiederholen muss. Sonst kann man den ganzen Unterrichtsstoff nämlich gar nicht nachholen. Am besten geeignet sind die Klassen 9 und 10, weil es während des Abiturs nicht mehr geht.

Ein Auslandsjahr zu machen, kostet einges, der Preis liegt meist zwischen 5.000 und 25.000 Euro. Hinzu kommen noch Visum, Flug und Versicherung. Deshalb sollte man sich vorher gut informieren und auch das Kleingedruckte lesen. Bei Stepin, war das aber schon im Preis eingeschlossen. Zu guter Letzt: Man sollte sich möglichst früh für ein Auslandsjahr entscheiden, bestenfalls ein halbes Jahr vorher. Meistens bieten Organisationen auch später noch die letzten Plätze an, aber vor allem bei Stipendienbedarf muss sollte man sich früher bewerben.

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