Unsere Autorin Hanna Dreßen hat sich entschieden, mit unserem Teach and Travel Programm ein halbes Jahr in China zu verbringen, um dort Englisch zu unterrichten. Doch der Kindergarten in Shenyang scheint nicht die beste Option für sie gewesen zu sein, vielleicht klappt es ja anderswo.

Meine Entscheidung für eine andere Schule

Seit gestern ist es nun endgültig, dass die nächsten sechs Schultage auch meine letzten sechs Tage in Shenyang sein werden! Nach wochenlangem Hin und Her und Dank riesiger Unterstützung aus Deutschland (Danke Stepin!) bekomme ich ein neues Placement an einer anderen Schule irgendwo in China. Ein halbes Jahr lang Zwei- und Dreijährige zu unterrichten hätte ich, glaube ich, nicht durchgehalten. Wenn ich also nächsten Sonntag nach Beijing fahre, werde ich all meine Sachen (wenn das überhaupt möglich ist) mitnehmen. Die bleiben dann über den Inner Mongolia Trip erst einmal dort.

Wenn wir zurückkommen, weiß ich dann hoffentlich wo’s hingeht. Es ist schon komisch hier wegzufahren, ohne zu wissen, wo ich landen werde. Und auch wenn ich überglücklich bin hier wegzukommen, werde ich meine Kinder (zumindest manche), meine Roomies Evelina und Ragna vermissen. Für den Kindergarten tut es mir schrecklich Leid. Es ist nämlich ein wirklich guter Kindergarten – alle sind so nett und geben sich unglaublich viel Mühe, dass wir uns wohlfühlen. Ich hoffe wirklich, dass ich, was das Arbeitsumfeld angeht, bei meiner nächsten Schule genauso viel Glück haben werde.

Und jetzt fällt der Abschied doch ein wenig schwer

Kleine Chinesin beim TrinkenObwohl ich die Tage hier in Shenyang gezählt habe, war der letzte Tag im Kindergarten schon traurig. Nach jeder Stunde ist mir das »See you tomorrow!« im Hals stecken geblieben. Zusammen mit den Zweijährigen habe ich die Farben auf Chinesisch gelernt und den Kindern englische Namen gegeben! Schon komisch, dass ein Name, der mir spontan eingefallen ist, das Kind jetzt die gesamte Schulzeit begleiten wird.

Alle waren richtig gut drauf und freuen sich auf die Ferien. Zum ersten Mal habe ich mich lange mit ein paar Lehrern »unterhalten«. Sprache ist eigentlich doch nicht so wichtig. Man muss nur kreativ genug sein. Alle fahren nach Hause zu ihren Familien, die ziemlich weit weg leben. Die meisten müssen ihren Eltern bei der Ernte helfen.

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Hannas vorheriger Artikel Mehr Infos zum Programm

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9 KOMMENTARE

  1. Hanna: Like so many other great experiences that you have witnessed, treasure them and remember them for the rest of your life. Experience is the best and true education.

  2. je te vois sur la muraille et plein de souvenirs émergent dans ma tête. J’ai aimé notre voyage en chine
    je te souhaite bonne route là bas!

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