Greyhound – weltweit günstig von Ort zu Ort

Greyhound – weltweit günstig von Ort zu Ort

Greyhound heißt zu Deutsch: Windhund –  dieser mehr als treffende Begriff steht seit nunmehr fast 100 Jahren für komfortables Reisen kreuz und quer durchs Land, geeignet für Jung und Alt, Arm und Reich, Singles und Familien. Ein sehr gut ausgebautes Busnetz verbunden mit moderaten Preisen und dennoch maximalem Komfort – das ist das Erfolgskonzept von Greyhound. Und das im 21. Jahrhundert nicht mehr nur in den USA, sondern mittlerweile global – in Kanada, Mexiko, Großbritannien, Südafrika und Australien.Logo Greyhound USAAmerican icon
Das bekannteste Busunternehmen Nordamerikas hat seinen Ursprung im Jahre 1914. Gegründet von Carl Wickman, eigentlich gedacht, um Bergleute von Hibbing nach Alice (zwei kleine Ortschaften in Minnesota, USA) zu transportieren, hat sich Greyhound im Laufe eines Jahrhunderts zu einer amerikanischen Ikone entwickelt und vernetzt heutzutage tausende von Ortschaften, sowohl die großen Weltmetropolen als auch provinzielle Landstriche mitten im Nirgendwo. Nicht nur Fern- und Regionalbuslinien, sondern auch Paketversand und Kurierdienste ergänzen den umfassenden Service. Greyhound Australia und Greyhound Südafrika gehören dabei nicht mit zum amerikanischen Konzern, sondern sind komplett eigenständig und unabhängig von der nordamerikanischen Marke.

The wheels on the bus go round and round…
Gerade für unsere Low-Budget-Traveller aus der Sparte Work and Travel sind diese Busunternehmen eine gute und vor allem preisgünstige Alternative des Reisens durch ihre Traumländer. Fliegen geht zwar viel schneller, ist aber mitunter zu teuer und einfach mit zu viel Aufwand verbunden. Ohne lange Check-ins, ohne Gepäckbeschränkung und vor allem mit der Möglichkeit, zwischendurch anzuhalten und das landschaftliche Panorama zu genießen, bringt das Busfahren jede Menge Vorteile. Der Abenteuercharakter steht dabei eindeutig im Fokus und je nach Reisedauer lassen sich an Bord interessante Bekanntschaften und Freundschaften schließen.

Selbstredend haben auch Self-Drive-Touren viele positive Aspekte – ein eigenes oder gemietetes Auto bietet sogar noch mehr Freiheiten als das Busfahren. Man kann anhalten wo man will, muss sich nicht mit nervigen Sitznachbarn rumschlagen, hat seinen eigenen Rhythmus und ist noch mehr auf sich allein gestellt. Letzteres ist meines Erachtens dabei jedoch fast schon zu viel des Guten ;-) Beispielsweise auf einer Fahrt durchs Outback Australiens: Da kann jede Menge schiefgehen, solche Fahrten sollte man also nie alleine machen (mal davon abgesehen macht das ganze zusammen mit seinem Work & Travel-Buddy eh mehr Spaß). Der große Nachteil ist aber, dass das Fahren einer so langen Strecke schon sehr anstrengend sein kann. Außerdem: die Anschaffung/ Anmietung eines eigenen Autos, die Steuern, Versicherungen und Kraftstoff-Kosten können mitunter sehr hoch sein…

Logo Greyhound Australien
Da lohnt sich so eine Busfahrkarte doch viel mehr – gerade unter dem Aspekt, dass sich Greyhound Australia sehr gut auf Low-Budget-Reisende, die das Land fast ausschließlich per Bus erkunden möchten, eingestellt haben. So operieren die Busse mit dem sogenannten »Hop-on-hop-off-Verfahren«, bei dem man eine bestimmte Strecke (beispielsweise von Sydney nach Cairns) wählt, jedoch jederzeit zwischendurch aussteigen und den nächsten Bus nehmen kann. D.h. gefällt euch eine Region, ein Städtchen oder ein Strand besonders gut, kann man sich dort spontan für eine gewisse Zeit niederlassen und einfach den nächsten Bus in die gewünschte Richtung nehmen. Die genauen Konditionen sind dabei von Land zu Land unterschiedlich, allen gemeinsam sind jedoch die Flexibilität, die Unabhängigkeit und die Sorglosigkeit des Reisens per Bus.

Karte Greyhound AustraliaGutes Netz & gute Preise
Greyhound ist das einzige überregionale Busunternehmen auf dem Roten Kontinent – so erklärt sich auch, dass hier mehr als doppelt so viele Ortschaften, Städte und Dörfer angefahren werden, wie von Greyhound USA,  nämlich ca. 8000 ( im Vergleich zu den USA mit 3.800). Man kommt also fast überall hin und genau das macht das Reisen mit dem Bus für Work & Traveller so attraktiv. In den Bussen trifft man dann unheimlich viele verschiedene Reisetypen an, allen voran natürlich Backpacker aber selbstverständlich auch Einheimische, die entweder kein eigenes Auto besitzen oder lange Strecken ungern selbst fahren. Studenten, Mütter, Rentner und viele mehr – die Geschichten der Locals, die man auf den langen Fahrten zu hören bekommt, sind vielfältig und kurzweilig. Dieser Kontakt zu den Einheimischen gehört für viele mit zu den wichtigsten Erfahrungen während eins Auslandsaufenthalts, und ist beim Busfahren automatisch gegeben.

Außerdem toll: Die Busse unterliegen allesamt einem gewissen Standard und sind vergleichsweise großzügig geschnitten, damit es auf den z.T. langen und den beliebteren Strecken nicht wie in einer Sardinenbüchse zugeht. Die Arm- und Rückenlehnen sind verstellbar, meistens gibt es Sitzgurte (ob Anschnallpflicht oder nicht kommt aufs Land an) und kleine Passagiertischchen sowie Stromanschlüsse für Laptop & Co.

Greyhound Australia: ein roter Reisebus
Cool sind außerdem die verschiedenen Ticket-Arten. Gerade Greyhound Australia kann da mit einer großen Bandbreite dienen, so dass für jeden das richtige dabei ist. Man kann wie üblich nur einzelne Strecken kaufen (sogenannte Mini-  bzw. Mikropässe) oder die allseits beliebten Kilometerpässe erwerben: letztere funktionieren wie Prepaid-Karten, nur dass man das Guthaben nicht abtelefoniert, sondern die Kilometer abfährt. Bis zu 25.000 km kann man im Voraus aufladen, und diese dann in einem Zeitraum von 12 Monaten beliebig „abfahren“.

Einfacher geht’s nicht
Unser Fazit lautet also wie folgt: Was hierzulande ein leicht angestaubtes Image hat, ist in den großen Work & Travel-Nationen eine weit verbreitete, äußerst beliebte Transportmethode, der es an Nachteilen mangelt. Im Gegenteil: Es ist günstig, bequem, flexibel, gesellig und vor allem: man sieht auch was von seinem Reiseland.

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