Neuseeland: Die Südinsel – Ein Reisebericht

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Hast du schon überlegt einmal nach Neuseeland zu fliegen und (wenn es dir gefällt) dort zu bleiben? Meike ging zum Work and Travel nach Neuseeland und blieb dort. Ein Grund dafür wird sicherlich die Schönheit des Landes sein und weil sie gerade wieder unterwegs war, zeigt sie uns in ihrem Bericht den südlichen Teil ihrer »neuen Heimat«. Hier für euch eine Rundreise um Neuseelands Südinsel.

Los geht es in der »Garden City« Christchurch

Seelöwen, Wale, Pinguine, Fjorde, goldene Sandstrände, schneebedeckte Berge und viele Natur-Schauspiele habe ich auf meinem Südinsel-Loop in Neuseeland zu sehen bekommen. Los ging es in Christchurch, der größten Stadt auf der Südinsel und zweitgrößten Stadt des Landes. Christchurch wird auch »Garden City« genannt und macht ihrem Namen alle Ehre. Überall ist es schön grün und Blumen sind sogar an den Straßenrändern gepflanzt.

Ich am türkisblauen, aber eiskalten Lake Tekapo

Am Besten hat mir der Botanische Garten mit seinem imposanten Rosengarten gefallen. Man sagt auch, dass Christchurch die »englischste« Stadt außerhalb Englands ist – besonders die Gebäude um das Arts Centre erinnern daran. Auch nach dem großen Erdbeben im letzten Jahr kann man die Hauptattraktionen wie die Christchurch Cathedral, das Arts Centre oder den botanischen Garten wieder ungestört besichtigen.

Lake Tekapo – Wanaka – Queenstown mit dem Mietwagen

Von Christchurch aus haben wir uns für 3 Wochen einen Mietwagen genommen, um die Südinsel unsicher zu machen. Es ging dann erst mal weiter Richtung Süden, vorbei am Lake Tekapo, dessen See so blau ist, dass man am Liebsten rein springen möchte (die Kälte des Bergsees hält einen dann aber davon ab) und anschließend weiter nach Wanaka und Queenstown. Wanaka ist eine kleine Stadt, wo eher im Winter was los ist.

Jetboating in Queenstown

Man hat mir erzählt, dass die deutsche und österreichische Ski-Nationalmannschaft hier im deutschen Sommer trainieren. Queenstown dagegen ist sowohl im Winter als auch im Sommer sehr beliebtes Ziel. Hier kann man die verrücktesten Sachen machen. Von Jetboating über Canyon Swing bis hin zu Bungee Jumping. Am Abend verwandelt sich die Stadt in die Partymetropole der Südinsel.

Die imposante Landschaft um Milford Sound

Unsere Fahrt ging dann weiter zum berühmten Milford Sound, einem Fjord mit atemberaubenden Berghängen. Alleine die Fahrt dorthin ist schon spektakulär. Im Tourismus Zentrum in Te Anau (die am nächsten gelegene Stadt zum Fjord) erzählt man uns, dass es ca. 1,5 Stunden bis zum Fjord dauert. Das erhöhe ich aber auf 2,5 Stunden, einfach weil man immer wieder anhalten muss, um Fotos zu machen.

Ich umgeben von riesigen Kliffs im Milford Sound Cruise

Es gibt unzählige Wasserfälle und schneebedeckte Berge sowie auch den imposanten Homer-Tunnel hier zu bestaunen. Wir haben dann eine beeindruckende Fjord-Fahrt mit dem Boot gemacht, eine Sache, die ich wirklich jedem empfehlen kann. Man sieht dort Seelöwen und Delphine in freier Natur und wird von den Wasserfällen nass gespritzt. Von Te Anau ging es anschließend weiter in die Catlins.

Diese Gegend ist touristisch nicht sehr erschlossen, da sie nicht auf den Hauptrouten der Touristen-Busse liegt. Das hat zur Folge, dass man unberührte Natur und weniger Menschen zu Gesicht bekommt. Dafür aber um so mehr Tiere.

Curio Bay: Delphine, Pinguine und Seelöwen…

Wir haben an der Curio Bay übernachtet und konnten mit Delphinen schwimmen. Man stapft einfach zu ihnen ins Wasser und dann kommen sie von selber und schwimmen um einen herum. Ein atemberaubendes Gefühl, völlig umsonst. Woanders zahlt man für den Spaß 80 Euro.

Abends kurz vor Sonnenuntergang haben wir uns dann mit einem Glas Wein an den Strand gesetzt und die Pinguine dabei beobachtet, wie sie zu ihren Nestern watscheln. Das werde ich einfach nicht vergessen. Achtung ist aber geboten vor den Seelöwen. Die sind total giftig und manchmal erkennt man sie gar nicht als solche, weil sie wie ein großer Stein aussehen. Ihr Geruch verrät sie dann aber doch.

Nelson – das Stück Deutschland in Neuseeland

Wir haben uns dann über die raue Westküste weiter in den Norden vorgearbeitet – vorbei an Gletschern und atemberaubenden Regenwald, der bis ans Meer wächst.

Eine malerische Bucht im Abel Tasman

Der nächste Stop war Nelson, eine Stadt im Norden der Südinsel, das als Einganstor zum Abel Tasman Nationalpark gilt. Wenn man es schafft am Samstag für den Wochenmarkt in Nelsen zu sein, dann kann man sich fern der Heimat mal eine deutsche Bratwurst und ein Weizenbier gönnen, weil hier viele deutsche Einwanderer leben. Man bekommt sogar im Supermarkt deutsche Produkte!

Abel Tasman Nationalpark und Takaka Hill – ein wenig Sport muss auch mal sein

Dann ging es weiter in den Abel Tasman Nationalpark, der mit goldenen Stränden und türkisem Wasser lockt. Das Wassertaxi ist dort ein gängiges Verkehrsmittel, da man viele Buchten nur über den Wasserweg erreichen kann. Wir haben eine eintägige Kajaktour gemacht – einfach herrlich – und  danach hatte ich zwei Tage Muskelkater in den Armen und Schultern. Es ist schon was anderes im Pazifik gegen die Wellen zu rudern als auf der Alster in Hamburg gemütlich zu paddeln.

Ich in einer Bucht zwischen Abel Tasman und Kaiteriteri

Zum Glück hatten wir noch Zeit über den Takaka Hill an die Golden Bay zu fahren. Dieses Gebiet ist auch nicht sehr touristisch, weil viele Besucher es zeitlich einfach nicht mehr schaffen weiter in den Norden zu fahren. Dafür ist es ein beliebtes Urlaubsziel der Neuseeländer. Am Wharariki Beach, der als Sanddüne von Regenwald umgeben ist, kann man bei Ebbe Baby Seelöwen beim plantschen und spielen beobachten – einfach großartig!

Mein Reisehighlight: Marlborough Sounds

Von Takaka sind wir dann in die Marlborough Sounds abgebogen – mein persönliches Highlight der Reise. Auch hier sind viele Buchten nur mit dem Wassertaxi zu erreichen. Man kann kayaken und sich die Muscheln und Austern von den Steinen abkratzen. Hier kann man wirklich die Seele baumeln lassen und der Welt entfliehen.

Von Tourismus und Zuhause: Blenheim – Kaikoura – Christchurch

Von dort aus ging es über den »Wine Trail«, wo wir in Blenheim ein paar Weinproben mitgenommen haben, weiter nach Kaikoura. Diese Stadt ist bekannt für seine vielen Meeresbewohner: Delphine, Wale und Seelöwen teilen sich das Krill in der Bay. Natürlich haben wir uns dann auch gleich für das Whale Watching angemeldet.

Der Golden Bay Beach

Ich muss allerdings gestehen, dass ich etwas enttäuscht war. Es ist sehr touristisch und man sieht nicht allzu viel vom Wal. Vielleicht ist ein Hubschrauber-Flug lukrativer. Am Besten ist die »Tail Time«, wenn der Wal zum Futtern in die Tiefe abtaucht. Aber davon ein Foto zu ergattern, ohne einen anderen Touristen drauf zu haben, ist schwierig.

Nach Kaikoura ging es dann wieder zurück nach Christchurch, was ich mittlerweile als mein Zuhause bezeichnen kann, da ich 2008 hierhin ausgewandert bin. In jeder freien Minute bereise ich dieses wunderschöne Land und habe meine Abenteuer und viele wertvolle Informationen für Reisende und Backpacker auf folgender Webseite veröffentlicht:

www.work-travel-nz.com

Also, immer neugierig bleiben: die Welt ist groß und will entdeckt werden!
Eure Meike

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