Freiwilligenarbeit Swasiland: Kim im Projekt »Build a Future«

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Kim hat vier Wochen lang am Freiwilligenprojekt »Build a Future« in Swasiland teilgenommen und eine Menge über die Kultur und die Menschen dort gelernt. Sie hat nicht nur mit eigenen Händen geholfen eine Schulküche zu bauen, sie hat die Swasi auch bei zahlreichen anderen Aufgaben unterstützt. Erfahre, welche wundervollen Erfahrungen sie gemacht und was sie alles gelernt hat.

Ankunft in Südafrika und Swasiland

Für ganze vier Wochen war ich Anfang des Jahres in Swasiland im Projekt »Build a future«. Nach meiner Ankunft in Johannesburg, ging es mit den anderen Freiwilligen auf einer etwa fünfstündigen Autofahrt in Richtung Swasiland. Schon während der Fahrt bekommt man einen Eindruck von der südafrikanischen Landschaft und von einem Rastplatz aus sah ich sogar zum ersten Mal Nashörner.

In der Lodge, die unsere Unterkunft für die nächsten vier Wochen sein sollte, wurden wir am Abend mehr als herzlich willkommen geheißen und wir waren alle sehr froh, als wir uns todmüde ins Bett fallen lassen konnten.
Nach der Einführungsveranstaltung am nächsten Tag hatten wir dann erst einmal Zeit die Landschaft Swasilands genauer zu betrachten: Viele Berge, Flüsse und eine unheimlich grüne Natur umgab uns. Und auch die Lodge war wirklich ein Traum!

Projekt »Build a future«

Am Tag nach der Einführungsveranstaltung ging es dann auch schon los. Ich war zu dem Zeitpunkt die Einzige, die sich für das Bauprojekt angemeldet hatte, da sich alle anderen für das Sport- oder Schulprojekt entschieden hatten.

Schule und halbfertige Schulküche aus ZeigelsteinenDas war aber keineswegs schlimm, denn der »Buildingmanager« Michael hat mich jeden Morgen bei der Lodge abgeholt und so sind wir zusammen zu unserer »Baustelle« gefahren. Das derzeitige Projekt beschäftigte sich damit eine Schulküche für einen der NCPs (Neighborhood Care Points, Stützpunkte bei denen es für (Halb-)Waisenkinder Bildung in Form von Schule, sowie Essen gibt) zu bauen.

Bau der SchulkücheMein Arbeitstag begann in der Regel um 8:30 Uhr. Gegen 13 Uhr hatte ich dann eine einstündige Mittagspause und nachmittags standen verschiedene Programmpunkte auf dem Plan, wie der Homeworkclub (bei dem wir Kindern bei den Hausaufgaben geholfen haben), Siswati Unterricht (Siswati ist die Sprache der Swasi) oder aber das Weiterarbeiten in unseren Projekten. Da ich mich den ganzen Vormittag im NCP aufhielt, hatte ich neben dem Bauprojekt auch viel Kontakt zu den Kindern, die in der Regel zwischen drei und fünf Jahre alt waren. Ich half bei der Essensausgabe und bei schlechtem Wetter kam es auch schon einmal vor, dass ich beim Unterrichten half.

Bau der Küche

Meine eigentliche Aufgabe war jedoch, die Schulküche zusammen mit Michael weiterzubauen.

Lehm aus dem Boden schlagenHierbei mauerte ich den Grundriss mit Backsteinen aus Lehm, die wir selbst hergestellt hatten. Dazu habe ich den Lehm mit einer Spitzhacke aus dem Boden geschlagen und ihn anschließend mittels einer Schaufel mit Wasser, Heu und Sand vermischt. Das Ganze wurde dann in eine Form gefüllt und musste etwa drei Tage in der Sonne trocknen.

Für das Mauern des Grundrisses hatte ich einige Hilfsmittel, wie eine Wasserwaage und eine Leiter. Der Zement musste allerdings jeden Morgen mit Wasser, Sand und einer Schaufel vermischt werden, was – genau wie das Lehmmischen – sehr anstrengend war.

Besonders das Bauen der Schulküche hat unheimlich viel Spaß gemacht, weil man körperlich aktiv war und man vor allem tagtäglich gesehen hat, was man erreicht hat.

Meine anderen Aufgaben

Natürlich haben wir zwischendurch auch andere Dinge gemacht, wie ein Maisfeld für eines der NCPs gedüngt, Gras geschnitten oder einen Gemüsegarten angelegt. Durch die Abwechslung vergingen die vier Wochen wirklich wie im Flug.

Kim beim Zip-LiningVor Ort wurde außerdem ein Zip-Lining-Ausflug angeboten, bei dem man in einem Reservat übernachtet und am nächsten Tag eine Seilrutschtour durch die Berge macht. Das hat super viel Spaß gemacht und ist wirklich sehr zu empfehlen!

Fazit

In meinen vier Wochen habe ich unglaublich viele wundervolle Erfahrungen gemacht, viele tolle Menschen (viele Einheimische, sowie Freiwillige) getroffen und unheimlich viel über die Kultur und die Traditionen Swasilands gelernt. Auch wenn ich anfänglich keinerlei Vorerfahrungen bezüglich des Bauens hatte, war das überhaupt nicht schlimm, denn Michael ist sehr geduldig, erklärt und zeigt alles ganz genau.

Alles in allem würde ich meinen Aufenthalt im wunderschönen Swasiland und in dem Projekt auf jeden Fall wiederholen – es war eine einmalige Erfahrung!

Sala kahle! (Auf Wiedersehen auf Siswati)

Eure Kim

Mehr Infos zum Projekt

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