Freiwilligenarbeit Südafrika: Kindern ein Lächeln schenken

Freiwilligenarbeit Südafrika: Kindern ein Lächeln schenken

Robin hat sich entschlossen, auch außerhalb von Deutschland Gutes zu tun und ist für vier Wochen als Volunteer nach Südafrika gegangen. Dort hat er unter anderem ein Waisenhaus unterstützt und mit den Kindern gespielt, sie unterrichtet und für sie gekocht. Und wofür das alles? Für das Lächeln der Kinder!

Don’t call it a dream, call it a plan

Mit diesem Leitsatz habe ich mich für ein Freiwilligenprojekt in Südafrika entschieden. Mein Name ist Robin Leue, ich bin 22 Jahre alt und arbeite in meiner Heimatstadt Bochum schon seit über 10 Jahren als ehrenamtlicher Jugend-Fußballtrainer. Dort merke ich schon seit vielen Jahren, wie wichtig es ist, im Jugendbereich eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben.

Das wollte ich nun auf internationaler Ebene umsetzen. Nach langem Überlegen, in welchem Land ich der Arbeit als Volunteer nachgehen soll, habe ich mich für Südafrika entschieden. Es war schon immer mein Traum, nach Afrika zu reisen. Die Kultur, die Freizeitaktivitäten, die Entfernung, die Unterschiede. Die Zeit verging schneller als gedacht und schon war ich als Volunteer in der südafrikanischen Stadt Cape Town (Kapstadt).

Der Projektstart

Robin mit KindernDort verbrachte ich 3,5 Wochen in der südlichsten Stadt Afrikas, zwischen atlantischem- und indischem Ozean. Als Volunteer arbeitete ich in dem Projekt »Waisenhaus Noordhoek« – eine tolle Projektarbeit! Nach aufregenden Einführungstagen der Organisation You2Africa mit Besuch von Kapstadt, der Pinguinbucht, dem Kap, der Ostrichfarm und vielen weiteren Ausflügen, startete am Montag die eigentliche Projektarbeit.

Masipuhmelele, eine Gemeinde nahe unserer Unterkunft, war der Ort für die nächsten drei Wochen. Wir Volunteers arbeiteten dort vormittags in unterschiedlichen Projekten innerhalb der Gemeinde.

Tagesablauf im Projekt

Zusammen mit mehreren Lehrern, verbachten wir den Morgen mit Spielen, Lehren, Singen und weiteren Aktivitäten. Nach einer gemeinsamen Mittagspause mit den anderen Volunteers, verbrachten wir die Nachmittage alle gemeinsam im Ubuntu Center, ein zentraler Ort der Zusammenkunft.

ZitroneDort kochten wir unterschiedliche Mahlzeiten für die Kinder. Bis zum Projektende um 16 Uhr malten wir mit den Kindern, trommelten auf den Bongos, tanzten in der Halle und vieles mehr.

Die Abende verbrachten wir Freiwilligenarbeiter in unserer gemeinsamen Unterkunft. Eine wirklich tolle und große Unterkunft, geführt von einem Ehepaar, welches selber früher Freiwilligenarbeit geleistet hat und nun für uns Volunteers zuständig ist.

Da wir nach der langen und trotzdem spaßigen Arbeit mit den Kindern am Ende wirklich schlapp waren, verbrachten wir die Abende im Garten, vor dem Kamin und spielten verschiedene Gesellschaftsspiele.

Atemberaubende Freizeitmöglichkeiten

ElefantAn den Wochenenden hieß es dann ab in die Freizeit. Südafrika hat so viel zu bieten. Ich nutzte die Wochenenden für eine atemberaubende Safari, Surfen am Strand von Muizenberg, der Besichtigung von Kapstadt mit den tollen Foodmarkets und verschiedenen Sportaktivitäten.

Oder auch einfach abends mit den anderen Volunteers gemeinsam Essen gehen und Party machen. Egal welchen Charakter und welche Interessen ein Mensch hat, Südafrika hält einfach für jeden das passende bereit.

Die erschreckenden Unterschiede…

Trotz all dieser tollen und schönen Erfahrungen, stand ein Thema im Vordergrund: Die Kinder und die Bevölkerung von Gemeinden in Südafrika.  Direkt in den ersten Tagen bemerkte ich die Unterschiede zwischen dem Leben in diesen Gemeinden und unserem Leben in Deutschland. Vielen Familien und Kindern dort geht es wirklich schlecht. Wenig Essen und Trinken, kaum Kleidung und sehr niedrige Lebensstandards.

Robin mit den südafrikanischen WaisenkindernKinder sind die Zukunft von Morgen! So lag es mir am Herzen, mit meinen Eigenschaften und Fähigkeiten den Kindern ein Lächeln zu bereiten, ihnen den Hunger und Durst zu nehmen und sie einfach mal für eine Weile von ihren Problemen abzulenken. Es ist ein tolles Gefühl, wenn Kinder dir ein Lächeln schenken und für die Arbeit dankbar sind.

Fazit

Die Zeit verging rasend schnell und meine Arbeit als Volunteer endete. Ich war sehr traurig und wäre am liebsten noch wochenlang dortgeblieben. Das Beste am Volunteer sein ist, dass man nicht nur in verschiedenen Bereichen helfen kann, sondern auch die jeweilige Kultur des Landes kennenlernt und diese selber lebt – eine wahnsinnige Erfahrung, die man als normaler Urlauber nicht hat.

Deshalb der Appell an alle. Die Hilfe wird in vielen Ländern benötigt. Kommt zum Helfen und lernt gleichzeitig neue Kulturen kennen. Lebt diese und gewinnt eine tolle Erfahrung, die euch niemand so schnell nehmen kann.

Auch ich werde zeitnah zurück nach Südafrika gehen, um weiterhin nicht nur in Deutschland sondern international zu helfen.

Euer Robin

Mehr Infos zum Projekt

Share this Story

Verwandte Artikel

Ein Kommentar

  1. Robin Leue

    20. Juli 2017 at 18:42

    Spendet für dieses Projekt. Einfach anklicken:

    https://www.leetchi.com/c/support-south-african-youth

    Vielen Dank!

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar (mind. 10 Zeichen)

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Unsere Gratis-Kataloge

Zu unseren Programmen

Stepin auf Facebook

Stepin auf Instagram