Freiwilligenarbeit Peru: Eine großartige Zeit

Freiwilligenarbeit Peru: Eine großartige Zeit

Die Frage, warum Sophie denn ausgerechnet Freiwilligenarbeit Peru machen und als Volunteer dort arbeiten möchte, wurde ihr von so ungefähr jeder Person gestellt, der sie von ihrem Aufenthalt in Peru berichtet hat. Sie bleibt aber trotzdem die am schwierigsten zu beantwortende Frage.

Hallo Welt! Australien, Neuseeland, Thailand – und Peru

Ich bin letztes Jahr mit dem Abitur fertig geworden und habe mir ein Jahr zum Reisen genommen. Los ging es nach Australien, wo ich ca. 9 Monate gearbeitet habe und herumgereist bin – mit Abstechern nach Neuseeland und Thailand. Ich wollte jedoch immer auch schon etwas Soziales in diesem Jahr tun (auch wegen meines kommenden Medizinstudiums) und denjenigen Menschen helfen, die nicht die Chancen und Möglichkeiten besitzen, die ich, die aus einem hochentwickelten Land kommt, genieße.

Ein peruanisches Mädchen mit einem Hundewelpen in den HändenBevor ich nach Peru kam, war ich schon viermal in Amerika: In der Dominikanischen Republik, in Mexiko, Kuba und Costa Rica. Da ich mich bei jedem dieser Aufenthalte mehr in diesen Teil der Welt verliebt hatte – die wunderschönen Landschaften, die Tierwelt, die Sprache (Spanisch wollte ich schon immer lernen) und vor allem in die Menschen mit ihrer wunderbaren offenen, freundlichen und relaxten Art – wollte ich unbedingt dahin zurück, um dort eine Weile zu leben.

Ich wollte nicht wie in den vergangenen Malen »nur« als Tourist dort sein. Lateinamerika bedarf zudem einer Menge dieser sozialen Helfer in bestimmten Gebieten, also stand für mich fest, wieder dorthin zurückzukehren.

Ich wusste zunächst jedoch nicht, in welches Land genau ich gehen sollte, da ich ehrlich gesagt nicht viel über die zur Wahl stehenden Länder wusste. Glücklicherweise gehört ein Peruaner zu meinem Freundeskreis, der in Dresden studiert. Und als er davon hörte, dass auch Peru eines meiner Ziele sein könnte, überzeugte er mich ganz und gar davon, sein Heimatland zu bereisen. Und je mehr ich über Peru in Erfahrung brachte, desto begeisterter wurde ich. Und so trat ich meine Reise zur Freiwilligenarbeit in Peru an.

Meine kleinen Zwerge in San Blas

Mein Projekt war eine winzig kleine Vorschule in San Blas, Cusco. Die Gegend, durch die ich jeden Morgen ca. 15 Minuten laufen musste, um zur Arbeit zu kommen (immer bergauf!), war extrem arm und heruntergekommen. Die Vorschule bestand aus einem einzigen winzigen Zimmer, in dem es kaum Material gab, um die Gruppe von 14 drei- bis fünfjährigen Kindern zu unterhalten.

Sophies Kinder in PeruSie kamen jeden Tag von 8:30 – 13:00 Uhr zu mir dorthin. Meine Aufgabe bestand einfach darin, auf die Kleinen aufzupassen, mit ihnen zu spielen, mit ihnen verschiedene Bastel-, Mal- oder Schreibaufgaben zu bewältigen, sie nach Hause zu bringen oder ihnen einfach nur zuzuhören (leichter gesagt als getan, die Zwerge sprechen verdammt schnell!).

Was mich besonders beeindruckt hat, war, dass trotz der mangelnden Materialien oder des mangelnden Platzes die Kinder völlig vergnügt und fröhlich waren und zudem unheimlich kreativ. Wenn man sich überlegt, dass Kinder in Deutschland anfangen zu jammern, wenn sie ihre X-Box nicht haben…

Von Machu Picchu und anderen magischen Orten

Zeit zum Reisen hatte ich natürlich auch und ich wollte möglichst viel von diesem unglaublichen Land sehen! Da ich in Cusco gelebt habe, habe ich erst die Stadt und dann die unmittelbare Umgebung, sprich das Heilige Tal, Moray, Maras, Pisac, Sacsayhuaman u.v.m. erkundet. Allerdings könnte man sich auch wochenlang allein mit Cusco beschäftigen. Eine unglaubliche Stadt. Darauf folgte mein persönliches Highlight: Machu Picchu.

Zwei kleine Peruanerinnen mit einem HundIm Anschluss besuchte ich Arequipa, den Canon de Colca (ein weiteres Highlight!), Puno und den Titicacasee. Zudem unternahm ich eine 4-tägige Tour in den Regenwald vom Manu Nationalpark. Anschließend bin ich von Cusco nach Lima geflogen, bin dort einige Tage geblieben und dann ging es auch schon leider, leider nach Hause. Da gibt es noch so viel, was ich sehen muss!

Tipps für andere Volunteers…

Das ist schwierig, denn jeder erlebt seine Zeit als Volunteer anders, aber für mich ist alles, was man braucht, Kreativität, Offenheit und viel Humor!

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