Freiwilligenarbeit in Indonesien: Elisa als Volunteer auf Bali

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Aus der Oststeiermark in Österreich ins indonesische Bali in Südostasien – Elisa zog es nach ihrer Schulzeit auf die paradiesische Insel Nusa Penida. Hier war sie Teil des Schildkröten-Projektes und half als Volunteer unter anderem bei der Versorgung der Tiere. Was sie während der vier Wochen in Asien alles erlebt hat, verrät sie uns in ihrem Erfahrungsbericht.

»Ich würde immer wieder ein Freiwilligenprojekt mit Stepin machen, werde definitiv zurück nach Bali fliegen und empfehle es auch jedem, der ein Abenteuer wie ich erleben möchte.«

Nach meinem 18. Geburtstag begann für mich ein ganz neues Abenteuer, denn am 28. August 2016 machte ich mich auf den Weg nach Bali, um Freiwilligenarbeit zu leisten.

Meine erste Woche auf Bali

Nach einem 21-Stunden-Flug mit zwei Zwischenstopps – einen in Dubai und einen in Singapur – kam ich endlich auf Bali an und konnte es gar nicht erwarten mein Hotelzimmer zu betreten.

Mein erster Tipp für euch: Kauft niemals am Flughafen ein Taxiticket, denn es ist 4x so teuer wie normal. Ganz wichtig ist es zu verhandeln! Am besten ihr informiert euch vorher im Internet über die Preise. Da ich einen Tag bevor mein Projekt anfing ankam, konnte ich meinen ersten Tag frei gestalten. Am Strand zu entspannen war nach dem langen Flug sehr angenehm.

Kulturwoche in Ubud

Am nächsten Tag wurden alle Volunteers vom Flughafen abgeholt und nach Ubud gebracht, wo wir die obligatorische Kulturwoche verbrachten.

Affe im Monkey ForestDie Volunteer-Häuser sind rund um den Essensbereich verteilt. Man lebt zwischen den Einheimischen, mit denen man immer wieder ein Wort wechselt. Der berühmte Ubud Market ist nicht weit entfernt. Ich hatte sehr tolle Zimmerkollegen aus Deutschland, Italien, Frankreich und Saudi Arabien, in denen ich wirklich super Freunde fand.

Am ersten Tag der Kulturwoche wurden wir in Gruppen eingeteilt und bekamen einen Coordinator, der uns viel über Traditionen und Kultur erzählte. Außerdem sind wir zum Ubud Market und in den Monkey Forest gefahren – mein absolutes Highlight! Am Abend haben wir eine traditionelle Balinesische Tanz-Show angeschaut.

Mädchen in indonesischer TempelanlageDer Dienstag begann mit einem Balinesischen Sprachkurs. Am Nachmittag haben wir einen langen Spaziergang zu den Reisfeldern gemacht. Auch am Mittwochmorgen hatten wir einen Sprachkurs und später eine »Batik Painting Class«, die mir persönlich sehr viel Spaß machte.

Am Donnerstag und Freitag fand ein Balinesischer Kochkurs und eine »Balinese Flower offering Class« statt. Außerdem machten wir einen Ausflug zum berühmten Tempel Pura Tirta Empul und dem The Holy Water Tempel. Die Zeit zwischen dem Programm und auch die Wochenenden standen uns frei zur Verfügung und somit konnten wir auch verschiedenste Plätze Balis auf eigene Faust erkunden und genießen.

Weiter zur Insel Nusa Penida

Nach dem Wochenende musste ich mich von einigen meiner neugewonnenen Freunde verabschieden, denn ich machte mich auf den Weg nach Nusa Penida – eine kleine (vom Hafen Sanurs) 45 Minuten mit dem Boot entfernte Insel, welche wunderschön aber leider auch sehr vermüllt ist.

Diese Insel ist fast gar nicht vom Tourismus befallen, im Gegensatz zu Seminyak oder Kuta, wo ich die Wochenenden mit meinen einheimischen Freunden verbrachte.

Meine Arbeit im Schildkröten-Projekt

Auf Nusa Penida war es nicht nur meine Aufgabe die Schildköten zu verpflegen, sondern auch den Strand zu säubern, dabei zu helfen, die Auffangstation zu erweitern und zu verbessern sowie einheimische Kinder in Englisch zu unterrichten.

Elisa mit Babyschildkröte auf BaliAuch wenn es teilweise ganz schön anstrengend war, die Arbeit mit den Schildkröten war einfach wunderschön und ich vermisse es sehr. Eimer holen, mit Wasser befüllen, Schildkröten hinein, füttern, erst wenn jede fertig gefressen hat, wieder zurück in den großen Tank, Wasser ausleeren, neu befüllen und weiter zum nächsten Tank. Wenn der Tank schmutzig ist, muss man ihn säubern, während die Schildkröten fressen. Dann am Strand nach neuem Seegras und Korallen suchen und sie danach wieder in den frischen Tank geben. Der Strand ist nur zwei Minuten von der Station entfernt.

Die meist verletzten Schildkröten werden gepflegt und darauf trainiert, wieder ins Meer freigelassen zu werden. Jeden Freitag findet ein »Turtle Release« am Gamet Beach statt. Neben dem White Sand Beach ist er der schönste Strand, den ich jemals gesehen habe. Zu dem feinen, glitzernden schwarzen Sandstrand, kommt man nach einer holprigen Taxifahrt nur zu Fuß. Es lohnt sich aber wirklich, weil man erst durch die Freilassung der gesund gepflegten Schildkröten merkt, dass man wirklich etwas beigetragen hat. Genau für diesen Moment arbeiten wir Volunteers, denn wir konnten einem Tier wieder die Freiheit schenken.

Meine freie Zeit auf Bali

Wenn es gerade einmal nichts zu tun gab, gingen wir oft an den Strand und hörten Musik oder saßen einfach zusammen. Einmal machten wir einen Ausflug nach Crystal Bay. Dort kann man, wenn die Wellen nicht zu stark sind, sehr gut schnorcheln.

Paradiesischer Strand auf BaliIch empfehle einen Trip nach Atuh Beach, wo man wirklich gut den Sonnenaufgang sieht – ein unglaublich schönes Ereignis. Auch Angel’s Billabong und Broken Beach sind atemberaubend schön – hier kann man auch häufig Delfine sehen.

Ausflüge waren innerhalb meines einmonatigen Aufenthalts auf Bali immer möglich. Ich durfte dafür auch mal eine Einheit ausfallen lassen.

An den Wochenenden fuhr ich meistens nach Seminyak und Kuta, um meine Freunde zu besuchen. Aber ich habe auch verschiedenste Orte erkundet und versucht so viel Neues zu sehen, wie nur möglich. Der White Sand Beach, Blue Lagoon und die Gili-Inseln waren meine absoluten Highlights!

Mein Fazit des Volunteer-Aufenthaltes

Im Gesamten war dieser Monat der schönste und aufregendste meines ganzen Lebens.

Volunteers in IndonesienDas Gefühl, ganz alleine reisen zu dürfen, sich in ein neues Abenteuer zu stürzen und dabei dann auch noch etwas Gutes zu tun, ist einfach toll. Ich habe Freunde aus der ganzen Welt gefunden, welche ich fast schon als eigene Familie ansehe. Ich habe verschiedenste Strände, wunderschöne Wasserfälle und vieles mehr gesehen. Ich durfte eine neue Kultur kennenlernen und erleben. Es war einfach perfekt!

Ich würde immer wieder ein Freiwilligenprojekt mit Stepin machen, werde definitv zurück nach Bali fliegen und empfehle es auch jedem, der ein Abenteuer wie ich erleben möchte. Danke Stepin!

Eure Elisa

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