Freiwilligenarbeit USA: Aloha im Wildlife-Projekt auf Hawaii

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Schnorcheln mit Delfinen, Füttern der Flamingos und Zebras auf einer Farm und frische Papaya und Mangos bis zum Abwinken – das und mehr hat Susanne während ihrer Freiwilligenarbeit in den USA erleben dürfen. Trotz der körperlich anstrengenden Arbeit im Wildlife-Projekt hat Susanne auf Hawaii die Zeit ihres Lebens verbracht.

»Ich werde diesen einzigartigen Ort und viele der Tiere sehr vermissen, es war ein tolles Erlebnis!«

Bock auf ein großes Abenteuer mit tropischen Stränden, magischen Orten und 150 Tieren in deiner Obhut? Dann rate ich, die Koffer zu packen und als Volunteer nach Hawaii zu fliegen. Ich habe genau das für vier Wochen gemacht und hatte die Zeit meines Lebens!

Alltag im Freiwilligenprojekt

Im Wildlife-Projekt wird der Vormittag damit verbracht, alle hungrigen Tiere zu füttern und sich um die Gehege zu kümmern.

Volunteer Susanne umringt von Hunden und KatzenNachdem die drei Hunde und zwei Katzen gefüttert sind und das »Früchtebuffet« für die sieben Affen fertig ist, kommen weitere freiwillige Helfer (die meistens auf der Insel wohnen) und unterstützen bei der Arbeit.

Während der Fütterung muss man auf viele Kleinigkeiten achten, um alle Tiere glücklich zu machen. Um Kalani (ein weißer Kakadu) muss sich immer als erstes gekümmert werden, da er sonst anfängt, rumzuschreien wie ein kleines Kind. Das tut er auch, wenn du vergisst, das Radio anzumachen. Wer die Gänse füttert, muss aufpassen, dass kein Schaf kommt und das Essen klaut.

Die anfängliche Angst vor Büffel Cody war unbegründet, da er auf Grund seines »best buddys« – dem Esel (ja, Esel und Büffel zusammen im Gehege!) – immer ruhig und gelassen ist. Bei Zelda dem Schaf ist allerdings Vorsicht geboten, einmal nicht im Blick wird sie dich rammen.

Landschildkröte auf HawaiiWährend ein Volunteer alle Tiere in der Hütte versorgt (Vögel, die Ratte Winston, Meerschweinchen, Mäuse und Chinchillas), kümmert sich eine zweite Person um die Papageien, Eulen, Falken und Fasane. Hier hat jeder sein eigenes »Haustier«, sei es eine Schildkröte oder ein Huhn. Auch diese Tiere müssen natürlich gefüttert werden.

Die nächste Area sind die Wetlands: Achtung! Elton, der schwarze Schwan ist eine kleine Diva und schnappt gerne nach der Person, die ihm frisches Wasser geben will. Die Flamingos sind die einzigen Tiere auf der Farm, die Krach mögen, in allen anderen Areas heißt es: Langsam bewegen!

Zebras auf HawaiiNachdem hier auch alle gefüttert sind, dürfen die zwei Zebras aus ihren Gehegen. Auf dem Weg zurück zur Hütte kommt man an »dumm, dümmer und am dümmsten« vorbei – die Schafe und Ziegen, die Alpakas und »big bird« – der Strauß.

Hier findet man in jedem Gehege eine Schildkröte – damit den Tieren nicht langweilig wird. Jetzt ist es Zeit für die Nachspeise: Jedes Tier bekommt ein wenig Salat, Bananen, Papaya, Mangos, Erdbeeren, etc. Um circa 11:00 Uhr sind dann hoffentlich alle satt und bis 16:00 Uhr bleibt das auch so.

Der entspannte Nachmittag

Die Nachmittags-Fütterung ist relativ entspannt, da alle Gehege sauber sind und jeder bereits Wasser hat.

High Five mit einem AffenAm liebsten habe ich Booboo gefüttert, ein Affe, der jeden Abend ein »Peanutbutter and Jelly«-Sandwich bekommen hat. Aber auch die Baby-Sträuße stehen ganz oben auf meiner Liste, weil sie ihr Futter immer übersehen haben (und wirklich aus dem Grund weil sie einfach dumm sind!).

In den Mittagspausen musste ich manchmal helfen, ein Gehege von Grund auf zu reinigen oder auf Mouse, den Welpen, aufpassen. Oft bin ich trotzdem noch für eine Stunde an den Strand gefahren oder einfach in Kona spazieren gegangen. Abends gab es dann immer viel zu essen: den leckersten Salat überhaupt (immer mit frischer Mango, Erdbeeren, Tomaten, Papaya oder Avocado) als Vorspeise und eine variierende Hauptspeise.

Danach wurde noch ein Stündchen ferngesehen. Hier endeten die ereignisreichen Tage und ich bin jeden Abend erschöpft in mein Bett gefallen.

In der Freizeit wird Hawaii erkundet

Jede Woche stehen uns Volunteers ein ganzer Tag und zwei Nachmittage Freizeit zu. Alle Helfer haben zusammen ein Auto, mit dem sie überall hinfahren dürfen. Ich besuchte viele Strände, schnorchelte und wanderte viel.

Jeder internationale Volunteer wird auf eine Inseltour geschickt, auf der man den aktiven Vulkan besichtigt, in einem wunderschönen Haus übernachtet (mit genialem Frühstück!) sowie wunderschöne Wasserfälle passiert. Einer der Tage auf der Insel war so genial, dass ich es immer noch nicht glauben kann: Morgens sind wir an den Green Sand Beach gefahren; wir standen auf der Ladefläche eines Trucks um dorthin zu gelangen. Danach haben wir zu Mittag Früchte aus der Region gegessen. Ich hab immer noch keine Ahnung, was das teilweise war.

Sonnenuntergang auf HawaiiBeim Schnorcheln habe ich nicht nur viele bunte Fische, sondern auch circa 50 Delfine hautnah gesehen! Der anschließende Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea und der unglaubliche Sternenhimmel haben mir den Rest gegeben.

Abgeschlossen haben wir den Tag mit Pizza und Kuchen am Magic Sands Beach. Ein Traum! Doch um ehrlich zu sein ist auf Hawaii jeder Tag einfach nur geil!

Die Volunteer-Unterkunft

Die Farm liegt circa 10 Minuten mit dem Auto von der Hauptstraße Konas und dem Strand entfernt. Ich bin gerne durch den Alii Drive geschlendert. Das Grundstück an sich ist relativ groß, das Haus steht in der Mitte.

Wildlife-Projekt auf HawaiiIch war in einem kleinen 1-Zimmer-Apartment direkt neben dem Haupthaus untergebracht, hatte also meine eigene kleine Küche und mein eigenes Badezimmer. Wenn allerdings mehr internationale Helfer gleichzeitig vor Ort sind, teilen sich zwei Personen das Apartment.

Ich habe mich dort immer sehr wohl gefühlt und es hat mir an nichts gefehlt. Und falls doch mal was nicht passt: einfach ansprechen, dir wird sofort geholfen!

Mein Fazit

Ich habe auf Hawaii sehr viele nette Menschen kennengelernt und viele von ihnen werde ich hoffentlich wiedersehen. Alles in allem ist die Arbeit auf der Farm körperlich anstrengend und man braucht gute Nerven, da klare Regeln auf der Farm herrschen und ein genauer Plan einzuhalten ist. Die Hitze macht das natürlich nicht einfacher.

Allerdings muss nicht jeder so verrückt sein wie ich und jede freie Minute dafür nutzen, einen weiteren Fleck der Insel zu sehen; dadurch haben mir die vier Wochen doch sehr viel Power geraubt. Doch wenn man schon mal auf Hawaii ist, dann will man ja auch vieles entdecken.

Ich werde diesen einzigartigen Ort und viele der Tiere sehr vermissen, es war ein tolles Erlebnis!

»Mahalo« (Vielen Dank),
Eure Susanne

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