Freiwilligenarbeit auf den Philippinen: Englisch unterrichten im Paradies

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Ella (28) konnte es kaum erwarten, endlich mal raus aus ihrem Alltag und vor allem raus aus ihrem stressigen Vollzeitjob zu kommen. Raus in die schöne weite Welt, um neue Energie zu tanken und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Im Frühjahr 2016 nahm sie am Volunteer-Projekt »Englischunterricht auf den Philippinen« teil und reiste für zwei Wochen auf die wunderschöne Insel Palawan im Westen des Landes. In ihrem Erfahrungsbericht beschreibt Ella unter anderem die Volunteer-Unterkunft und ihren Tagesablauf als Lehrerin in Asien. 

Es war eine unvergesslich schöne Zeit.

Englisch zählt auf den Philippinen als offizielle zweite Landessprache, somit ist die Kommunikation mit den Einheimischen sehr einfach. Die Arbeit mit den Schulkindern ist durch bereits vorhandene Englischkenntnisse umso interessanter, denn der Unterricht kann auf einem gehobenen Level stattfinden.

Ein toller Start: Kulturwoche

Volunteers-PhilippinenDie Kulturwoche war wirklich toll. Man lernt sehr viel über Land und Leute und bekommt einiges zu sehen. Vor Ort ist alles sehr gut organisiert und es gibt jeden Tag unterschiedliche und abwechslungsreiche Programmpunkte. Auch seine neuen Volunteer-Kollegen lernt man während der Kulturwoche intensiv kennen, bevor jeder mit seinen individuellen Projekten loslegt.

Meine Volunteer-Unterkunft

Das Camp auf der Insel Palawan ist umwerfend schön und sauber – einer der schönsten Plätze im Umkreis mit perfekter Lage direkt am Strand. Die Zimmer sind mit Klimaanlage ausgestattet, die Betten bequem und auch für frische Bettwäsche wird immer gesorgt. Die Verpflegung, drei Mal am Tag, ist vielseitig, lokal und super lecker. Täglich werden frische Früchte serviert. Die tollen Bambus-Hütten mit Blick aufs Meer laden zum entspannten Lesen oder gemütlichen Beisammensein nach Feierabend ein.

Volunteer-Camp-PhilippinenAuf den Philippinen und so auch in meiner Volunteer-Unterkunft, ist es nicht selbstverständlich, permanent Strom und Wasser zu haben. Es kommt vor, dass es ab und an für längere Zeit ausbleibt, doch man lernt mit solchen Umständen umzugehen und wächst daran.

Das Team ist sehr bemüht, den Volunteers den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Sie stehen jederzeit zur Verfügung, haben immer ein offenes Ohr und sind sehr interessiert daran, zu erfahren, wo man her kommt, wie es einem geht und, ob man sich wohlfühlt.

Mein Tagesablauf als Lehrerin

Der Tag startete mit einem einfachen Frühstück um 08:00 Uhr. Um 09:00 Uhr hat dann der Unterricht begonnen. Der Fußweg zur Schule dauert nicht einmal eine Minute, denn die Schule befindet sich direkt gegenüber der Unterkunft. Basierend auf meinem Lehrplan, den ich Tag für Tag mit den zur Verfügung stehenden Lehrbüchern neu aufsetzte, habe ich den Unterricht durchgeführt. Meine Unterrichtseinheiten beinhalteten z.B. Grammatikübungen, neue Vokabeln, Mathematik, Rechtschreibübungen etc.

Ella unterrichtet Kinder auf den PhilippinenDie erste Unterrichtshälfte ging von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Um 14:00 Uhr fing dann die zweite Unterrichtshälfte für weitere zwei Stunden an. In der Zwischenzeit bin ich zurück ins Camp gegangen, wo um 12:00 Uhr ein leckeres Mittagessen serviert wurde.

Die Mittagspause habe ich zum Relaxen, Schwimmen oder zur Planung des weiteren Tages genutzt. Bei gemeinsamen Abendessen mit den anderen Volunteers, habe ich die Tage gemütlich ausklingen lassen. Zu der Zeit, in der ich im Projekt war, waren 17 andere freiwillige Helfer vor Ort. Es war also immer etwas los und langweilig wurde es nie.

Das Arbeiten mit den Kindern macht super viel Spaß. Die Kinder sind total respektvoll, lernbereit und zum Knuddeln süß. Ich habe die Kinder sehr schnell ins Herz geschlossen.

Und in der Freizeit?

Die Insel Palawan hat so einiges zu bieten. Palawan gilt als eine der schönsten Insel auf den Philippinen. An den Wochenenden haben sich je nach persönlichen Interessen, einzelne Volunteers zu Gruppen zusammengeschlossen, um gemeinsame Wochenendtrips zu unternehmen.

Landschaft-PhilippinenUmliegend befinden sich mehrere schöne Inseln, die man mit einem gemieteten Boot wunderbar erreichen kann. Die nächstgrößere Stadt, die zum Shoppen einlädt, ist Puerto Princessa.

Sie befindet sich ca. 1,5 Stunden vom Tigman Village entfernt. Der längste, unterirdische Fluss der Welt, der Underground River ist ca. 2,5 Fahrstunden vom Camp entfernt und sehr lohnenswert für ein Wochenendausflug. Auch einen Ausflug nach Port Barton und El Nido sollte man auf keinen Fall verpassen.

Mein Fazit

Es war eine unvergesslich schöne Zeit. Ich habe alle ins Herz geschlossen und möchte diese Zeit nie missen. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen, solch eine Erfahrung einmal selbst zu sammeln. Bedingt durch meine Arbeit, war ein längerer Aufenthalt leider nicht möglich. Ich kann euch aber raten: Bleibt so lange, wie ihr nur könnt. Es ist es wert!

Eure Ella

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