Farina in Neuseeland #5: Good byes & back in Germany

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High School-Stipendiatin Farina ist zurück in Deutschland. Sie hat bei ihrem Schüleraustausch in Neuseeland traumhafte Monate verbracht und lässt für uns nochmal ihre Zeit Revue passieren. Außerdem berichtet sie in ihrem Abschlussbericht von ihrer Rückkehr nach Niedersachsen.

Unglaublich vorstellbar, dass schon wieder alles vorüber ist.
Jetzt bin ich schon wieder länger in Deutschland und alles ist wieder beim Alten.

Mein letzter Monat in Neuseeland:
Ende November habe ich an einem wunderschönen Ausritt über drei Stunden durch das Rubicon Valley teilgenommen. Mit toller Aussicht auf dem Sattel der Pferde hatte man ein richtiges Westernfeeling! Am Tag danach war eigentlich ein Bootstrip Farina in Akaroaangesagt, der wegen des schlechten, unberechenbaren neuseeländischen Wetters leider ausfiel. Dafür waren wir bowlen und eislaufen.

Ein weiteres Highlight war Akaroa
Wir sind also los zu den grünen Hügeln und dem beliebten Küstenort auf der Halbinsel unter Christchurch. Dort angekommen haben wir die Gruppe aufgeteilt. Die Einen sind mit Delfinen schwimmen gewesen, die Anderen haben einen Bootstrip gemacht. Ich war auf dem Boot, dort konnte man die seltenen Hektordelfine auch sehr gut beobachten. Sie sind ganz nah ans Boot gekommen und haben in den Wellen gespielt.
Noch nie zuvor habe ich Delfine gesehen und es war ein wunderbares Erlebnis, die außergewöhnlichen Tiere mal in live zu sehen. Wir hatten einen warmen sonnigen Tag erwischt, sodass wir danach noch schön in der Stadt bummeln konnten.

Das mit dem Wetter ist in Neuseeland so eine Sache…
An einem anderen Tag bin ich nach Christchurch gefahren. Es war superschön – wolkenloser Himmel und warm; ich also in Hotpants, Top und leichter Strickjacke. Ich war dann im bekannten Canterbury Museum für etwa zwei Stunden. Als ich herauskam war ich so schockiert. Grauer Himmel, strömender Regen und kalt wie sonst was, suuuper danke! Das kommt hier so oft vor, dass man eigentlich immer für alles gerüstet sein muss!

Dann war im November noch ein Treffen im Spencers‘ Park aller Austauschschüler von überall auf der Welt aus High Schools in ganz Christchurch, es war echt cool, ich habe wiedermal so viele nette Leute kennengelernt und es ist so schön zu sagen, dass man nun Freunde auf der ganzen Welt hat! Mit ein paar von Denen haben wir uns bei einem Freund von anderen Austauschschülern, einem Maori, einer der Wenigen, die ich in Neuseeland getroffen habe, nochmal wiedergetroffen und waren im Meer schwimmen, es war ein toller Abend!

Vorher war ich noch in einem Erlebnispark, namens Ferrymead, wo unsere GruppeFarinas eigenes Lamm zuerst altertümlich eingekleidet wurde, mit Kleidern und Hüten, die Jungs in Anzügen und dann durch das Gelände auf dem alte neuseeländische Häuser aufgebaut waren, geführt wurden. Man hat erlebt, wie es vor 100 Jahren in Neuseeland gewesen ist, altes Kino, Schule oder Bäckerei, ein echt interessanter Einblick in das frühere Leben in Canterbury! Die Tage vergingen wie im Flug… Ich hab erst gar nicht realisiert wie schnell die Zeit einfach vergangen ist.

Ein echt cooles Erlebnis war noch Christmas in the park in Christchurch. Das ist eine Veranstaltung wo Hunderttausende von Menschen aus ganz Christchurch hinkommen, sich Picknickdecken und Snacks mitbringen und auf einer riesigen Bühne bekannte Sänger und Gruppen Weihnachtslieder singen. Ich war dort mit einer Kiwifreundin und ihrer Familie und dann kamen auch noch andere Freunde dazu und es war wirklich schön! Alle waren fröhlich und in Weihnachtsstimmung. In Weihnachtsstimmung bei 20 Grad?! Hmm, für mich war das echt komisch alle in Weihnachtsmützen und T-Shirt zu sehen so kurz vor Weihnachten, einfach ein kompletter Unterschied zu Deutschland, eben einfach anders, aber immer wieder interessant, wie komplett unterschiedlich die Sitten und Zeiten überall sind!

Nur noch 10 TAGE bis zu meinem Rückflug! Wow.

Heute habe ich segeln gelernt, eine witzige Erfahrung, weil ich es noch nie zuvor gemacht habe, aber so schwer ist es garnicht, nur allein im Boot echt anstrengend! Abends bin ich dann noch mit Freunden von hier ins Kino gegangen. Was hier ganz anders ist. Man darf sich Essen und Getränke mit ins Kino nehmen, es ist ganz normal vorher im Supermarkt noch Kleinigkeiten zu kaufen!

Mein Abschied
Das letzte Wochenende in Neuseeland war ich mit Freunden auf einem Youth Camp in Mt Hutt. Es hat so viel Farinas AbschlussfeierSpaß gemacht und war noch eine letzte tolle Zeit. Ein paar Tage vorm Abflug habe ich eine Abschiedsfeier gemacht, wo nochmal alle herkamen und Goodbye gesagt haben, es war echt warm, wir waren im Pool und hatten ganz viel Spaß, aber am Ende war es wirklich traurig alle gehen zu lassen, mit denen man in den letzten fünf Monaten so viel erlebt hat! Ich hab sie so ins Herz geschlossen, aber wir haben uns versprochen in Kontakt zu bleiben.

Schließlich hatte ich noch ein paar schöne letzte Tage mit meiner Familie, die mir zum Abschied ganz lieb eine Kette und Ohrringe geschenkt haben! Der Abschied fiel mir sehr schwer, alles war so unwirklich und ich hatte ein ganz komisches Gefühl alle am Flughafen so stehen zu lassen und zu wissen, dass man die Menschen mit denen man jeden Tag verbracht hat und zu denen man so eine starke Verbindung hatte, für eine längere Zeit nicht sehen wird. Meine Gastmama hat mir gesagt, das ist doch erst der Anfang Farina! Sie weiß eben genau, dass ich sicher zurückkommen werde und das nicht nur einmal :-)

I’m back!
Auf dem Flug lief zum Glück alles gut, war manchmal ein bisschen langweilig alleine, aber ich hatte ganz nette Leute neben mir. Super aufgeregt kam ich dann in Hamburg an, wo ich die Mitarbeiter am Flughafen schön auf Englisch begrüßte, na klasse! War mir dann aber auch egal, die Vorfreude stieg…
Dann ging die Tür auf und meine Familie und meine beste Freundin standen mit großen Schildern da! Es war wunderbar sie wiederzusehen und in die Arme zu schließen. Nach einer längeren Zeit, in der man sich nicht gesehen hat, lernt man irgendwie mehr die Menschen, die man liebt, mehr zu schätzen und versteht sich manchmal sogar besser! Als ich zuhause ankam und erstmal das komplette Haus inspizieren musste, sprangen Freunde von mir aus der Abstellkammer und machten den Moment perfekt!

Der Alltag hat mich wieder
Die erste Woche hatte ich noch echt Schlafprobleme mit dem Jetlag, aber auch Schwierigkeiten vernünftig Deutsch zu sprechen, mir fielen die Wörter nur auf Englisch ein! Aber das hat sich alles wieder gelegt und Alltag ist zurückgekehrt. Schule ist, da ich in meinen alten Jahrgang wieder zurückgegangen bin natürlich superstressig, aber ich bin wieder gut reingekommen.
Ich vermisse mein Leben in Neuseeland schon sehr oft und wünschte ich hätte länger bleiben können, aber weiß auch, dass ich nach der Schule wieder hinfahren werde, ich hab ja noch nicht alles von dem schönen Land gesehen!
Es ist einfach eine super Erfahrung, die einen unheimlich weiterbringt und das Beste ist, was ich hätte machen können.

Danke an Stepin, dass ihr mir das wunderbare Erlebnis ermöglicht habt, ich werde das nie vergessen!

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About Farina

Farina

Farina war 2014 eine der vier Stepin-Stipendiatinnen und durfte ein halbes Jahr an der Rangiora High School in Christchurch, Neuseeland, verbringen. Hier auf der Weltneugier hat sie in regelmäßigen Abständen von ihren Erlebnissen im “Land der weißen Wolke” berichtet.


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