Farina in Neuseeland #4: Ein aufregender vorletzter Monat

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Unsere High School-Stipendiatin Farina ist jetzt schon 4 Monate am anderen Ende der Welt – zum Schüleraustausch in Neuseeland. Erlebt hat sie schon so einiges: Von einer Bootstour, über einen Skiurlaub und einen Westcoast Trip bis hin zum Fallschirmspringen war alles dabei! Auch diesen Monat berichtet sie auf der Weltneugier von ihren spannenden Erlebnissen Down Under: Die Schulferien haben begonnen und es gibt genug Zeit, den Aufenthalt in Neuseeland in vollen Zügen zu genießen.

Und schon ist der vorletzte Monat in diesem wunderbaren Land vorüber…

Ich habe mich hier echt gut eingelebt und an alles so richtig gewöhnt. Von vielen Kiwis bekomme ich gesagt, dass ich mir schon den Kiwi-Akzent angeeignet habe. Das macht einen irgendwie stolz! Manchmal kann es aber auch nicht so gut sein, sich an ALLES zu gewöhnen. Zum Beispiel habe ich doch tatsächlich typisch neuseeländische Schokolade als Weihnachtsgeschenke gekauft, weil ich mich an sie gewöhnt habe. Als ich dann ein Paket von Zuhause bekommen habe, worüber ich mich riesig gefreut habe und deutsche Schokolade gegessen habe, habe ich mich doch echt gewundert, dass ich neuseeländische Schokolade so superlecker fand!

Am 5. November war der letzte offizielle Schultag, bevor die Seniors in die ‚studybreak‘ gegangen sind, um sich auf die Exams vorzubereiten. Alle Austauschschüler haben jetzt noch bis Anfang Dezember ein spezielles Programm von der Schule: Wir unternehmen viele Trips, reisen und in der Schule machen wir z.B. eine Power Point Präsentation, kochen, haben die Fächer Kunst oder Electronics.

Wir waren unter anderem in Christchurch zur größten A&P Show Neuseelands. Das ist eine riesige Landwirtschaftsshow mit vielen Farmtieren, Traktorenausstellungen, vielen Ständen von lokalen Händlern und verschiedenen Attraktionen wie Springreiten oder Wettkämpfen im Schafe scheren, Holz hacken und so weiter. Es war echt cool das alles zu sehen und mitzuerleben.

Farina in Neuseeland: Jetboating in Hanmer SpringsLetzten Mittwoch waren wir in Hanmer Springs, einem berühmten Ferienort hier, der bekannt für seine natürlichen, heißen Quellen ist. Dort waren wir jet boating. Das hat soo viel Spaß gemacht und die Strömung des Flusses war wirklich stark. Dann waren wir noch in den hot pools baden – echt entspannend, aber wir durften wegen der Amöben nicht unseren Kopf in den natürlichen Pools unter Wasser tauchen!

Diesen Monat habe ich außerdem ein Muss hier in Neuseeland erlebt: Ich habe in einem Zoo einen Kiwi gesehen. In echt finde ich, sehen sie noch unbeholfener aus, aber süß. Danach sind wir Kajak auf dem Avon River durch Christchurch gefahren. Meine Freundin, mit der ich in einem Kajak war, hat 20$ im Fluss gefunden, die wir dann herausgefischt haben. Hatten wir Glück!

Als noch richtige Schule war, habe ich mit Freunden gewichtelt (secret santa), was echt witzig war. Ich habe natürlich ‚pineapple lumps‘ bekommen. Das ist echt bekannt hier: Ananas umwickelt mit Schokolade, nicht jedermanns Geschmack!

Diesen Monat ist meine Cousine in Deutschland gestorben, das hat mich wirklich mitgenommen und zu dem Zeitpunkt habe ich mir einfach nur gewünscht Zuhause bei meiner Familie zu sein. Es war wirklich hart das alles alleine zu verarbeiten, aber meine Gastfamilie hat mich sehr viel unterstützt und getröstet. Ich wünsche keinen Austauschschüler in eine Situation wie diese, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, es macht einen auch stärker.

Ich kann nicht glauben, dass schon vier Monate herum sind, es fühlt sich alles so schnell an. Vermutlich weil man jeden Tag neue Dinge erlebt und realisiert, sodass die Zeit wie im Flug vergeht.

Typisch neuseeländisch habe ich Freunden von meiner Gastfamilie, die natürlich auch Schafe haben (wer, der hier auf dem Land wohnt, hat keine…) geholfen, die Lämmer zur Welt zu bringen und die Flaschenlämmer zu füttern. Alle helfen sich hier gegenseitig mit solchen Sachen, das ist schön zu sehen.
Mit Freunden habe ich in diesem Monat auch viel unternommen: Wir haben gebacken, sind ins Kino gegangen oder waren shoppen – solche Sachen. Und wir waren in einem Café frühstücken und haben den Geburtstag einer Freundin gefeiert. Ich mache schon manchmal was mit anderen Austauschschülern, auch mit Deutschen, aber wir haben uns daran gewöhnt Englisch zu sprechen, weil es jetzt irgendwie einfach dazugehört.

Morgen steht ein Ausritt in die Berge an, da freue ich mich schon riesig drauf.

Liebe Grüße ins kalte Deutschland! Hier wird es langsam aber sicher Sommer!

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About Farina

Farina

Farina war 2014 eine der vier Stepin-Stipendiatinnen und durfte ein halbes Jahr an der Rangiora High School in Christchurch, Neuseeland, verbringen. Hier auf der Weltneugier hat sie in regelmäßigen Abständen von ihren Erlebnissen im “Land der weißen Wolke” berichtet.


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