Farina in Neuseeland #2: Ein erlebnisreicher zweiter Monat

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In Farinas ersten Bericht ging es um ihre ersten Eindrücke, die sie bei der Ankunft in Neuseeland und ihrer neuen Schule, der Rangiora High School, sammeln konnte. Heute erzählt unserere Stipendiatin von ihrem Trips mit der Gastfamilie und der Schule.

Und schon ist der zweite Monat vorüber, in dem ich unglaublich viel erlebt habe!

Mit meiner Gastfamilie habe ich zum Beispiel einen Trip zum Diamond harbour gemacht. Wir sind mit dem Boot zu einer kleinen Insel rüber gefahren, um dann dort die Insel zu Fuß zu erkunden. Vorher sind wir durch Christchurch gefahren, es war wirklich heftig wie man die Erdbebenschäden noch jetzt sehen konnte, dass zum Beispiel jeden Tag Laster das Abwasser aus den beschädigten Kanälen pumpen müssen und ich konnte das beschädigte Haus von Freunden meiner Gastfamilie anschauen, es war wirklich interessant aber auch gewaltig, was die Natur alles anrichten kann. Die Familie ist seitdem über viermal umgezogen, aber die Versicherung wird den größten Teil ersetzen.

Farina erkundet Neuseeland

Dann bin ich Mitte des Monats für ein Wochenende mit meiner Gastmutter nach Picton geflogen, es war einfach nur atemberaubend! Wir sind von Christchurch mit dem kleinsten Flugzeug von Air New Zealand losgeflogen, 19 Personen, nur Fensterplätze und der Kapitän persönlich hat unsere Tickets gecheckt. Auf dem Flug konnte ich beide Küsten von Neuseeland sehen, durch das eine Fenster schneebedeckte Gebirge, durch das andere endloses Meer.

In Picton angekommen haben wir eine sehr lange Bootstour durch die verschiedenen Buchten gemacht, es war ein toller Tag und die Aussichten waren superschön! Das Boot mit dem wir gefahren sind, bringt immer die Post und andere Pakete zu den Bewohnern in den Buchten, die ziemlich allein in den großen Wäldern leben und wenig Kontakt zum Festland haben, einer Familie haben wir sogar einen Fernseher gebracht, wirklich interessant zu sehen wie die Menschen dort mit so wenig zurecht kommen.

Farina am Diamond HarbourAußerdem habe ich viele Trips mit adventure education von meiner Schule aus unternommen, nur zu empfehlen! Wir waren Ski fahren, es war das erste Mal, dass ich Ski oder Snowboard fahren gewesen bin, deshalb hatte ich keine Ahnung was mich erwartet. Ausrüstung und Tipps konnte ich zum Glück von meiner erfahrenen Gastfamilie leihen, so war ich ganz gut vorbereitet. Ich habe dann snowboarden gewählt, am Anfang war es echt schwer und frustrierend, doch je mehr ich reinkam, desto mehr hat es Spaß gemacht!

An einem Samstag war dann der berühmte Year 12 Formal der Rangiora High School, das ist ein Ball der Schule, wo es beliebt ist, sich eine Limousine zu mieten, die alle nach der Reihe abholt und zum Formal bringt. Es hat echt viel Spaß gemacht, wir haben viel getanzt und wieder mal viel gegessen!

Farina mit ihren Freundinnen im Ballkleid

Das Essen hier ist ein bisschen anders, Take aways sind sehr beliebt, aber echt lecker! Mein Lieblingsgericht ist bis jetzt vermutlich Fish & Chips und Pavlova, ein berühmtes Dessert hier. Die nächsten Tage war ich ziemlich krank, denn die Grippewelle ging hier herum. Nachdem ich mich davon erholt habe sind wir mit den Internationals meiner Schule nach Kaikoura gefahren und konnten den seltenen Ausblick von schneebedeckten Bergen und Küste zur gleichen Zeit betrachten! Dort konnte man Babyseehunde beobachten, die immer zu einem Wasserfall hochschwimmen, das war echt cool! Nur ein bisschen schade, dass gerade an dem Tag auch Mufti day, das heißt Tag ohne Schuluniform, war.

Letzten Donnerstag war ich mit auf einem Biologieausflug an einer Universität, wo wir mikroskopiert haben. Am Ende mussten wir auch eine Prüfung machen, für mich eher unwichtig aber die Kiwis können damit Credits sammeln. In der Schule ist alles soweit gut, in Hospitality müssen wir ein mexikanisches Mittagessen vorbereiten und kochen und in Textiles & Fashion dürfen wir eigene Kleidungsstücke nähen.

Farina und ihre Freundinnen: Ein Ausflug nach Kaikoura

Neuseeländische Freunde habe ich auch schon welche gefunden, die mir über die Zeit hier schon echt ans Herz gewachsen sind. Mit zwei von denen war ich auf einem Konzert der neuseeländischen Band Broods, war eine tolle Erfahrung! Was mir an den Kiwis so aufgefallen ist, ist dass sie immer locker drauf sind, nie Stress oder Eile und immer entspannt. Manchmal vermisse ich meine Familie schon ziemlich, aber man hat hier so viel Ablenkung, dass man gar nicht so viel Zeit hat, an Deutschland zu denken.

Ein Highlight in diesem Monat war auf jeden Fall noch Klettern und Bogenschießen am letzten Freitag, es hat Riesenspaß gemacht, besonders die Wettbewerbe im Bogenschießen am Ende, beispielsweise Deutschland, weil wir so viele deutsche Austauschschüler waren, gegen den Rest der Welt und Deutschland hat gewonnen und damit liebe Grüße aus Neuseeland!

Und wieder ein schöner Bericht, der unsere Sehnsucht nach Neuseeland größer werden lässt, vielen Dank ;-)
In Farinas nächsten Bericht erfahren wir von einem Ferientrip an die Westküste und Urlaub mit ihrer Gastfamilie.

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Ein Kommentar

  1. Marion Marx

    11. November 2014 at 17:26

    Hey Farina,wie unglaublich – was Du bereits alles erlebt und gesehen hast. Mit Deinen Beschreibungen und den Fotos fühlt man sich auch irgendwie mittendrin im Geschehen. Lass es Dir weiter gut gehen und bleib gesund. Bis bald. Gruß MM

    Antworten

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About Farina

Farina

Farina war 2014 eine der vier Stepin-Stipendiatinnen und durfte ein halbes Jahr an der Rangiora High School in Christchurch, Neuseeland, verbringen. Hier auf der Weltneugier hat sie in regelmäßigen Abständen von ihren Erlebnissen im “Land der weißen Wolke” berichtet.


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