Farina in Neuseeland #1: Hello from Aotearoa!

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Auch 2014 haben wir wieder ein Stipendium für einen High School Aufenthalt in Neuseeland vergeben. Die glückliche Gewinnerin Farina wird für 5 Monate an die Rangiora High School in der Nähe von Christchurch gehen. Wir gratulieren ihr und sind gespannt, was sie uns über ihren Aufenthalt im Land der langen weißen Wolke berichten wird. Hier ist nun ihr erster Bericht über die Anreise und das Ankommen in ihrer neuen Heimat.

Jetzt bin ich schon seit über zwei Wochen hier in Neuseeland, unglaublich wie die Zeit vergeht!

Aber mal von vorne angefangen. Am 15. Juli 2014 bin ich gegen Mittag mit der Bahn nach Frankfurt gefahren. Der Abschied von meinen Freunden fiel zwar echt schwer, aber nach einer Zeit im Zug kam auch schon die Vorfreude auf das halbe Jahr an einer High School in Neuseeland auf. Es war ein echt komisches Gefühl zu wissen, dass man die nächsten fünf Monate am anderen Ende der Welt, in einer anderen Familie und ohne jemanden zu kennen, verbringen wird. Erst einmal ging es in sechs Stunden mit dem Flieger nach Dubai, wo uns brennende Hitze und schwüle Luft erwartete. Nach dem 18-Stunden-Flug nach Melbourne waren wir alle etwas fertig, aber auch froh darüber, dass der größte Teil des Fluges jetzt schon mal überstanden war.

Farina mit ihrem Gastbruder

Endlich in Auckland angekommen, mussten wir erstmal durch die doch sehr strikten Sicherheitskontrollen Neuseelands durch, samt Schnüffelhunden und gründlicher Befragung nach dem Inhalt unseres Gepäcks. Als wir aus dem Gebäude ins Freie traten, merkten wir als erstes: „Oh Gott, ist das kalt!“ Aber dann sind wir mit einem Shuttlebus in Gruppen zu einer Mädchen-High School gefahren (ich wollte fast auf der Fahrerseite einsteigen, bis ich realisiert habe, dass hier ja Linksverkehr ist). Abends sind wir dann noch zu einer Mall gegangen, um wach zu bleiben, aber die meisten lagen durch den Jetlag schon 8 Uhr abends im Bett.

Ein bisschen ausgeschlafener sind wir am nächsten Tag nach ein paar Vorträgen über Touren in Neuseeland sowie Regeln und Verhalten im Gastland in ein Museum gefahren, welches eine atemberaubende Lage auf einem Berg mit Aussicht über ganz Auckland hatte. Das Panorama dort könnte das vom Skytower aber niemals toppen, auf den es als nächstes ging. Der Blick und das gute Wetter waren traumhaft, aber die Sicht durch den Glasboden an manchen Stellen hat einem doch etwas Angst gemacht…

Weltneugier: Blick vom Aukland Skytower

Am Samstag ging es dann endlich in die Gastfamilie. Am Flughafen in Christchurch wartete auch schon meine Gastmutter mit meinem kleinen Gastbruder und meiner Gastschwester auf mich. Ich habe mich total gefreut, sie endlich in real life zu sehen, weil ich sie vorher nur von einem Foto kannte. Meine Gastgeschwister hatten für mich sogar ein Schild mit meinem Namen drauf gebastelt. Zuhause wurde mir dann alles gezeigt, die kleine Farm mit Hühnern, Enten, Schafen und Kaninchen. Am Sonntag sind wir alle zusammen zur Kirche nach Rangiora, der Ort meiner High School, gefahren. Die ist wirklich total anders als in Deutschland! Man singt sehr häufig, klatscht und lacht und alles ist ein bisschen lebendiger, das hat mir echt gefallen.

Mein erster Schultag – Das erste, was ich dachte, war: „Mann, ist das riesig hier!“

Es gibt so viele Häuser und verschieden Räume, das war am Anfang wirklich verwirrend. An dem Tag waren wir eigentlich nur in der Bibliothek mit allen Austauschschülern, mussten einen Englischtest machen und haben unsere Fächer gewählt, wobei ich wirklich positiv überrascht über die große Auswahl war. Ich habe gewählt: Photography, Hospitality (Kochen), Textiles & Fashion Design, Design, Biology und English, womit ich ziemlich zufrieden bin.

Dann haben wir noch unsere Uniform bekommen, da war ich echt erleichtert, denn auf dem Nachhauseweg im Bus hat man sich so ohne Uniform, während alle Anderen dasselbe tragen, schon wirklich komisch gefühlt. Am nächsten Tag, meinem eigentlichen ersten Schultag, haben zwei neuseeländische Mädchen einer kolumbianischen Austauschschülerin und mir die Schule gezeigt, dann ging es in den richtigen Unterricht. Mein erster Eindruck war echt positiv, die Kiwis sind wirklich alle offen und supernett!

Weltneugier: Auckland Skytower

Vor Unterrichtsbeginn hat man 20 Minuten „Form Class“, in der man organisatorische Dinge regelt, einmal in der Woche ist in dieser Zeit aber Assembly. Ich dachte, das wäre an diesem Tag, bis mir jemand gesagt hat, dass es für mein Haus heute nicht stattfindet, deshalb kam ich zu spät zur Form Class, während es gerade um ‚being late‚ ging, ups :D
Übrigens gibt es gibt sechs Häuser an der Rangiora High School, in die man eingeteilt wird. Zwischen denen finden übers Jahr verteilt immer Wettbewerbe statt.

Mit meinen Fächern bin ich bis jetzt sehr zufrieden; im Vergleich zu deutschen Schulen geht es hier viel mehr um praktische Dinge wie Kochen, die man für sein späteres Leben braucht.

Am Wochenende bin ich dann mit einer deutschen Austauschschülerin zusammen zur Mall gefahren und wir haben uns ein Kleid gekauft, denn Mitte August findet ein Formal statt, das ist so etwas wie ein Ball.

Und heute kam uns Michelle Klaassen von der Partnerorganisation besuchen, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist und wie es uns geht – sie ist wirklich nett und fürsorglich.

Für nächstes Wochenende hat mir meine Gastmutter ein Flug nach Blenheim geschenkt mit einer Übernachtung, worauf ich mich schon echt freue! Davon berichte ich dann beim nächsten Mal!

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About Farina

Farina

Farina war 2014 eine der vier Stepin-Stipendiatinnen und durfte ein halbes Jahr an der Rangiora High School in Christchurch, Neuseeland, verbringen. Hier auf der Weltneugier hat sie in regelmäßigen Abständen von ihren Erlebnissen im “Land der weißen Wolke” berichtet.


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