Fabienne in Australien #4: Melbourne – Eine Stadt die nie schläft

Fabienne in Australien #4: Melbourne – Eine Stadt die nie schläft

Hinter High School-Stipendiatin Fabienne liegt ein abwechslungsreicher Trip nach Melbourne. Zusammen mit ihrer Gastmutter Loula, die Fabienne schon sehr ins Herz geschlossen hat und ihrer italienischen Gastschwester Cecilia, erkundete sie die Stadt. Dabei durfte natürlich ein Besuch des berühmten Eureka Skydeck bei Nacht nicht fehlen. Viel zu sehen gab es auch im Australian Centre for the Moving Image, in dem das Trio einen erlebnisreichen Tag verbracht hat.

Die beste Zeit meines Lebens

Melbourne bei NachtDa standen wir. Hoch oben über den Dächern Melbournes im 88. Stockwerk des Eureka Towers. 294 Meter trennten uns vom Boden.

Tausende Lichter erstreckten sich über die sonst tiefschwarze Stadt. Sirenen heulten, Autos fuhren über die gefüllten Straßen und mir wurde noch einmal klar, dass sich all der Aufwand, den eine Stipendienbewerbung mit sich bringt, gelohnt hat. Denn das ist die beste Zeit meines Lebens…

Melbourne, die Stadt die niemals schläft

Vor ca. drei Wochen entschied meine Gastmutter spontan, dass sie mir und meiner Gastschwester Melbourne zeigen möchte. Statt eine zehnstündige Autofahrt auf uns zu nehmen entschied sie, dass wir fliegen würden.

Vom ruhigen Örtchen Clare nach Melbourne, die Stadt die niemals schläft. Viele Menschen sagen New York wäre die Stadt, die niemals schläft, aber Melbourne verdient diesen Titel definitiv auch. Morgens wird man aufgeweckt von all den Arbeitern und Autos auf den Straßen und abends, wenn man sich schlafen legt, hört man all die Menschen die lachend und grölend die Straße entlang gehen.

Beeindruckendes Lichtermeer – Eureka Skydeck

Am ersten Abend sind wir zum Eureka Skydeck gegangen, wo wir bei Nacht über Melbourne schauen konnten. Ich kann nur sagen, es war wunderschön. Die Stadt gewann an Glanz. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Lichter gesehen. Es war einfach unglaublich.

Viel zu sehen – Nationalgalerie, Aquarium & ACMI

Fabienne und Gastschwester Cecilia in MelbourneAn nächsten Tag gingen wir zur Nationalgalerie von Melbourne und zum Aquarium. Abends trafen wir eine Freundin meiner Gastmutter. Am vorletzten Tag ging es zum ACMI (Australian Centre for the Moving Image) – einer Art Medien-Museum bei dem wir interaktiv eingebunden wurden.

Als wir dort ankamen, begrüßte uns eine riesige Bühne mit Kindern, die vor Publikum Just Dance spielten. In den Räumlichkeiten konnten wir Filme anschauen, Videospiele ausprobieren, Soundeffekte zu Filmen setzen und Illusionen bewundern… Es war einfach unglaublich und für mich sehr beeindruckend, wie schnell die Zeit verging. Wir haben noch nicht mal die Hälfte von allem geschafft.

Unsere Zeit in Melbourne endete viel zu schnell. Nebenbei ist auch bereits fast die Hälfte meiner Zeit hier in Australien vorbei. Einfach unglaublich!

Meine Gastmutter ist die beste

An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Gastmutter Loula bedanken. Nachdem ich erfahren habe, wie teuer der Flug zu meiner Tour nach Queensland ist, stand fest, dass ich nicht genug Geld haben würde, um selbst für den Flug nach Melbourne zu zahlen.

Als ich dies meiner Gastmutter erklärte, sah sie mich an und sagte ohne eine Sekunde zu zögern, dass sie mir diesen Flug bezahlen würde. Unser Flug, das Hotel, unser Essen – sie bezahlte alles und wenn wir auf der Straße einen obdachlosen Menschen sahen, gab sie diesem Geld.

Ich glaube, ich werde nie vergessen wie sie sagte: »Ich hatte Glück im Leben, andere hatten nicht so viel Glück. Ich werde dieses Geld nicht vermissen, also kann ich es auch diesen Menschen geben. Sie brauchen es mehr.« Meine Gastmutter hat wirklich ein unglaublich großes Herz und ich bin dankbar einer ihrer Austauschschüler zu sein.

Bis bald,
Eure Fabienne

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About Fabienne

Fabienne

Fabienne ist 15 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Dortmund. 2016 verbringt die Austauschschülerin im Rahmen ihres Vollstipendiums fünf Monate in Australien. Von ihrem Auslandsjahr erhofft Fabienne sich eine eigenständigere und selbstbewusstere Person zu werden und viele schöne Erinnerungen zu sammeln.


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