Fabienne in Australien #2: Orientation in Sydney

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Nach einem 21-stündigen Flug stand Stipendiatin Fabienne zusammen mit den anderen Austauschschülern und ihrem Gepäck in der Hand am Flughafen in Sydney – mit einem Traum, der sich nun erfüllen sollte: High School in Australien. Wie die 15-Jährige die folgenden Tage ihrer Orientation in der Weltmetropole empfunden hat, verrät sie uns in ihrem heutigen Blogpost.

Ankunft in Sydney

Wir fuhren mit dem Bus zum Hotel, in dem unsere Orientation stattfand. Die Busfahrt war unbeschreiblich: Klar, es war nur eine Busfahrt, aber all diese neuen Eindrücke waren einfach überwältigend. Alles war so anders: Die Bäume, die Gehwege, die Vögel, die Straßen… einfach alles!

Orientation – Tag 1

Mädchen mit Koffer in AustralienWährend der Orientation wurde uns das Motto »not better, not worse, just different« erläutert, was bedeutet, dass das Leben in Australien nicht besser oder schlechter ist, als in unserer Heimat, sondern einfach »anders«. Zugegeben, auch das Wetter war anders: von 35°C in Deutschland, zu verregneten 8°C in Sydney…

Beim Vorbereitungsseminar haben sich etliche Austauschschüler aus aller Welt getroffen – aus Italien, Spanien, Finnland, Schweden, Dänemark… So hatten wir die Möglichkeit, viele neue internationale Freunde zu finden. Gerade angekommen, wurden wir von einem der Koordinatoren der Partnerorganisation begrüßt.

Bald darauf gab es auch schon Mittagessen und ich sage euch, ich habe mich verliebt: Es gab Burger (für mich einen vegetarischen Burger), Kartoffelecken und Obst. Glaubt mir, nach den Mahlzeiten, die man im Flugzeug bekommt, ist man für jedes frisch gekochte Essen denkbar.

Internationale Gruppenarbeiten

Danach wurden wir in Gruppen aufgeteilt, wobei in jeder Gruppe fast alle Nationalitäten vertreten waren. Das Ziel jeder Gruppe war, herauszufinden, was einen guten Austausch ausmacht. Wie wird man ein Teil der Familie? Wie löst man Probleme? Zu wem geht man, wenn es Streitigkeiten mit der Gastfamilie gibt? Was macht einen guten Austauschschüler aus?

Sonnenuntergang am Strand in SydneyAm Ende des ersten Tages ging es dann noch zum Strand, wo wir den wunderschönen Sonnenuntergang beobachten konnten.

Meine Zimmergenossinnen und ich sind schon um 20:00 Uhr schlafen gegangen, da der Jetlag doch sehr an uns zehrte.

Orientation – Tag 2

Der nächste Tag begann für mich bereits um fünf Uhr morgens, da mein Körper sich anscheinend dachte, ich hätte genug Schlaf gehabt. Die darauf folgenden zwei Stunden verbrachte ich damit, die Wand anzustarren und mich zu fragen, ob ich mich gerade tatsächlich in Australien befand. War ich wirklich tausende von Kilometer entfernt von Familie und Freunden und nur noch einen Katzensprung entfernt von meinem Traum?

Viel mehr Zeit blieb mir nicht zum Nachdenken, denn nach dem Frühstück ging es bereits los mit dem Sightseeing-Programm in Sydney. Das Opera House und die Harbour Bridge waren sehr beeindruckend, aber ich gebe zu, dass diese Gebäude für mich nicht einmal ansatzweise so interessant sind, wie die Natur Australiens.

Bitte keinen Hut!

Nach dem Sightseeing haben wir in kleinen Gruppen eine Schnitzeljagd durch Manly gemacht.

Manly BeachAm Abend stellten dann mehrere australische Schüler ihre Schuluniformen vor: Von Mädchen mit Hüten, Röcken, Kleidern und Blusen, über Sportuniformen bis zu Anzügen für Jungen – es war alles dabei. Mein einziger Gedanke bevor ich schlafen ging war, dass ich nicht, wie eines der Mädchen, einen Hut oder ein Kleid tragen wollte.

Orientation – Tag 3

Am Freitag hörten wir uns mehrere Vorträge von den Koordinatoren über das Schulsystem von Australien, Sport oder die angebotenen Touren an. Nach den Vorträgen ging es dann auch schon wieder in unseren Gruppen und jede sollte eine individuelle Präsentation vorbereiten. Meine Gruppe stellte einen guten Austauschschüler verglichen mit einem schlechten Austauschschüler in Form eines Theaterstückes vor, zudem bearbeiteten wir mehrere Blätter zu unserem Austausch, die alle wichtigen Informationen beinhalteten.

Mein Highlight: Die Talentshow

Am Abend kamen wir dann zu meinem persönlichen Highlight der Orientation – der Talentshow. Wir hatten Pianistinnen, eine Performance des VEGEMITE-Songs, einen Sänger, Tänzer und unzählige Präsentationen von Kinderliedern aus dem jeweiligen Land. Dieser Abend war unbeschreiblich. Man wurde förmlich von der Stimmung mitgerissen. Wir hakten uns gegenseitig unter den Armen ein, begann zu singen und zu tanzen, bis wir alle eine Kette bildeten und grölend im Raum herumrannten.

In diesem Moment wurde uns klar, wir waren eine Einheit. Haarfarbe, Augenfarbe, Hautfarbe, Nationalität – alles total egal. Jeder akzeptierte jeden und ich wünschte, dass dieses Gefühl nicht nur während der Orientation existierte, sondern immer und überall. Genauer hinsehen, dass war es, was uns alle vereinte. Wir sahen hinter die Fassade!

Goodbyes and Hellos

Fabienne mit anderen Austauschschülerinnen in SydneySo begann auch schon der letzte Tag unser Orientation, welcher den Abschied von vielen neu gewonnenen Freunden bedeutete. Ich wurde in den ersten Bus zum Flughafen geschickt, um einen Flug von Sydney nach Adelaide zu nehmen.

Meine »große« Gastschwester holte mich vor Ort am Flughafen ab, wir verbrachten den weiteren Tag zusammen und übernachteten bei ihr. Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam mit einer Austauschschülerin aus Italien, die mit mir in meiner Gastfamilie bleiben wird, weiter nach Clare und lernten meine Gasteltern kennen. Doch davon mehr in meinem nächsten Blogpost.

Bis bald,
Eure Fabienne

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About Fabienne

Fabienne

Fabienne ist 15 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Dortmund. 2016 verbringt die Austauschschülerin im Rahmen ihres Vollstipendiums fünf Monate in Australien. Von ihrem Auslandsjahr erhofft Fabienne sich eine eigenständigere und selbstbewusstere Person zu werden und viele schöne Erinnerungen zu sammeln.


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