Erfahrungsbericht: Sprachreise nach Frankreich – Luisa in Paris

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Luisa aus Mecklenburg-Vorpommern kennt ihr schon von ihrer Artikelserie »Luisa in England«, in der sie von ihrem 3-monatigen Praktikum in London berichtet hat. Im Februar 2015 hat es die 19-Jährige  ein weiteres Mal ins Ausland verschlagen. Luisa hat vier Wochen in Paris verbracht, um einen Intensiv-Sprachkurs zu absolvieren und die Stadt mit ihrer Umgebung zu erkunden. In ihrem Erfahrungsbericht beschreibt sie erst ihren Französisch-Sprachkurs, ihre Unterkunft und das Leben in Paris und zieht dann einen Vergleich zu ihrem London-Aufenthalt.

Ich hatte insgesamt eine wunderbare Zeit, die ich nicht missen möchte.
Es war also eindeutig die richtige Entscheidung, diesen Schritt zu gehen!

Mein Sprachkurs

Luisa vor der Sacré Coeur in ParisDer Sprachkurs in Frankreich hat mir echt Spaß gemacht und ich habe wirklich viel gelernt. Französisch ist eine richtig schöne Sprache, die mir sehr gefällt. Der Kurs lief wie folgt ab: Ich hatte jeden Vormittag drei Stunden allgemeinen Unterricht, in denen wir Schreiben, Sprechen, Hören und Lesen geübt haben. Nachmittags hatte ich abwechselnd schriftlichen und mündlichen Unterricht. So wurde alles gleichermaßen gefördert.

Ich hatte das Glück, dass wir in meiner ersten Woche nur zu dritt im Unterricht waren; in dieser Woche habe ich wahrscheinlich am meisten gelernt. In den anderen drei Wochen waren wir aber auch nur maximal acht Schüler – alle waren sehr nett! Ich habe vier Brasilianer(innen), eine Kolumbianerin, eine Ecuadorianerin, einen Bulgaren, einen Italiener, zwei  Deutsche und einen Saudi-Araber kennengelernt – also bunt gemischt und super international! Alle waren begeistert dabei und motiviert, ihr Französisch zu verbessern.

Die Unterkunft

Ich habe mir für meine Zeit in Paris ein kleines Studio (so nennt man eine Einzimmerwohnung) gemietet. Diese war so aufgebaut, dass ich einen Raum hatte plus ein kleines Badetimmer mit Dusche, Waschbecken, Toilette und sogar einer Waschmaschine. In meinem Zimmer gab es eine kleine, aber gut ausgestattete Küche, ein Hochbett und darunter sowohl eine Kommode, einen Kleiderschrank, ein Schlafsofa, als auch einen Schreibtisch. Und einen Fernseher hatte ich auch noch. Ich hab mich in der Wohnung echt wohl gefühlt, da sie sehr gemütlich eingerichtet war.

Ich muss sagen, dass ich mit dieser Wohnung echt einen Glücksgriff gemacht habe. Die Vermieterin war super nett, es hat alles gut geklappt, sauber war es auch und die Lage des Studios war einfach perfekt: 15 Minuten zu Fuß zur Sprachschule, es gab ein Einkaufszentrum mit unzähligen Geschäften und natürlich mit einem Supermarkt, einen Bäcker, dreimal wöchentlich einen Markt, zahlreiche Restaurants und Bars – und dies alles direkt vor meiner Haustür! Außerdem hatte ich drei Métro-Linien in der Nähe und konnte so (ohne umzusteigen!) direkt zu allen möglichen Sehenswürdigkeiten fahren: Eiffelturm, Champs-Elysée, Notre Dame, Louvre usw.

Die Stadt Paris

Eingang Métrostation in ParisMir hat Paris wirklich sehr gefallen. Die Stadt hat etwas Gemütliches – nicht nur die vielen, vielen Sehenswürdigkeiten und berühmten Plätze finde ich toll, sondern auch, dass es an fast jeder Ecke ein Restaurant oder eine Brasserie gibt – das macht es einfach angenehm. Ebenso schön anzusehen ist der typische Baustil der Häuser in Paris (der sogenannte »Haussmann-Stil«, mit den kleinen Minibalkons und verschnörkeltem Gitter).

Was man allerdings festhalten sollte ist, dass Paris nicht für alle Menschen »geeignet« ist – nicht für alte Leute, nicht für Gehbehinderte und nicht für Familien mit Kinder(-wagen) – und zwar aus dem Grunde, dass es in den U-Bahn-Stationen keine Rolltreppen oder Fahrstühle gibt, sondern nur Treppen.

Nun aber wieder zu einem positiven Aspekt: Man nennt Paris die »Stadt der Lichter« – und das stimmt wirklich. Besonders gut sieht man sie bei einer abendlichen Bootsfahrt auf der Seine, vorbei an sämtlichen bedeutenden Gebäuden, allesamt wunderschön angestrahlt.

Vergleich zum London-Aufenthalt

Nach den vier Wochen in Paris wurde ich von vielen Leuten nach einem Vergleich zu meinem Aufenthalt in London gefragt (dort habe ich drei Monate gelebt und ein Auslandspraktikum absolviert). Dazu kann ich Folgendes sagen: An sich fällt es mir sehr schwer, beide Städte miteinander zu vergleichen. Während ich drei Monate in London verbracht habe, war ich in Paris nur für vier Wochen. Das heißt, ich habe mir in dieser Zeit alles viel intensiver angeschaut und war somit fast wie ein Tourist, auch wenn ich natürlich jeden Tag zur Schule gegangen bin. In London hingegen hatte ich für das Sightseeing drei Monate Zeit…

Meiner Ansicht nach, erscheint London auf den ersten Eindruck moderner, aber dies liegt vermutlich einfach an den verschiedenen Baustilen. Tatsächlich ist dies natürlich beispielsweise bei der U-Bahn der Fall. Da London Gastgeber der Olympischen Spiele 2012 war, wurde viel Geld in Modernisierung investiert und das merkt man auch. Gemeinsam haben beide Städte, dass sie sehr teuer sind, das kann man ohne Zweifel festhalten.

Mein Fazit

Eiffelturm bei NachtAbschließend kann ich sagen, dass ich mich in London und Paris super wohl gefühlt habe. Ich bereue also keinen einzigen Schritt. Ich habe durch beide Auslandsaufenthalte viele tolle Erfahrungen machen dürfen, viel Neues gelernt, neue Menschen getroffen und habe für kurze Zeit in zwei europäischen Hauptstädten gelebt und beide lieben gelernt!

In diesem Sinne möchte ich diesen Erfahrungsbericht mit einem berühmten Zitat von Ernest Hemingway abschließen: »Wenn du das Glück hattest, als junger Mensch in Paris zu leben, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst, denn Paris ist ein Fest fürs Leben!«

Dieses unfassbare Glück hatte ich und trage Paris nun für immer in meinem Herzen und werde bestimmt irgendwann wieder dorthin reisen und mir ein weiteres Mal all die wunderbaren Plätze anschauen, die ich lieben gelernt habe!

Viele Grüße,
Eure Luisa

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