Erfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Nepal – eine Bereicherung fürs Leben

Erfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Nepal – eine Bereicherung fürs Leben

Auszeit vom Alltag. Das war für Karin Feiler aus Frankfurt der Grund, um sich für ein paar Wochen aus Deutschland zu verabschieden und in die Rolle einer Volontärin zu schlüpfen. In Nepal unterstützte sie ein Waisenhausprojekt. Wie sie das Leben vor Ort erlebte, schildert sie in einem ausführlichen Erfahrungsbericht.

Erfahrungsbericht Nepal: Karin Feiler mit einem kleinen Mädchen

Ich bin Sozialarbeiterin von Beruf und arbeite mit Familien in zum Teil sehr schwierigen Lebenslagen. Entsprechend habe ich natürlich eine grundsätzliche Neugier an Menschen und deren Zusammenleben – auch über meinen Berufsalltag hinaus. Anfang des Jahres hatte ich den Wunsch, mir eine Auszeit von meinem Routinealltag zu gönnen, diese aber zu verbinden mit bereichernden Einblicken in das Denken, das Miteinander, das Zusammengehörigkeitsgefühl, das Familienleben in einem anderen Kulturkreis. So habe ich mich auf die Suche gemacht nach einer passenden Möglichkeit, davon etwas zu erfahren und bin bei Freiwilligenarbeit Nepal und einem Waisenhausprojekt hängen geblieben.

Erfahrungsbericht Nepal: Karin Feiler mit den kleinen Kindern

Und jetzt im Nachhinein kann ich nur sagen, es war die beste Entscheidung, die ich habe treffen können! Die Familie mit den Waisenkindern, in der ich unterkommen durfte, hat mich reich beschenkt mit Herzlichkeit und ihrer Offenheit! Ich habe mich so sehr willkommen gefühlt und jeden Einzelnen in dieser Zeit ins Herz geschlossen. Der Umgang miteinander in der Familie war sehr liebevoll und es war einfach toll zu erleben, mit wie viel Respekt und Wertschätzung alle aufeinander zugehen – auch mir gegenüber!

Wir haben so viel gelacht, gespielt, erzählt, auch Hausaufgaben gemacht, getanzt und Feste gefeiert… Es war einfach eine rundum glückliche Zeit! Meine Fotos drücken, denke ich, genau dieses lebendige und fröhliche Miteinander – trotz aller finanziellen Entbehrungen, mit denen die ganze Familie zurechtkommen muss! – aus, an dem ich während meiner Reise teilhaben durfte!

Und auch auf meiner einwöchigen Trekkingtour in den Bergdörfern habe ich so viele lachende Gesichter gesehen. Die Menschen dort in Nepal sind so freundlich und offenherzig. Allein das ist wie „Urlaub vom griesgrämigen Deutschland“… Danke an Stepin, die solche besonderen Erlebnisse möglich machen!!

Mein Rat an zukünftige Volontäre: Es fühlt sich am Anfang vielleicht an wie ein großes Wagnis und „Freiwilligenarbeit“ schreckt die meisten ab. Lasst Euch drauf ein! Auf die Menschen, auf die andere Kultur und seid offen für die spannenden Unterschiede, die Euch sicher sehr bereichern werden in Eurem Denken, Fühlen, Handeln… für euer Leben!

Am Ende kriegt man viel mehr zurück als man gegeben hat!

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