Hotelarbeit in Neuseeland – Bianca in Aotearoa

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Bianca aus Baden-Württemberg ist im Sommer 2014 in ihr Neuseeland-Abenteuer gestartet. Die inzwischen 20-Jährige berichtet heute von ihren Erfahrungen von 12 Monaten Hotelarbeit und Reisen in Aotearoa.

Schon sehr, sehr lange habe ich mir gewünscht, ins Ausland zu reisen und endlich, nach langem Warten war es dann auch soweit: Es ging für 12 Monate nach Neuseeland!

Auslandsvorbereitungenbianca mit neuseeländischer flagge
Da sich so ein Projekt natürlich nicht von alleine plant, habe ich zusammen mit Stepin meinen Auslandsaufenthalt arrangiert. Flugtickets, Versicherung, Visum, Bewerbungen und alles Drumherum waren innerhalb weniger Monaten organisiert.

Die Zeit bis zum Tag meines Abflugs wollte natürlich ganz und gar nicht vergehen, deshalb habe ich so gut wie jeden Tag gegoogelt, gelesen und viele, viele Videos über Neuseeland angesehen. Im Juni 2014 war es dann endlich soweit: Ein 24-Stunden-Flug nach Auckland stand an. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit, die Zeit mit Filmen zu überbrücken.

Sonnenaufgänge mit VulkanaussichtBianca vor einem Vulkan
Da ich, zusammen mit Stepin, schon von Deutschland aus einen Arbeitsplatz in Neuseeland organisiert hatte, ging es sofort von Auckland weiter ins Whakapapa-Village – ein kleines Örtchen in der Mitte der Nordinsel. Es war der perfekte Ort, um dem Vulkan Mt. Ngauruhoe (Mt. Doom) nahe zu sein. „Herr der Ringe“-Fans kennen diesen Vulkan ganz bestimmt aus der Filmreihe von Peter Jackson. Aber das war noch nicht alles: Es gab noch zwei weitere Vulkane in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Alle drei Vulkane sind aktiv und hätten jederzeit ausbrechen können. Sonnenauf- und untergänge gehörten zu meinem täglichen Ritual und zu den schönsten Augenblicken meines Aufenthaltes. Genug geträumt, ich war ja schließlich aus einem bestimmten Grund hier: Hotelarbeit Neuseeland.

Hotelarbeit im Ski Resortlandschaft in neuseeland
Mein Arbeitgeber war ein Ski Resort und die beste Jahreszeit für einen Besuch natürlich der Winter. Die Ski-Lifte und das höchstgelegene Café Neuseelands sind nur in der Wintersaison geöffnet.

Da in Down Under die Jahreszeiten genau umgekehrt zu Deutschland sind, hat bei meiner Ankunft im Juni die Wintersaison gerade erst angefangen. Obwohl noch kein Schnee lag, waren viele Reisende aus aller Welt unterwegs.
Im Juli fielen dann die ersten Schneeflocken und die Aufregung war im ganzen Hotel zu spüren.

Meine Aufgaben
Meine Aufgabe war es, im Frühstücksraum und im Restaurant zu bedienen. Mit Kollegen aus aller Welt konnte ich mich sehr schnell einleben und ich fühlte mich sofort willkommen. Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten mit meinem Englisch, das sich aber nach knapp 3 Wochen schon sichtlich verbesserte. Durch die Arbeit im Restaurant und den direkten Kontakt zu den Reisenden, schnappt man jeden Tag neue Wörter auf und lernt vor allem auch die unterschiedlichsten Kulturen kennen.

Strand in NeuseelandMindestens 5 Tage die Woche fing meine Schicht morgens um 6 Uhr an. Da ich den Vorteil hatte, selbst in einem Zimmer des Resorts zu wohnen, dauerte mein Weg zum Arbeitsplatz nur 2 Minuten. Zu meinen Aufgaben während des Frühstücksservice gehörten unter anderem das Servieren von Kaffee, das Richten des Frühstücksbuffets und danach das Aufräumen und Putzen. Die erste Schicht meines Tages endete – je nach Anzahl der Gäste – um 11 Uhr.

Den restlichen Nachmittag hatte ich Freizeit, in der ich die Gegend erkundigte. Das Wandern und lange Laufen wurde zur Selbstverständlichkeit, das Rausgehen und neue Dinge entdecken zur Gewohnheit. Aber das Leben in einem der höchsten Dörfer Neuseelands hat natürlich nicht nur Vorteile: Viele regnerische und kalte Tage, die man dann eben mit stundenlangem Kartenspielen verbringt. Um 17 Uhr war es Zeit fürs Abendessen, das von einem der Köche zubereitet wurde. Eine gute Möglichkeit, am Mitarbeitertisch zu sitzen und sich gegenseitig auszutauschen.

Um 17:30 Uhr fing meine zweite Schicht an: Bedienen im Restaurant. Ein einfacher Job, der aber auch hin und wieder – je nach Gast – sehr an die Nerven gehen kann. Wichtig ist, aus seinen Fehlern zu lernen und dies als neue Erfahrung anzusehen. Meine Schicht endete gegen 22 Uhr. Alles in allem hat mir der Job sehr viel Freude bereitet und ich konnte viele neue Kontakte mit Reisenden aus aller Welt knüpfen. Natürlich muss man diesen Job lieben und offen sein für unterschiedliche Gäste, da jeder Mensch seinen eigenen Charakter aus seinem eigenen Land mitbringt.

Von der Spitze bis zum untersten ZipfelBianca kurz vor ihrem Bungee Jump
Nach 9 Monaten Arbeit habe ich mich auf den Weg gemacht, Neuseeland zu erkunden. 3 Monate lang durfte ich durch eines der schönsten Länder der Welt reisen. Von der Spitze Neuseelands bis zum untersten Zipfel war alles dabei: Strand, Vulkane, Berge, Eisgletscher, pure Landschaft im Nirgendwo und viele, viele Schafe und Kühe!

Natürlich konnte ich bei so einer Szenerie einen Fallschirmsprung nicht auslassen und so ging es 4.000 ft., also über 1.000 km in die Höhe, raus aus dem Flugzeug und ab in die Tiefe. Sich dabei auf die Umgebung zu konzentrieren und den Ausblick zu genieβen – auf jeden Fall ein Nervenkitzel und pures Adrenalin!

Alles andere musst DU, genau du, selber erfahren und der Nächste sein, der in dieses wunderschöne Land reist, um seinen Traum zu erfüllen.

Ich hatte den Vorteil, an einem der schönsten Orte Neuseelands zu wohnen und jeden Tag von neuem aufzuwachen und zu wissen: Kein Tag ist wie der andere. Meine Zeit in Neuseeland war auf jeden Fall sehr schön und Dank Stepin hatte ich einen perfekt organisierten Aufenthalt. Hätte ich die Chance noch einmal, ich würde ich es sofort wieder tun! Also überlege nicht lange, sondern setz dich mit Stepin in Verbindung, plane deinen Aufenthalt und habe die beste Zeit deines Lebens! :-)

Meinen Reise-Blog mit meinen Erfahrungen aus Neuseeland findest du unter www.biancahoeger.wordpress.com

Eure Bianca

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