High School in Kanada – A once in a lifetime experience

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Lena aus Hürth bei Köln war 2014/15 für fünf Monate als Austauschschülerin in Kanada. In Nova Scotia hat die damals 15-Jährige eine aufregende High School Zeit verbracht, von der sie uns heute auf der Weltneugier berichten wird.  

Erst wollte ich unbedingt in die USA, dann nach Irland und schließlich habe ich mich in allerletzter Sekunde doch noch einmal anders entschieden: Kanada sollte es werden. Nova Scotia, um genau zu sein; eine idyllische Halbinsel im Südosten. Eine Wahl, die ich nie bereuen werde.

Lena Wasser: Meine GastfamilieMeine Gastfamilie
Am 30. August 2014 ging es los, von Frankfurt erst nach Toronto, dann weiter nach Halifax, wo mich meine Gastfamilie in Empfang nahm.
Meine Gastfamilie hätte ich mir selber nicht besser aussuchen können: Eine alleinstehende Frau um die sechzig – meine „Canadian mommy“ Sandy – und eine gleichaltrige Gastschwester, Nagisa aus Japan. Ein richtiges Frauenhaus also.

Was Zickenkrieg hätte bedeuten können, wurde das genaue Gegenteil. Wir verstanden uns trotz ab und zu auftretender kleinerer Auseinandersetzungen super, hatten viele gemeinsame Interessen und konnten uns toll zusammen die Zeit vertreiben. Ob Wochenendausflüge in alle Ecken der Provinz, gemeinsames Kochen oder gemütliche Filmeabende mit Nachos und viel Schokolade – wir hatten viel Spaß zusammen.

Meine High SchoolLena Wasser: Austauschschüler
Ebenso gut hatte ich es mit der Schule getroffen. Zunächst war ich etwas enttäuscht, als ich herausfand, dass es neben Nagisa und mir noch 24 andere Austauschschüler an einer High School mit gerade mal 300 Kanadiern gab.

Schnell aber merkte ich, dass das ein absoluter Vorteil war. Ich habe auf diese Weise nicht nur über die kanadische, sondern auch über zahlreiche andere Kulturen jede Menge gelernt und kann darüber hinaus stolz sagen, dass ich nun Freunde und Freundinnen in allen Teilen dieser Welt habe – von Kanada über Belgien, Spanien und Italien bis hin zu Südkorea, Japan, Brasilien, Mexiko… mein Austausch wurde fast zu einer kleinen Weltreise!

Lena Wasser: Unsere KürbisseCanadian Life
Doch die typisch kanadischen Erfahrungen blieben mir trotz vieler „International friends“ natürlich auch nicht verwehrt. Pancake Breakfast (selbstverständlich mit Ahornsirup!), Indian Summer, Thanksgiving, Halloween, eisige Kälte, Eishockeyspiele, frei umherlaufende Waschbären auf der Straße, gefüllte „stockings“ an Weihnachten und und und. Ich könnte immer weiter erzählen!

Eine Besonderheit von Nova Scotia sind neben den riesigen Wäldern und wunderschönen Seen – die es ja überall in Kanada gibt – auch die vielen Strände. Da es eine Halbinsel ist, die nur mit einem Zipfel am Festland hängt, ist man nirgendwo mehr als fünfzig Minuten von der Küste entfernt. Wirklich warm wird das Wasser des atlantischen Ozeans so hoch oben im Norden natürlich nie, aber für ein Bad (nach einigem Überwinden!) hat es in meiner ersten Woche doch noch gereicht. Und auch im Winter ist der Strand einmalig, wenn die Wellen richtig hoch gehen, an den flacheren Stellen Eisschollen treiben und man mit dem linken Fuß im Sand und mit dem rechten im Schnee stehen kann.

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, habe ich meine fünf Monate mit Stepin im Ausland in vollen Zügen genossen. Ich spare jetzt schon auf einen Flug zurück, um meine Gastmutter zu besuchen. Auch Treffen mit meinen Freunden und meiner Gastschwester, die inzwischen wieder daheim in Tokio ist, sind bereits in Planung. Ich kann nur jedem eindringlich dazu raten, das Abenteuer Ausland zu wagen, und eine besondere Empfehlung gibt es von mir natürlich für „Canada’s Ocean Playground“, wie Nova Scotia so schön genannt wird!

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