High School in Australien – Leben am anderen Ende der Welt

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Nicole aus Rosenheim hat für drei Monate eine australische High School besucht. An der Sunshine Coast in Queensland hat die 14-Jährige ihre aufregende Auslandszeit sehr genossen. Auf der Weltneugier lässt sie uns in Form eines Erfahrungsberichtes an ihren Eindrücken teilhaben.

Nach Australien sollte es gehen, das war mir schon immer klar. Aber dadurch, dass ich mich relativ spät entschlossen hatte war bei einigen Organisationen eine Anmeldung nicht mehr möglich. Trotz der sehr kurzfristigen Entscheidung machte es Stepin möglich und somit konnte meine Reise nach Australien endlich beginnen!

High School GastfamilieAnkunft und Gastfamilie
Am 19. Januar ging es auch schon los. Von Deutschland bis ans andere Ende der Welt und nach einer langen Reise kam ich dann endlich am zwei Tage später in Australien an. An der Sunshine Coast, um genau zu sein. Meine Gastfamilie war vor Ort, inklusive einer Frau, die von der Schule für alle internationalen Schützlinge zuständig war. Ich hatte eigentlich ein sehr gutes Gefühl, doch leider klappte es mit meiner ersten Gastfamilie aus familiären Gründen nicht. Danach landete ich bei einer wirklich sehr netten Familie einen Ort weiter, die aus Nuri und Scott bestand. Es war wirklich toll mit ihnen zu leben, doch leider musste ich auch von dort nach ein paar Wochen wieder weg, da sie in den Süden Australiens ziehen wollten. Danach hieß es, auf zur besten Freundin und gut ist es! Aber ich kann euch sagen: Es ist gar nicht so schlecht, eine Gastfamilie zu wechseln, auch wenn es sich ein bisschen nervig anhört. So hatte ich die Chance, den Alltag von mehreren australischen Familien kennenzulernen.

Meine High School
Die Schule konnte ich mir selbst aussuchen und landete somit an der Burnside High School, die an der Sunshine Coast gelegen ist. Eine bessere Schule hätte ich mir nicht vorstellen können! Ich besuchte die 10. Klasse und wurde sofort vom ersten Tag an super aufgenommen. Dadurch, dass es dort keine festen Klassen gibt, sondern eher „Kurse“ und man sich seine Fächer im Großen und Ganzen selbst aussuchen darf, lernte ich innerhalb kürzester Zeit so viele tolle Menschen kennen. Außerdem gibt es an der Schule eher wenige Austauschschüler, dadurch war ich zum Beispiel die einzige Austauschschülerin in meiner Jahrgangsstufe. Ein tolles Gefühl! Jeden Tag von 9 bis 15 Uhr Schule. Und dann noch Fächer wie Surfen oder Volleyball!

Nicoles VolleyballteamBaggern und pritschen in Down Under
Vollleyball war schon immer ein sehr wichtiges Thema für mich. Und deswegen wollte ich meinen Auslandsaufenthalt auf keinen Fall ohne diesen Sport verbringen.
Burnside ist bekannt als sehr sportliche Schule, die insbesondere auf Volleyball großen Wert legt. Ich habe das Programm gewählt und hatte somit jeden Tag die Möglichkeit, meinen Sport zu trainieren. Es war ein Fach mit Theorie, Spielen und einem sehr guten und harten Training. Mein Team war einfach genial. Wir verstanden uns von Anfang an super und ich wurde in die Mannschaft aufgenommen. Natürlich war es anfangs relativ schwer für mich in das australische Spielsystem zu kommen, doch durch sehr viel Offenheit und auch Hilfe war das kleine „Problem“ in weniger als zwei Wochen weg!

Bei der Sichtung für die „Vertreter des Sunshine Coast Teams U16 Volleyball“ haben sich die zwei Trainer für insgesamt 12 Mädchen von der ganzen Küste entschieden. Unter anderem für mich! Da ich diese Mannschaft verlassen musste, bevor die Spiele gegen andere Küsten und Regionen begonnen haben, habe ich einer Australierin meinen Platz gegeben. Dennoch hatte ich in den drei Monaten zusätzlich Sunshine Coast Training.

Außerdem habe ich eine Einladung für den „Australia Volleyball School Cup“ von Burnside Bandits erhalten, und hoffe zusagen zu können. Der Cup findet in Melbourne im Dezember statt und es wäre sehr schön mit meiner australischen Mannschaft dort anzutreten. Mal schauen! :-)

Nicole mit SurfbrettAussie Way of Life
Ich hatte mir das australische Leben genauso vorgestellt. Es findet hauptsächlich am Strand statt. Egal ob man surft, tauchen geht oder ein traditionelles AUSSIE BBQ macht – das Coolste ist meiner Meinung nach sowieso, dass die Australier an jedem Strand Grillstationen haben, wo man einfach nur seine Lebensmittel mitnimmt und dann ein tolles BBQ machen kann. Die Strände sind richtig sauber und sehr schön!

Um Kängurus oder Koalas zu sehen, muss man in Australien wirklich nicht in den Zoo gehen. Die hoppeln oder beziehungsweise hängen da einfach so in der Gegend herum. Richtig tolle Tiere!

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Australier zu allem Vegemite essen, und unter anderem auch kein Brot kennen. Dort drüben isst man nur ungetoastetes Toastbrot…

Obwohl ich einen Schüleraustausch gemacht habe, bin ich dennoch sehr viel in Down Under herumgekommen.Kangaroo Fraser Island, Rainbow Beach, Noosa Heads, aber auch die Gold Coast waren meine Zielorte. Durch Stepin habe ich nicht nur Australien kennengelernt, sondern auch einen anderen „Steppie“ (Alex), der an der Gold Coast ein High School-Jahr verbracht hat.

Ich weiß, das war jetzt doch einiges, aber wenn ich mir mal anschaue, wie viel ich während meines Auslandsaufenthalts erlebt habe, war dieser Erfahrungsbericht noch nicht einmal der Anfang davon. Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie man so lieb, gastfreundlich und auch noch so cool sein kann, wie es die Australier sind!

Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, wenn man irgendwie die Chance hat, ins Ausland zu gehen.

Und dann natürlich Australien!!!

Eure Nicole

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