Erfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Thailand – Affenprojekt

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Yvonne aus Grünberg und Katharina aus Fulda berichten heute von ihren Eindrücken ihrer Freiwilligenarbeit in Thailand. Die 25-Jährigen haben erst unsere Kulturwoche und dann für eine Woche das Affenprojekt bei Mae Sot besucht. Heute geben sie uns einen Einblick in den etwas anderen Tagesablauf vor Ort.

Da wir beide Affen als sehr interessante und geheimnisvolle Tiere empfinden, entschieden wir uns, eine Volunteer-Woche im Gibbon-Projekt zu verbringen.

Das Affen-ProjektFreiwilligenarbeit Thailand Affen-Baby Julie
Die »Highland Farm – Gibbon Sanctuary« in der Nähe von Mae Sot wird von einer faszinierenden, älteren thailändischen Dame geführt, die ihr ganzes Leben nur den Gibbons widmet und auf die Hilfe von Volunteers angewiesen ist. Pharanee spricht sehr gut Englisch, da sie eine lange Zeit mit ihrem amerikanischen Ehemann in Amerika gelebt hat.

Das Gelände, auf dem neben Gibbons auch Hunde, Katzen, Truthähne, Pfauen, Makaken, Schakale, Gänse und ein sogar Bär leben, ist wunderschön angelegt und man fühlt sich wie auf einer großen Farm. Pharanee lebt im Main House, in dem die Volunteers auch ihre drei Mahlzeiten bekommen und zwischen 16.00 und 19.00 Uhr WLAN-Zugang haben.

Jeden Tag hat sie frisch für uns gekocht. Das Essen und das Beisammensein mit den anderen Volunteers (und auch den Baby-Gibbons) war immer ein Erlebnis. Man hat viel über verschiedene Kulturen, Schicksale und andere Reiseerlebnisse erfahren und man hat sich wie in einer großen Familie gefühlt. Natürlich wurde man nicht von Pharanee bedient wie in einem Hotel; erwartet wurde, dass jeder mithilft, den Tisch zu decken, zu säubern und die Abfälle zu beseitigen. Aber durch diese natürliche Umgangsweise miteinander wurde das Gruppengefühl umso mehr gestärkt.

Der typische Tagesablauf

  • 07.00 Uhr: Frühstück für die Tiere vorbereiten und füttern, anschließend Futterküche sauber machen
  • 08.30 Uhr: Frühstück für die Volunteers
  • ca. 09.45 Uhr: Fegen und die Essensreste der Affen einsammeln
  • ca. 12.30 Uhr: Mittagessen für die Tiere austeilen
  • 13.00 Uhr: Mittagessen für die Volunteers
  • bis ca. 16.00 Uhr: Freizeit (ein kleiner Supermarkt ist ca. 15 Min. Fußweg entfernt)
  • ca.16.00 Uhr: Abendessen für die Tiere vorbereiten und füttern, anschließend Futterküche sauber machen
  • 17.30 Uhr: Abendessen für die Volunteers, danach Freizeit

Das Volunteer House zwischen den Gibbons beim Affenprojekt in ThailandFreizeit
Die Abende haben wir meist mit UNO spielen verbracht oder uns einfach untereinander ausgetauscht. Für die Volunteers steht ein ganzes Haus (eine Art Baumhaus) zur Verfügung. Es gibt zwei Doppelzimmer und ein Einzelzimmer, sowie eine Küche und zwei Badezimmer (mit Warmwasser). Dazu kam ein riesengroßer Balkon, von welchem aus man die Affen beobachten konnte.
Außerdem befand sich im Untergeschoss noch ein Filmraum, mit ein paar Stühlen und einer enormen Auswahl an aktuellen und auch älteren Filmen. Auch draußen auf den Hängematten kann man super entspannen und ein Buch lesen. Das gesamte Gelände und auch das Volunteer-Haus sind sehr sauber!

An einem Tag hat Pharanee uns beim Frühstück mit einem freien Tag überrascht und uns nach Mae Sot auf den Markt gefahren. Dort konnten wir uns etwas umschauen und einige Mitbringsel kaufen sowie in einem kanadischen Restaurant (Empfehlung von ihr) essen gehen.

AbschiedVolunteers und Pharanee beim Affenprojekt in Thailand
Samstag war dann Zeit, Abschied zu nehmen. Pharanee hatte für jeden ein Busticket besorgt (welche sie gezahlte hatte, was für uns keinesfalls selbstverständlich war, darüber hatten wir uns wirklich sehr gefreut) und uns zum Bus gefahren.

Der Abschied ist uns sehr schwer gefallen, weil einem sowohl die anderen Volunteers als auch Pharanee und die Gibbons sehr ans Herz gewachsen sind. Wir haben viel gelernt in dieser Zeit (über Affen, Respekt, Bescheidenheit, Gruppendynamik und über andere Kulturen und Sitten) und werden sicherlich so schnell es geht wieder einmal die Highland Farm besuchen.

Abschließend möchten wir jedem ans Herz legen, sich über dieses Projekt zu informieren und evtl. den Entschluss zu fassen, auch einmal Pharanee und ihre Gibbons zu besuchen. Sie wird sich über jeden einzelnen freuen und man spürt ihre Dankbarkeit!

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