Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle

  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle
  • Farmarbeit in Island – Isabelle im Land der Feen und Trolle

Isabelle aus Kornwestheim in Baden-Württemberg war 2015 für gut vier Monate zur Farmarbeit in Island. Die 19-Jährige verrät uns in ihrem Erfahrungsbericht, warum sie sich für das Land entschieden hat, wie sie ihre Zeit im Land der Feen und Trolle empfunden hat und wie man sich das Leben auf einer isländischen Farm vorstellen kann.

Ich habe auf jeden Fall einiges mitgenommen und kann Island nur weiterempfehlen!

Island mit den Feen, Trollen, Geysiren und unzähligen Wasserfällen…

Farmhelferin Isabelle mit einem Island-Pferd im Schnee…und ich durfte mittendrin, auf einer Farm in Hella, im Süden Islands, vier Monate lang leben und arbeiten. Meine Arbeitgeber hießen Valtýr und Sigrún, ein Ehepaar in ihren 50ern mit drei Kindern, die alle in Reykjavik wohnen und uns am Wochenende ab und zu besuchen kamen. Unvorstellbar nette Menschen, die mich von dem ersten Tag an in ihre Familie aufnahmen, womit ich gar nicht gerechnet hatte. »Schließlich sind das ja die Arbeitgeber und keine Gastfamilie«, hatte ich mir im Voraus gesagt.

Beide arbeiteten tagsüber anderweitig, sodass ich bis 18:00 Uhr alleine auf unserer 400 Hektar großen Farm war. Doch ich war keineswegs einsam. Ich durfte mich um ungefähr 30 Schafe und 40 Pferde kümmern. Da kann es bei 400 Hektar auch mal passieren, dass man zwei Stunden läuft, bevor man auch nur ein einziges Tier zu sehen bekommt. Außerdem gab es auf dem Hof drei Katzen, von denen »das Katerle« mein treuster Gefährte wurde. Er begleitete mich auf all den Kontrollgängen, leistete mir im Stall Gesellschaft und kam abends durch mein Fenster geklettert, um bei mir zu schlafen.

Warum Island?

Doch fangen wir vorne an. Nach meinem Abi 2014 stand von Anfang an fest, dass ich ins Ausland möchte. Abenteuer erleben – zum einen in Entwicklungsländern, aber auch in Industrieländern – um so viele verschiedene Dinge zu sehen, zu lernen und zu erleben, wie nur möglich.

Farmhelferin Isabelle mit zwei Lämmchen im Arm in IslandFür das Programm Farmarbeit entschied ich mich, weil ich Tiere und die Arbeit draußen liebe – vor allem, wenn man mal so richtig mit anpacken kann. Doch wo? Es sollte ein spannendes Land werden, in dem noch nicht jeder war. Zufällig sah ich das Angebot von Stepin. Island? Ja, Island klang interessant. Und damit war es beschlossene Sache. Ich füllte einige Bögen aus, schrieb eine Bewerbung und hatte ein Telefon-Interview mit Stepin.

Ziemlich genau einen Monat vor meinem geplanten Arbeitsbeginn in Island, bekam ich dann einen Platzierungsvorschlag. Noch am selben Tag schrieb ich Valtýr aus Island und bekam prompt eine Antwort. Er schien ziemlich nett zu sein und damit stand es fest: Ab Ende Februar 2015 war Hella mein neuer Wohnort.

Anreise im Schneegestöber

Schon in Deutschland bekam ich Island zum ersten Mal zu spüren. Mein Flug verschob sich um fünf Stunden, weil in Island gerade ein Schneesturm tobte, der es unmöglich machte dort zu landen. Ich schrieb Svanborg von meiner Partnerorganisation in Island eine SMS, sie antwortete sofort und wusste bereits Bescheid.
Durch meine Verspätung kam es, dass mein Flug erst um 23:30 Uhr in Keflavik landete und ich einfach nur noch ins Bett meiner Unterkunft fiel. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, holte mich Svanborg ab und wir fuhren in das Büro der Partnerorganisation. Dort wurde zuerst alles Organisatorische geklärt, darauf folgten Sightseeing-Tipps und zuletzt ein kurzer Sprachkurs. Ich hatte noch ein paar Stunden Zeit, um die Stadt zu erkunden, bevor mich Valtýr in Reykjavik abholte und wir ca. eine Stunde zur Farm fuhren.

Ankunft auf meiner isländischen Farm

Pferd mit Fohlen auf der Koppel in IslandMein Zimmer auf der Farm war ideal, denn ich wohnte im gleichen Haus wie Sigrún und Valtýr, war also mittendrin und hatte dennoch einen richtigen Rückzugsort, falls ich mal meine Ruhe wollte. Ich hatte eine eigene Tür nach draußen und da auch das Stallzimmer, was direkt neben meinem Zimmer lag, eine Haustür hatte, konnte ich nach getaner Arbeit im Stall, meinen Overall ausziehen und direkt in mein 11-Quadratmeter-Zimmer mit eigener Toilette gehen, ohne durchs ganze Haus laufen zu müssen.

Gleich in den ersten Tagen ging es richtig los: Ich bekam meinen eigenen, super coolen Overall, Schuhe und Handschuhe. An meinem zweiten Tag auf der Farm trieben wir unsere Pferdeherde von der Weide bis in den Stall. Zwei Hengste, drei Fohlen, ein »Meatball« (Pferde, die zum Schlachter kommen), drei 3-Jährige, die zum Training sollten und fünf Reitpferde wurden aussortiert und in Boxen gepackt. Der Rest der Herde wurde wieder zurück auf die Weide getrieben. Es gab einiges zu tun: Füttern, Misten und die Pferde bewegen.

Das Wochenende war vorbei und von nun an war ich tagsüber allein auf dem Hof. Das hieß von Beginn an viel Verantwortung. Ich habe mich von dem Vertrauen, das mir Valtýr und Sigrún schenkten, geehrt gefühlt. Einige Tage später kam der Hufschmied vorbei. Er konnte so gut wie kein Englisch und ich noch kein Wort isländisch, außer »takk« was »danke« bedeutet. Es war also durchaus interessant, als er mir auf isländisch die Bedeutung der Namen der Reitpferde erklärte und ich nichts verstand. Hauptsache die richtigen fünf Pferde bekamen ihre Hufeisen! :-)

Sturmfrei mit leichten Problemen

An meinem ersten »sturmfreien« Abend, lag der einzige Bock unter den Schafen tot im Gehege. Außerdem löste ich einmal pro Woche versehentlich das Alarmsystem des Hauses aus und Valtýr bekam jedes Mal einen Anruf des Security Centers. Ärger bekam ich nie, es wurde immer mit Spaß aufgenommen. Als Valtýr in der vierten Woche wieder ein Anruf bekam, erklärte er dem Security Team: »Ich bin wirklich froh, dass das System so gut funktioniert. Wir testen das nun jede Woche, um sicher zu gehen.« Die erste Woche war also wirklich sehr erlebnisreich. :-) Natürlich passierten ein paar Missgeschicke und nicht alles klappte auf Anhieb perfekt. Doch mit der Zeit und auch der Geduld und Hilfe meiner Gastgeber, wurde ich nach und nach zu einer richtigen isländischen Farmerin.
Da ich tagsüber alleine war, machte ich mir Frühstück und Mittagessen selber. Abends kochte Sigrún und wir aßen gemeinsam. Was eine ideale Möglichkeit war, sich über die Erlebnisse und Neuigkeiten des Tages auszutauschen. Außerdem ging ich oft mit Sigrún zusammen einkaufen oder konnte Lebensmittelwünsche äußern, die immer erfüllt wurden.

Meine Arbeit im Guesthouse

Zwei rote Gästehäuser in IslandAbgesehen von den Aufgaben im Stall, gab es auch noch das Guesthouse – meine Hauptaufgabe und der Grund, weshalb ich eigentlich hier war. Es ist das Haus, in dem Valtýrs Vorfahren gewohnt haben und es hat eine lange Geschichte, angefangen im Jahr 1912. Vor einigen Jahren begann meine Gastfamilie das alte und leerstehende Haus zu renovieren und seit Sommer 2014 an Touristen zu vermieten. Jetzt ist das Haus richtig schön und lädt ein, einige Nächte dort zu verbringen. Es ist sehr beliebt und war relativ schnell ausgebucht, sodass Valtýr und Sigrún beschlossen, sich Unterstützung zu holen. Da das Haus nur komplett vermietet wird, musste ich es immer putzen, wenn Gäste gingen bzw. bevor eine neue Gruppe kam.

Außerdem musste ich schauen, dass Obst, Brot und alles, was man sonst so braucht, im Haus zu finden ist, die Gäste begrüßen oder ihnen während ihres Aufenthaltes, unsere Pferde und Schafe zeigen (vor allem Ende Mai/Juni waren die Lämmer und Fohlen sehr beliebt). Diese Aufgabe war für mich sehr interessant, denn man trifft wirklich die unterschiedlichsten Menschen: Zehn Briten die eine Woche lang ihren Junggesellenabschied feiern, 70-jährige Frauen aus Malaysia, die eine Frauenreise machen oder Inder, die Videos und Fotos von uns als »Real Farmer« schießen, um diese auf ihren Reiseblog zu stellen. Leute aus Schweden, Deutschland, Frankreich, USA, Thailand,… – von überall her kamen unsere Gäste und brachten die unterschiedlichsten Kulturen und Gewohnheiten mit. Meine Lieblingsaufgaben waren dennoch die Arbeiten im Stall und mit den Tieren. :-)

Freizeit auf der Insel

In meiner Freizeit erkundete ich unsere 400ha Land, auf dem sich neben den Schafen und Pferden auch Höhlen, ein Fluss oder alte Schuppen befanden. Selbst nach meinen vier Monaten vor Ort, hatte ich nicht alles gesehen, denn das hügelige Grasland war mit meinem Quad, dem Traktor oder dem Fahrrad nicht zu durchqueren – nur zu Fuß oder auf dem Pferderücken. Außerdem ging ich in meiner Freizeit reiten, angeln oder lernte, in der kalten Zeit, Klavier und Ukulele spielen.

Mit ca. 300.000 Einwohnern wird die komplette Insel von nicht mal halb so vielen Leuten bewohnt, wie allein in Köln leben! Und so kommt es, dass jeder Jeden kennt. Und ganz gewiss kennt jeder, aber auch wirklich jeder, Valtýr. Egal, wo es mich alleine oder mit den anderen Beiden hin verschlug, wenn der Name Valtýr fiel, wusste jeder, wo ich wohne. Die Isländer haben sogar Bücher und Internetseiten, in denen man nachschauen kann, im wievielten Grad man mit einer Person auf der Insel verwandt ist. Skurril, aber auch von Vorteil, denn so gibt es ein viel größeres Gemeinschaftsgefühl, es herrscht eine Grundfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die ich in Deutschland vermisse.

Meine Farmer sorgten sich wirklich gut um mich und so fand Sigrún bald heraus, dass eine unter ihren Bekannten, auch deutsche Mädchen auf ihrer Farm hatte. Ich lernte Tanja und Nora kennen. Tanja arbeitete auf einer Gemüsefarm und Nora auf einer richtig traditionellen Farm, also mit Kühen, Pferden, Schafen, Katzen, zwei Ferkeln und Hunden. Wir verbrachten von da an alle Wochenenden gemeinsam, wobei ich noch weitere Farmeindrücke sammeln konnte: Wann lernt man schon mal zu melken?

Auf Entdeckungstour

Isabelle vor Skógafoss in IslandWir haben viel zusammen erlebt, so ist zum Beispiel bei unserem ersten Ausflug das Auto kaputt gegangen. Da das Auto zu flach für die Schotterstraße war, ist unser Auspuff abgerissen. Valtýr eilte natürlich zur Hilfe und wusste, wie immer, was zu tun ist. Ein anderes Mal sind wir den Eyjafjallajökull ein Stück weit rauf geklettert und fast nicht mehr runtergekommen, denn richtig ausgerüstet waren wir natürlich nicht einmal ansatzweise.

>Einmal sind wir zu einem »natural pool« gewandert. Dort standen inmitten isländischer Natur, ein kleines bemoostes Becken und ein kleines Häuschen mit drei Räumen, den Umkleiden. In Island lebt die Erde und es gibt überall heiße Quellen, sodass bei diesen »natural pools« das Wasser auch im Winter zwischen 35 und 40 Grad Celsius warm ist.

Meine Erfahrungen als isländische Farmerin

Auch unter der Woche habe ich in den vier Monaten in Island viel erlebt und gelernt. Wir haben Zäune gebaut, Schafe geschoren, ich habe Traktor- und Quadfahren gelernt, war Assistentin beim Pferdekastrieren, habe bei Schafsgeburten geholfen und Lämmer von Hand aufgezogen oder Fohlen an Menschen gewöhnt.

Auch das Reiten von Islandpferden habe ich gelernt, was sich, man mag es nicht glauben, schon ziemlich von unserer gewohnten Dressur unterscheidet. Es gibt nicht einen Sattel und Trense pro Pferd, sondern pro Reiter, gesattelt wird viel weiter hinten und der natürlich größte Unterschied sind die Gangarten der Islandpferde Tölt und Pass, die abgesehen von Isländern, keine Rasse beherrscht. Diese Gangarten sind extrem angenehm zum Sitzen, sodass man Kilometer- und Stundenlang reiten kann, ohne (oder zumindest mit weniger) Schmerzen und Muskelkater.

Horsetrip durch Island

Mein Highlight war wohl der Horsetrip an meinem letzten Wochenende. Valtýr und seine Freunde gingen von Mittwoch bis Montag mit insgesamt über 80 Pferden auf einen Ausflug, pro Tag wurden 60 km geritten und am letzen Tag durfte ich mich ihnen anschließen und mitreiten. Es war eine irre Erfahrung für mich, hinter mir 60 frei laufende Pferde laufend, quer durch Island zu reiten!

Zwei Lämmer im StallEs gab auch andere Erfahrungen, auf die ich nicht verzichten möchte, zum einen, weil sie interessant waren, zum anderen aber auch, weil sie nicht zu den Schönsten gehörten. So mussten wir die Ohren jedes Lammes knipsen und Muster reinschnippeln, ein Pferd erschießen und natürlich sind auch einige der Lämmer und sogar sieben der erwachsenen Schafe gestorben. Das gehört eben auch dazu…

Die schönste Zeit für mich war wohl, als die Lämmer ab Mai zur Welt kamen und man zusehen konnte, wie sie größer wurden und begannen, herum zu hüpfen und zu spielen. Kurz darauf, im Juni, konnte man die ersten Fohlen auf der Wiese finden. Sieben Stück waren es am Ende und eines durfte ich Isabelle nennen. :-) Vier von ihnen dürfen leben und die anderen drei werden, wie alle Lämmer im Herbst, geschlachtet.

Die Sache mit dem Fleisch

Auf unserem Tisch, stand jeden Tag Fleisch, meistens Lamm oder Fohlen. Und es hat wirklich gut geschmeckt! Ich esse normalerweise so gut wie nie Fleisch, aber das Fohlenfleisch hat wirklich, wirklich lecker geschmeckt.

Jedem, dem ich das hier in Deutschland erzähle, findet es furchtbar und abscheulich, dass ich diese süßen kleinen Fohlen essen konnte. Ich finde das total unverständlich. In Noras Stall standen Kälbchen. Die sind mindestens genauso süß und auch die niedlichen Ferkel, die zu Schweinen wurden und dort frei herum liefen, werden in Deutschland andauernd gegessen. Es kommt also meiner Meinung nach nicht darauf an, welches Tier es ist, sondern was für ein Leben es hatte! Unsere Fohlen verbringen ihr ganzes Leben auf einer grünen Wiese und leben wie Wildpferde. Die Schafe und Lämmer kommen in den Sommermonaten sogar ins Hochland, wo es besonders grünes Gras gibt. Es wird nur so viel geschlachtet, wie die Familie verzehrt. Während das Hühnchen oder Schwein, das in Deutschland gegessen wird, in Massentierhaltung leben musste, wobei man das eigentlich noch nicht einmal als Leben bezeichnen darf.

Doch Fohlenfleisch war nicht die einzige Besonderheit, die ich in Island probieren durfte. Meine Lieblingsspezialität war Schokolade mit Lakritze, wobei die isländische Lakritze ganz anders und viel besser als die in Deutschland schmeckt. Außerdem gab es braunes Brot, Trockenfisch, Schafskopf und am allerletzten Tag gab es Hai, Walfett und Walfleisch zum Probieren. Das war wirklich eine einmalige Sache, die es in Island nur einmal im Jahr zu kaufen gibt. Viele der Sachen (wenn auch nicht alle – Schafskopf war nicht wirklich lecker) haben sehr gut geschmeckt, auch wenn ich das nicht erwartet hatte. Probieren geht über studieren! ;-)

Mein Fazit

Ich habe auf jeden Fall einiges mitgenommen und kann Farmarbeit in Island nur weiterempfehlen! Ich habe unglaublich nette Menschen und eine atemberaubende Natur und Umgebung kennengelernt. Nach dem Besuch einiger besonderer Orte, kann man gut nachvollziehen, dass 62 Prozent der isländischen Bevölkerung, die Existenz von Feen, Trollen und Elfen nicht ausschließt. Wenn es sie gibt, dann ganz gewiss dort! :-) Ich werde auf jeden Fall noch einmal nach Island reisen und mir dann auch den Rest der Insel anschauen und nachsehen, was aus dem Fohlen Isabelle geworden ist.

Eure Isabelle

Share this Story

Verwandte Artikel

Hinterlasse einen Kommentar (mind. 10 Zeichen)

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Unsere Gratis-Kataloge

Zu unseren Programmen

Stepin auf Facebook

Stepin auf Instagram