Erfahrungsbericht: Demi-pair in Neuseeland – Lisas Zeit in der Windy City

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Lisa aus Baden-Württemberg war 2014/15 für ein halbes Jahr am anderen Ende der Welt: In Wellington, hat sie unser Demi-pair-Neuseeland-Programm mit einer anschließenden Reise durch Aotearoa kombiniert. In ihrem Bericht schreibt sie von ihrem Leben in der Windy City, ihrem Tagesablauf bei den Kiwis und warum dies sicherlich nicht ihr letzter Besuch in Neuseeland war.

ABI SPECIAL: Demi-pair Neuseeland

„Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“
(Kurt Marti)

Lisa als Demi-Pair in NeuseelandWohlfühl-Feeling ab dem 1. Tag
Frei nach diesem Motto machte ich mich am 17. September 2014 mit keinerlei überflüssigen Pfunden im Gepäck auf den Weg nach Neuseeland. Von Haustür zu Haustür sollte meine Reise fast 40 Stunden dauern. Doch jegliche Aufregung und sämtliche Vorbereitungen im Voraus haben sich gelohnt: Ich bin wohlauf in Aotearoa, dem „Land der langen weißen Wolke“ gelandet.

Meine ersten drei Monate habe ich in Wellington, der südlichsten, windigsten und coolsten kleinen Hauptstadt der Welt, verbracht. Meine Gastfamilie hat mich schon am Flughafen herzlichst in Empfang genommen, sodass ich mich vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt habe.

Mein typischer Tagesablauflisa-dp-nz6
Als Demi-pair besuchte ich jeden Morgen mit Schülern aus aller Welt eine Sprachschule im Stadtzentrum. Ich verbesserte also in rasender Geschwindigkeit mein Englisch und kam direkt in Kontakt mit Gleichgesinnten, mit denen ich auch nach Schulschluss Zeit verbringen konnte. Ob in einem Café in der Cuba Mall, an der Promenade von Oriental Bay, auf dem Mount Victoria, dem Gipfel in der Kategorie höchste „Hutverlustwahrscheinlichkeit“ oder auch mal im Botanischen Garten zwischen herrlichen Rosen, einheimischem Urwald und Pflanzen aus aller Welt – Wellington kann man für seinen Charme samt der „Wellingtoner“ nur lieben.

Nach der Schule wieder zuhause angekommen, machte ich mich dann sofort an den Haushalt. Von Tag zu Tag bewunderte ich meine Mutter mehr. Es sollte meines Erachtens so etwas wie ein „Hausfrauen-Zertifikat“ eingeführt werden, denn Hausfrau zu sein ist ein wirklicher Knochenjob.

Nachdem der Haushalt fertig war, mussten die Kinder von der Schule abgeholt werden. Auch wenn zu Anfang der Scheibenwischer auf der linken Seite des Lenkrades auch mal bei strahlendem Sonnenschein betätigt wurde, die Kinder kamen immer heil nach Hause. :-)

Am Nachmittag wurden kleine Zirkusshows einstudiert, mir das Gitarre spielen beigebracht oder Wettbewerbe aller Art durchgeführt. Zum Beispiel, „Wer kann die längsten Spätzle machen?“ oder „Wen kann man am höchsten auf dem Trampolin schleudern?“.

lisa-dp-nz8Weihnachten in Down Under
Die Zeit verging wie im Flug und schon stand Weihnachten vor der Tür. Auch am anderen Ende der Welt blinkte und glitzerte alles und Schokoweihnachtsmänner lachten einen von den Regalen an.

Wenn man den Supermarkt jedoch verließ, rutschte man auf keinem Gehweg aus und anstatt Schal und Handschuhe zu tragen, wurde reichlich Sonnenmilch benötigt und ein Hut aufgesetzt. Die Sonne schien mit angenehmen 25°C auf einen herunter, sodass einem erfrischenden Bad im Meer oder einem entspannten BBQ nichts mehr im Wege stand.

Eine Reise durch Neuseelandlisa-dp-nz10
Wellington hat eine Vielzahl an wunderschönen Märkten zu bieten, welche voller Farbe, Lebensfreude und lokaler Aromen stecken. Wer es liebt durch Handgemachtes von Schmuckdesignern, Chocolatiers oder auch Schneiderinnen zu stöbern, ist hier genau richtig aufgehoben.

Auf meinem anschließenden Weg durch ganz Neuseeland habe ich dann immer wieder das Angebot wahrgenommen, bei Verwandten meiner Gastfamilie für ein paar Tage unterzukommen.

Mein absolutes Highlight war der Besuch auf einer Farm in Blenheim auf der Südinsel. Mit einem offenen Landrover sind wir durch die hügeligen Weiden gedüst. Gatter für Gatter musste geöffnet werden, bis wir schlussendlich an einem saftig grünen Picknickplatz gelandet sind.

Ich bin gespannt, wann ich das nächste Mal dort sein werde. Auf jeden Fall wird mich Neuseeland nicht zum letzten Mal gesehen haben!

Eure Lisa

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